Krankheit & Krise
Wie uns der neue Mobilfunk krank macht und wie wir uns schützen Joachim Mutter Mobilfunk, W-Lan, UMTS dringen auch innerhalb der Grenzwerte in unseren Körper ein und schaden uns. Verändertes Erbgut, Verminderung der Gedächtnisleistung, Schwächung des Immunsystems sind nur ein paar Beispiele. Trotzdem boomt das Geschäft: In Deutschland gibt es über 100 Millionen Handyverträge. Mit dem Ausbau der Digitalisierung und der flächendeckenden Einführung von 5G wird die Funkbelastung nochmals massiv zunehmen. Studien zufolge schadet 5G nicht nur uns Menschen, sondern hätte auch eine dauerhafte Zerstörung des Ökosystems zur Folge.Die Fragen sind also: Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich? Und wie kann man sich schützen? Dr. med. Joachim Mutter gibt evidenzbasiert und aufklärerisch Auskunft. Eine umfassende Analyse des vielleicht bedeutendsten Umweltmediziners im deutschsprachigen Raum. Broschur, 192 Seiten
Warum ich mich für unsere Rechte als Demenzbetroffene einsetze Helga Rohra Eine einzigartige Stimme. Mit 54 Jahren wurde Helga Rohra die Diagnose Lewy-Body-Demenz gestellt. Sie stürzte in eine Depression. Als sie Anfang 2010 erstmals öffentlich über ihre Demenz sprach, tat sie das noch unter dem Pseudonym Helen Merlin. Seitdem ist viel passiert: Helga Rohra wurde zu einer Aktivistin, die sich einmischt, um die Sache der Menschen mit Demenz zu vertreten: Im Vorstand der Alzheimer-Gesellschaft München, in den Medien und auf Demenz-Kongressen. Ich bin dement, na und?, ist ihr Motto, wenn sie von ihren Erlebnissen mit Nicht-Dementen berichtet. Da sind etwa die Psychiater, die öffentlich bezweifeln, dass sie unter einer Demenz leidet. Oder die Angehörigen sozialer Berufe, die sich im Umgang mit ihr überfordert fühlen. Und die Nachbarn und Freunde, die hilflos stammeln: Du Arme, bist du jetzt auch dement! Mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Humor hält Helga Rohra der Gesellschaft den Spiegel vor. Sie zeigt, wie unbeholfen wir Menschen mit Demenz gegenübertreten. Und wie wenig wir ihnen dabei gerecht werden. Ihr Buch richtet sich an alle, die aus erster Hand erfahren wollen, welche Hürden Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft überwinden müssen und welche Potenziale noch in ihnen stecken. Es ist aber auch eine Einladung an andere Betroffene, sich auszutauschen und gemeinsam die Stimme zu erheben, für eine wirkliche Teilhabe von Menschen mit Demenz. „Nachdem das Arbeitsamt mit einer 54-jährigen Demenzbetroffenen wie mir nichts anfangen konnte, wurde ich zum Integrationsfachdienst geschickt. Die Sachbearbeiterin dort hat sich meine Story angehört und gerufen: ‚Damit müssen Sie an die Presse. Na, so ein Fall. Das hab ich noch nie gehabt!‘ Ich habe sie unterbrochen: ‚Presse? Ich will nicht an die Presse. Wissen Sie, was ich möchte? Ich möchte, dass Sie mir helfen, irgendwo wenigstens drei Stunden am Tag unterzukommen. Ich will noch nicht in Rente gehen.‘ Die hat mich aber nicht etwa gefragt, was ich machen könnte oder was ich machen will. Es kam nur die lapidare Aussage: ‚Eigentlich ist das sehr schwer mit der Integration. Es gibt nichts. Wir haben eine Wirtschaftskrise. Und warum wollen Sie das denn überhaupt?‘ Worauf ich entgegnete: ‚Ich fühle mich noch zu jung. Ich habe doch noch Ressourcen und ich will meinem Leben einen Sinn geben.