George Pell, geb. am 8. Juni 1941, verzichtete auf seine Karriere als aktiver Spieler in der höchsten Liga des Australian Football (AFL) zugunsten des Priesterberufs.
Von 1959 bis 1965 studierte er Philosophie und Theologie am Corpus Christi College in Werribee und an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom und beendete sein kirchengeschichtliches Doktoratsstudium 1971 an der Universität von Oxford. An der Monash University in Melbourne absolvierte er 1982 ein Masterstudium der Erziehungswissenschaften.
1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt. Von 1996 bis 2001 übte er das Amt des Erzbischofs von Melbourne und von 2001 bis 2014 des Erzbischofs von Sydney aus. Papst Franziskus ernannte George Kardinal Pell 2014 zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats in Rom.
Im Jahr 2017 wurde er wegen der Beschuldigungen des „sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben“ von allen Ämtern freigestellt. Im Gerichtsverfahren wurde er 2018 von einer Jury für schuldig befunden und vom Gerichtssaal aus in Untersuchungshaft genommen. Das Urteil wurde 2019 vom Berufungsgericht in Victoria bestätigt. In einem weiteren Berufungsverfahren wurde das Urteil vom Obersten Gerichtshof von Australien einstimmig aufgehoben und Kardinal Pell freigesprochen.
S. E. George Kardinal Pell ist am 10. Januar 2023 nach einer Routineoperation in Rom verstorben.
Das Gefängnistagebuch George Kardinal Pell In diesem zweiten von drei Bänden erhält Kardinal Pell die schreckliche Nachricht, dass sein erstes Berufungsverfahren vom Obersten Gericht des Bundesstaates Victoria abgewiesen wird. Mit der gleichen Ausgeglichenheit, Klugheit und ruhigen Zuversicht, die bereits in Band I erkennbar waren, setzt sich sein Streben nach Gerechtigkeit fort.Hoffnungsschimmer tauchen auf, als immer mehr Rechtsexperten, darunter auch Nichtkatholiken, fordern, dass dieser Justizirrtum – Kardinal Pells Verurteilung – rückgängig gemacht wird. Die Berufung vor dem Obersten Gericht in Canberra wäre die letzte juristische Chance des 78-Jährigen, doch noch einen Freispruch zu erreichen. Geb., 400 Seiten George Pell, geb. 1941, gab seine Karriere als aktiver Spieler in der höchsten Liga des Australian Football (AFL) zugunsten des Priesterberufs auf. Er studierte Philosophie und Theologie am Corpus-Christi-College in Werribee, an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom und in Oxford. 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt. Von 1996 bis 2001 übte er das Amt des Erzbischofs von Melbourne und von 2001 bis 2014 das des Erzbischofs von Sydney aus. Papst Franziskus ernannte George Kardinal Pell 2014 zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats in Rom. Im Jahr 2017 wurde er wegen der laufenden Untersuchungen von allen Ämtern freigestellt.
George Kardinal Pell In diesem dritten und letzten Band denkt Kardinal Pell über die Bedeutung des Leidens im Leben eines Christen nach und fasst den Entschluss, mit Gelassenheit das zu akzeptieren, was auf ihn zukommt. Als der Termin für sein Berufungsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof sich nähert, wächst in ihm die Zuversicht, dass er mit einen Freispruch rechnen kann. Dies ist ihm nicht nur für sich selbst wichtig, sondern vor allem auch für die Kirche und für den guten Ruf der australischen Rechtsprechung.Das Urteil wurde dann durch die einstimmige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Australien aufgehoben und Kardinal Pell nach rund 13 Monaten aus dem Gefängnis entlassen. Geb., 416 Seiten
Das Gefängnistagebuch George Kardinal Pell Vorwort von George Weigel Vier Jahre lang musste George Kardinal Pell Beschuldigungen, Ermittlungen, Prozesse, öffentliche Demütigungen und Rufmord erdulden. Ein australisches Berufungsgericht verurteilte ihn am 19. März 2019 wegen „sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben“ zu 6 Jahren Haft für eine Straftat, die er nicht begangen hatte. Direkt aus dem Gerichtssaal wurde er in Handschellen abgeführt. Dieses Urteil wurde vom Obersten Gerichtshof von Australien am 7. April 2020 einstimmig aufgehoben. Kardinal Pell beteuerte nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, dass er keinen Groll gegen seine Ankläger, Richter, das Gefängnispersonal und die Journalisten hege. Er nutzte seine Zeit im Gefängnis als eine Art „ausgedehnter Exerzitien“. In dieser Zeit schrieb er in seinem Notizbuch spirituelle Einsichten, Erfahrungen im Gefängnis, persönliche Gedanken über Ereignisse innerhalb und außerhalb der Kirche und bewegende Gebete nieder, die jetzt veröffentlicht werden. Geb., 416 Seiten George Pell, geb. 1941, gab seine Karriere als aktiver Spieler in der höchsten Liga des Australian Football (AFL) zugunsten des Priesterberufs auf. Er studierte Philosophie und Theologie am Corpus-Christi-College in Werribee, an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom und in Oxford. 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt. Von 1996 bis 2001 übte er das Amt des Erzbischofs von Melbourne und von 2001 bis 2014 das des Erzbischofs von Sydney aus. Papst Franziskus ernannte George Kardinal Pell 2014 zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats in Rom. Im Jahr 2017 wurde er wegen der laufenden Untersuchungen von allen Ämtern freigestellt.