‘ Und da kam die Reaktion: ‚Arbeiten Sie halt als Ehrenamtliche. Da kriegen Sie zwar nur einen Kaffee, aber Sie haben Ihren Sinn.‘“ „Helga Rohra hat eine Demenz, ohne dement so zu sein, wie man sich das vorstellt. Sie könnte sich Helen Merlin nennen, sich verstecken, aber tut das nicht. Ihre Demenz mit Lewy-Köperchen liegt irgendwo zwischen Alzheimer und Parkinson. Ihre Geschichte nimmt vorweg, was vielen noch bevorsteht: Frühdiagnose ohne Ursachenbehandlung; mit der Erkrankung selbstverantwortlich möglichst gut zu leben – ohne naiven Glauben auf ein Wundermittel.“ Prof. Dr. Hans Förstl Broschur, 133 Seiten
Pierre Amar Für den 45-jährigen, etwas hyperaktiven Priester Pierre Amar gerät plötzlich alles aus den Fugen: Die Notaufnahme wegen einer akuten Peritonitis führt schließlich zur Diagnose eines invasiven Tumors. Ein langer Aufenthalt im Krankenhaus, eine Reihe von Operationen und eine endlos scheinende Rekonvaleszenz erschüttern nicht nur seinen Alltag, sondern auch sein Innenleben. Die Krankheit führt ihn auf eine einzigartige Reise in das Land der Gebrechlichkeit, der Abhängigkeit und des Sich-Überlassens – wertvolle Lektionen für sein Leben. Mit Zurückhaltung und Aufrichtigkeit, aber auch mit einer guten Dosis Humor gibt Pierre Amar ein Zeugnis von großer Tiefe, in dem sich die Erfahrung des Leidens und das Licht des Glaubens miteinander verbinden. Broschur, 114 Seiten
Rat für Pflegende und Angehörige Udo Baer, Gabi Schotte-Lange Demenz ist mehr als Gedächtnisverlust. Sie beeinflusst Gefühle, die gesamte Art, wie Menschen sich und ihre Welt erleben. Über ihr Herz können wir sie erreichen, wenn wir nur wissen, wie.Rücksichtsvoll, warmherzig und verständlich beschreiben Udo Baer und Gabi Schotte-Lange die Innenwelten von Demenzkranken. Obwohl sie uns zu entgleiten scheinen, gibt es Wege, mit ihnen in Kontakt zu treten, Wege auch, die es den Erkrankten möglich machen, ihre Würde zu behalten und weiterhin schöne Momente zu erleben. Ein Abschlusskapitel lenkt den Blick auf die Pflegenden und das, was sie zu ihrer eigenen Unterstützung brauchen. Broschur, 170 Seiten
Hilfe und Unterstützung für Angehörige – die wichtigsten Fragen und Antworten Marion Ponelies Pragmatisch und hilfreich: Die examinierte Krankenschwester Marion Ponelies kennt die Nöte von Demenzkranken und ihren Angehörigen und weiß, welche Informationen und welche Ermutigung sie brauchen. Ihr Ziel: Nicht nur der Demenzkranke, sondern auch die Angehörigen sollen nach der Lektüre des Buches an Lebensqualität gewinnen. Erkrankte und Angehörige stellen sich Hunderte Fragen, wenn sie die Diagnose bekommen: - Was passiert bei Demenz mit dem Gehirn? - Ab wann kann ein Demenzkranker nicht mehr allein leben? - Wie überzeuge ich meinen Angehörigen vom Pflegeheim? - Wie gehe ich mit Aggression um? - Was kann ich tun, wenn mein Angehöriger seine Medikamente verweigert? - Was tue ich, wenn mich mein Angehöriger beschuldigt, ihn bestohlen zu haben? - Soll ich Demenzkranke auf ihre Fehler hinweisen? - Wie reagiere ich, wenn mich mein Angehöriger nicht mehr erkennt?Marion Ponelies kennt die Antworten auf diese und viele weitere Fragen und gibt in diesem Buch echte Hilfestellung. Broschur, 256 Seiten
Als meine Frau mit 40 an Alzheimer erkrankte Hans Jürgen Herber Wenn eine Frau mit 40 Jahren die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält und ihr Mann ihr das Versprechen gibt, sie durch alles hindurch zu begleiten, dann klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Wenn diese Krankheit die geliebte Frau aber nicht nur schwächt, sondern sie vor seinen Augen als Person verschwinden lässt wie eine Bleistiftzeichnung unter dem Radiergummi, dann ist das eine andere Dimension. Hans Jürgen Herber erzählt mutig und mit entwaffnender Offenheit, was es bedeutet, seine junge Frau und die Mutter seines Sohnes nach und nach an Alzheimer zu verlieren. Er beschreibt eine Beziehungsreise, die berühren, aber auch irritieren oder gar provozieren mag. Vielleicht macht sie auch Mut, nach ungewöhnlichen Lösungen zu suchen. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt. Geb., 220 Seiten
Kompetent und selbstbestimmt durch den Gesundheitsdschungel – Von Alternativmedizin bis elektronische PatientenakteMichael de Ridder Ein praktischer Leitfaden für den selbstbestimmten Patienten: In seinem neuen Buch gibt der erfahrene Arzt Michael de Ridder dem Patienten Wissen und Wege an die Hand, wie man die eigene Gesundheit selbst in die Hand nehmen und selbstbestimmt Entscheidungen treffen kann, ohne dabei gesundheitliche Risiken oder hohe Kosten einzugehen. Er erläutert, welche Rechte dem Patienten zustehen und was es mit der Patientensicherheit auf sich hat. Er stellt die Frage, was einen guten Arzt ausmacht und woran man ihn erkennt. Er widmet sich den Themen Übertherapie, alternative Heilmethoden und der immensen Bedeutung der Krankheitsprävention. Und er beschreibt – nicht zuletzt aufgrund eigener Erfahrungen mit ernsthaften Erkrankungen –, was jeder von uns in seinem Alltag selbst für seine Gesunderhaltung tun kann. Michael de Ridders Buch ist nicht nur eine Orientierungshilfe in einem allmächtigen Medizinbetrieb und Gesundheitsmarkt, sondern auch ein praktischer Leitfaden, die eigene Gesundheitskompetenz und damit auch die eigene Gesundheit zu stärken. Broschur, 288 Seiten
Die Erkrankung stoppen und gesund werden. Mit über 90 Rezepten Johannes Scholl Die Zuckerkrankheit ist kein Schicksal, mit dem Sie leben müssen! Das zeigt der renommierte Präventivmediziner Dr. Johannes Scholl anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Mit diesem motivierenden und praktischen Ernährungsratgeber und Kochbuch durchbrechen Sie den gefährlichen Teufelskreis von hohen Insulinspiegeln und Leberverfettung und werden wieder gesund – schon nach wenigen Wochen ist der Stoffwechsel wieder im Lot, selbst wenn die Veranlagung für Diabetes in der Familie liegt. Auch bei einem Prädiabetes erreichen Sie damit die Normalisierung Ihres Zuckerstoffwechsels. Broschur, 216 Seiten
Sven-David Müller Erhöhte Blutfettwerte sind weit verbreitet und nicht ungefährlich. Doch viel zu häufig werden sie mit Medikamenten behandelt, die nicht immer nötig sind. Werden Sie selbst aktiv gegen Ihren hohen Cholesterinspiegel. Die Zauberworte lauten Ernährung und Bewegung im Alltag.Hört sich anstrengend an? Ist es aber nicht, denn Sie brauchen Ihr Leben nicht komplett umzukrempeln. Picken Sie sich aus den 50 Tipps einfach die heraus, die am besten in Ihr Leben passen. Und schon haben Sie die Weichen in Richtung "Gesundheit" gestellt. Broschur, 96 Seiten
Über 800 natürliche Heilmittel für die ganze Familie. Vorbeugen – Behandeln – Gesund bleiben Mit diesem umfassenden Standardwerk gelingt es Ihnen, 170 allgemeine Beschwerden mit über 800 natürlichen Hausmitteln zu behandeln. Von Kräutern und Ölen über Nahrungsmittel bis zu Tipps für einen gesunden Lebensstil finden Sie in dieser modernen Hausapotheke umfangreiche Hilfe aus der Naturheilkunde – mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Herstellung von Umschlägen, Kapseln oder Cremes! Schon unsere Großeltern wussten, wie sich leichte körperliche Beschwerden mit sanften Heilmethoden aus der Natur behandeln lassen – ganz ohne Schulmedizin. Mit über 800 Heilmitteln, die nur aus natürlichen Heilpflanzen bestehen, lassen sich schnell und kostengünstig die passenden Tinkturen, Salben, Wickel und Co. anfertigen. Denn dank natürlicher Heilmittel, einer gesunden Ernährung und einem bewussten Lebensstil können Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden gestärkt werden. Geb., 304 Seiten
Hilfe bei Depression, Erschöpfung und Burn-out | Einfaches und umfassendes Standardwerk, mit Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige Andreas Ströhle, Anina Rogoll, Thomas Fydrich Seelische Krisen gehören zum Leben dazu, doch wo beginnt die Krankheit? An wen kann ich mich wenden? Und was kann ich selbst präventiv für mein seelisches Wohlbefinden tun?Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit sind weitverbreitet und in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert. Klare, sachliche Aufklärung tut not. In diesem einzigartigen Basisbuch vermitteln die Seelen-Docs einfach und verständlich Grundlagenwissen über die Psyche.Sie erklären das ABC der psychischen Gesundheit und Krankheit und erläutern die häufigsten psychischen Erkrankungen – von Angst über Depression und Sucht bis hin zu Schizophrenie und Zwangserkrankungen. Sie zeigen auf, welche Behandlungsmethoden die richtigen sind, und geben konkrete Hilfestellungen für Angehörige und Betroffene.Verschiedene Therapie-Formen werden ebenso vorgestellt wie die gängigsten Medikamente.Ihr Programm für eine stabile Psyche zeigt, wie sich jeder mit einem gesunden Lebensstil schützen kann. Es beinhaltet zahlreiche einfache umsetzbare Tipps für den Alltag, sofort wirksame Übungen und hilfreiche Checklisten.Das Wissen der Seelen-Docs basiert u.a. auf ihrer jahrelangen Erfahrung mit Patienten und Patientinnen: Prof. Dr. Andreas Ströhle arbeitet derzeit an der Charité in Berlin, Dipl. Psych. Janina Rogoll als Psychotherapeutin und Supervisorin, Prof. Dr. Thomas Fydrich leitet das Zentrum für Psychotherapie in Berlin.Das umfassende Standardwerk zur psychischen Gesundheit und Krankheit von den Experten und Expertinnen für Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie – mit vielen praktischen Hilfestellungen. Geb., 192 Seiten
Manfred Spitzer Wer einsam ist, erkrankt häufiger als andere an Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Depressionen und Demenz. Einsamkeit ist zudem ansteckend und breitet sich wie eine Epidemie aus – nicht nur Singles und Alleinstehende sind davon betroffen, sondern auch Verheiratete! Einsamkeit ist die Todesursache Nummer eins in den westlichen Ländern, so Manfred Spitzer. Diese alarmierende Botschaft wird mittlerweile weltweit von zahllosen wissenschaftlichen Studien bestätigt, die auch deutlich machen: Einsamkeit ist mehr als Alleinsein. Manfred Spitzer beschreibt in seinem Buch erstmals, warum Einsamkeit ein Krankheitsverursacher ist, wie krankmachende Einsamkeit und soziale Isolation aussehen und welch gravierenden Einfluss das auf die Gesundheit, auf Körper und Seele der Betroffenen hat. Der Psychiater will damit eine Gesellschaft aufrütteln, die Einsamkeit immer noch als erstrebenswertes Wellnessangebot für gestresste Zeitgenossen betrachtet. Broschur, 336 Seiten
Über die seelische Problematik der helfenden Berufe Wolfgang Schmidbauer Die Hilflosigkeit von Helfern entspringt ihrem überstrengen altruistischen Ideal der sozialen Hilfe. Was rigide Ideale im Leben des Einzelnen und im Zusammenleben von Gruppen und Völkern anrichten können, ist das Thema dieses erfolgreichen Klassikers, der nun überarbeitet und erweitert als Taschenbuchausgabe vorliegt. Broschur, 256 Seiten
und die Kirche schweigt dazu Regina Breul im Gespräch mit Wolfgang Waldstein Für kaum ein anderes bioethisches Thema wird von verschiedenen Stellen so massiv Werbung betrieben wie für die Organspende. Mit oft fragwürdigen Methoden wird für die Bereitschaft zur Zustimmung einer Organentnahme nach dem sogenannten „Hirntod“ geworben. – Im Gespräch mit dem renommierten Juristen Prof. Dr. Wolfgang Waldstein will Frau Dr. Regina Breul umfassend über die andere Seite der Transplantationsmedizin informieren, insbesondere über das umstrittene Hirntodkriterium zur Todesfeststellung. Broschur, 160 Seiten 5. Aufl. 2019 Regina Breul, Jahrgang 1945, Medizinstudium an der Universität Köln, Wissenschaftliche Assistentin am Anatomischen Institut Köln von 1971 bis 1973, Approbation 1974, Assistenzärztin auf der chirurgischen Abteilung des St. Elisabethkrankenhauses in Köln von 1974 bis 1979, Promotion in Medizin an der Universität Köln 1975, Medizinalrätin bei der Bundeswehr von 1978 bis 1982, seit 2009 Dozentin für medizinische Fächer an der Vollzeitschule des COE. Rezensionen Prof. Dr. Hans Schieser, DePaul University Chicago November 2013 Regina Breul/Wolfgang Waldstein, Hirntod – Organspende – und die Kirche schweigt dazu. In fast jedem Wartezimmer macht ein Arzt „Reklame“ für das Organ-Spenden. Ist es nicht eine lobenswerte Bereitschaft, eines seiner Organe zu spenden, wenn damit jemand geholfen wird, zu leben? Kein Zweifel, das wäre lobenswert, nur sind da ernstliche Bedenken: Man kann nur Organe spenden, solange man lebt. Das heißt, nur von einem lebendigen Leib kann man Organe entnehmen und jemandem einpflanzen. Ausnahme: die „paarweisen“ Nieren. Man kann eine Niere spenden und selber mit der anderen weiterleben. Bei anderen Organen bedeutet die Entnahme den Tod des Spenders. Da wird nun diskutiert, ob man bei soeben gestorbenen Menschen ein Organ entnehmen kann. Das Problem: ist der „soeben“ Gestorbene wirklich tot? Jetzt kommt die Frage, wann der Mensch wirklich tot ist. Wenn die Gehirntätigkeit aufhört (der sogenannte „Hirntod“)? Oder gibt es andere, z. B. "neurologische" Kriterien? Das Buch – ein Dialog zwischen dem Juristen Wolfgang Waldstein und der Ärztin Regina Breul – informiert über die Problematik, den Tod eines Menschen mit absoluter Sicherheit festzustellen, und die Versuche, mit fragwürdigen Argumenten eine Organentnahme zu rechtfertigen. Vor allem die Frage nach dem „Hirntod-Kriterium“ wird hier kompetent und allgemein-verständlich behandelt. Das Buch sollten nicht nur Ärzte lesen, sondern alle, die sich für eine Organspende bereit erklären. Es müsste aber auch für die Seelsorger „Pflichtlektüre“ sein, denn „die Kirche schweigt (leider) dazu...“, nicht zu vergessen die Lehrer (in der Oberstufe), die sich ihrer Verantwortung gegenüber den jungen Menschen noch bewusst sind. Das Wissen um diese Problematik gehört heute zum „Basis-Wissen“. Mathias von Gersdorff, Junge Freiheit, 22.11.2013 In Deutschland dürfen zwecks Transplantationen Organe nur von Personen entnommen werden, die dies ausdrücklich und schriftlich zugelassen haben. Seitdem sind die Krankenkassen verpflichtet, regelmäßig ihre Kunden zu fragen, ob sie eine entsprechende Einwilligung unterschreiben möchten. Obwohl sich in Umfragen viele Menschen bereit erklären, ihre Organe im Todesfalle zu spenden, sind es schließlich wenige, die die dazu notwendige Einwilligung abgegeben haben. Aus diesem Grund werden etliche Werbekampagnen, damit die Menschen ihre latent existierende Bereitschaft zu konkretisieren. Was zunächst recht menschenfreundlich aussieht, hat einen Haken: In Deutschland wird das sogenannte Hirntodkriterium angewendet, um festzustellen, ob jemand tatsächlich tot ist. Viele Wissenschaftler, Ärzte, Philosophen sind aber der Meinung, dass auf diese Weise der eigentliche Tod nicht festgestellt wird. Das Hirntodkriterium sei nichts anderes als eine pragmatische Regelung, um möglichst viele Organe für Transplantationen zu erhalten. Anders ausgedrückt: Wenn jemand zu tot ist, taugen seine Organe nichts mehr, weil der Zersetzungsprozess des menschlichen Körpers sehr schnell einsetzt. Er darf lediglich „hirntot“ sein. Der Begriff selbst ist eigentlich irreführend, denn wichtige Teile des Gehirns, vor allem der Hypothalamus, sind durchaus noch quicklebendig. Deshalb funktionieren bei Hirntoten die Kreislaufregulation, die Temperaturregulation und die hormonelle Regulation. Hirntote haben eine Herztätigkeit, sie sind warm, haben Stoffwechselvorgänge usw. Wäre das Gehirn völlig passiv – also tot – könnte der menschliche Körper diese Tätigkeiten nicht verrichten und würde schnell verfallen, es würde die Leichenstarre eintreten usw. Gegen diese geradezu makabre Situation hat nun die Ärztin Regina Breul das Buch „Hirntod – Organspende“ im Verlag „Media Maria“ herausgegeben. Das Buch enthält ein langes Gespräch Breuls mit Professor Wolfgang Waldstein, langjähriges Mitglied der „Päpstlichen Akademie für das Leben“. Die Hauptthese des Buches: Das Hirntodkriterium dient nicht der Feststellung des Todes eines Menschen, sondern soll lediglich die Bedingungen der Explantation von Organen zwecks Transplantationen erleichtern. Die Formulierung des Hirntodkriteriums folgte also bloß pragmatischer Erwägungen. Das führt laut Breul dazu, dass viele Menschen erst auf dem Operationstisch bei der Organentnahme getötet werden. Im Buch werden etliche Fälle von Menschen geschildert, die nach dem Hirntodkriterium tot waren, sich aber erholt haben. Professor Waldstein berichtet unter anderem von einem österreichischen Schüler, der nach seinem „Hirntod“ sogar seine Matura gemacht hat. In der Tat ist das Hirntodkriterium sehr jung. Erst die erfolgreichen Herztransplantationen führten dazu, dass man in den Vereinigten Staaten überging, das „irreversible Koma“ als „Hirntod“ umzubenennen. So fügte man das entscheidende Wort „Tod“ ein. Rasch meldeten sich Kritiker, die sich jedoch in der öffentlichen Debatte nicht durchsetzen konnten. Das Hirntodkriterium setzte sich genauso schnell durch, wie die Transplantationstechniken verbessert wurden. Regina Breul gibt einen zeitlichen Überblick über den Widerstand gegen den Pragmatismus bei der Definition des Todes. Kräftigen Rückenwind bekamen die Kritiker im Jahr 2010. Kein geringerer als die US-Amerikanische „President’s Commission on Bioethics“ hat diese Zweifel im Mutterland der Hirntoddefinition erhoben. In einem langen Artikel vom 14. Oktober 2010 fragte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ angesichts der zunehmenden Zweifel an der Hirntoddefinition, ob die Organspende noch zu retten sei. Seitdem ist Zahl der Gegner stets gestiegen. Konkretes ist aber nicht geschehen, ganz im Gegenteil. Die Befürworter der Hirntoddefinition ließen sich nicht in die Defensive drängen und organisieren seit Jahren massive Werbekampagnen. Allein die „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ hat im Jahr 2011 2,5 Millionen Euro für eine Organspende-Werbung ausgegeben, die von der Hirntoddefinition ausgeht. Weitere Kampagnen wurden von Organisationen wie dem „Deutschen Herzzentrum“ in Berlin, der „Aktion Pro“, der „Techniker Krankenkasse“ usw. organisiert. Unterstützt werden solche Initiativen von Firmen wie der Deutschen Bahn, der Telekom und vor allem durch Pfizer, einem der größten Pharmaunternehmen weltweit. Das Gespräch zwischen Regina Breul und Professor Waldstein soll insbesondere aufklären, was hinter den Kulissen getrickst wird. Es werden haarsträubende Details über die Machenschaften derjenigen geschildert, die am Hirntodkriterium festhalten wollen. Resümee von Professor Waldstein: „Diese Manipulationen zeigen eben die völlige Gewissenlosigkeit des Vorgehens in dieser Frage. Das ist absolut gewissenlos. Es ist einfach ein Skandal. Es müsste endlich einmal rechtlich klargestellt werden, was hier geschieht. Da kann der Staat nicht umhin, wirklich einmal einzugreifen. Zu zeigen, dass hier in einem unvorstellbaren Ausmaß Verbrechen am menschlichen Leben begangen werden, und das im Namen der Lebensrettung, der Menschlichkeit, der Hilfsbereitschaft und der Liebe. Es ist absurd“. Der Einfluss der Transplantations-Lobby reicht bis in den Vatikan. Diese konnte eine eindeutige und klare Stellungnahme, die auch von der großen Öffentlichkeit wahrgenommen wird, bislang verhindern. Deshalb trägt das Buch den Untertitel „und die Kirche schweigt dazu“. Im Gespräch werden die Methoden erörtert, wie man dieses Schweigen erreicht hat. Professor Waldstein: „Die Transplantationsmedizin zeigt zweifellos mafiöse Züge“. „Hirntod – Organspende“ ist deshalb ein wichtiges und mutiges Buch. Die faktenreiche und leicht verständliche Schrift rüttelt auf und zeigt, in welchem Maße das menschliche Leben in diesem Bereich zu einer Ware verkommt und zur Disposition steht. Es ist zu hoffen, dass die Politik diese Argumente wahrnimmt und bald eingreift.
Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen Michael Greger Die meisten aller frühzeitigen Todesfälle ließen sich verhindern – und zwar, so überraschend es klingen mag, durch einfache Änderungen der eigenen Lebens- und Ernährungsweise. Dr. Michael Greger, international renommierter Arzt, Ernährungswissenschaftler und Gründer des Online-Informationsportals Nutritionfacts.org, lüftet in seinem weltweit außergewöhnlich erfolgreichen Bestseller das am besten gehütete Geheimnis der Medizin: Wenn die Grundbedingungen stimmen, kann sich der menschliche Körper selbst heilen. In How Not To Die analysiert Greger die häufigsten 15 Todesursachen der westlichen Welt, zu denen z. B. Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, Bluthochdruck und Parkinson zählen, und erläutert auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse, wie diese verhindert, in ihrer Entstehung aufgehalten oder sogar rückgängig gemacht werden können. Geb., 512 Seiten
Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist Raphael M.Bonelli Männliche Narzissten sind Menschen, die mit ihrem Selbstbewusstsein und Charme beeindrucken, doch ihr Charisma wärmt nicht. Ihre Geltungssucht ist ein Gefängnis, aus dem sie nicht ausbrechen können. Das zeigt sich besonders in der Liebe, die der Narzisst nur als Eigenliebe kennt. Auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und illustriert durch aufschlussreiche Fallgeschichten aus dem Praxisalltag, untersucht der Psychiater und Psychotherapeut Raphael M. Bonelli die inneren Fesseln des narzisstischen Mannes und zeigt Wege in die Freiheit auf. Broschur, 272 Seiten
Die Anti-Entzündungs-Ernährung für starke GelenkeMartin Kreutzer Was hilft bei chronischen Gelenkentzündungen wie Rheuma, Arthrose, Gicht und Co.? Nicht nur Medikamente, sondern auch eine bestimmte Ernährungsweise kann ihnen erfolgreich entgegenwirken. Hier erfahren Sie, welche Lebensmittel Sie vermehrt zu sich nehmen und welche Sie meiden sollten, um neuen Entzündungen vorzubeugen oder bestehende einzudämmen. Mit der richtigen Nahrung und regelmäßiger Bewegung kann man die Gelenke „schmieren“, Schmerzen lindern und oft sogar ganz auf Medikamente verzichten. Mit über 50 unkomplizierten und alltagstauglichen Rezepten sowie einem für jedermann geeigneten Trainingsprogramm für starke und bewegliche Gelenke hilft dieses Buch allen Betroffenen! Broschur, 288 Seiten
Wege zur Heilung Jörg Müller Vielen macht die Triade von Schuldgefühlen, Trauer und depressiver Stimmung zu schaffen. Mal überwiegt das eine, mal das andere Gefühl. Manchmal kippt eine ungelebte Trauer in Wut um, und Schuldgefühle können in die Depression führen. Wie ist damit umzugehen? Worauf muss ich achten, um nicht in die Fallen dieser Lebensverneinung zu tappen? Der Psychotherapeut und Theologe Jörg Müller bündelt hier seine 40-jährige Erfahrung. Geb., 144 Seiten1. Aufl. 2016 Dr. Jörg Müller, geb. 1943, Pallottinerpater und Psychotherapeut mit eigener Praxis in Freising bei München, ist Autor zahlreicher Erfolgstitel zur christlichen Lebenshilfe.
Gudrun Görlitz Dieses Buch zur Selbsthilfe weist depressiven Menschen Wege aus dem Teufelskreis von Niedergeschlagenheit, Selbstabwertung und Rückzug. Es bietet ihnen wirksame Hilfe und Übungen für neue Lebensfreude.- klar strukturierter Ansatz mit zahlreichen Übungen- verfolgt das Prinzip Selbsthilfe: „aktiver werden, positiver denken“- wie Familie und Freunde unterstützen könnenÜber Depressionen darf man heute sprechen, und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst zu helfen oder eine Therapie aktiv zu unterstützen.- Die Autorin bringt weitreichende Erfahrungen in der Behandlung depressiver Verstimmungen und ausgeprägter Depressionen ein. Die effektivsten Herangehensweisen stellt sie hier vor.- Alle Anregungen und Übungen sind für die Selbsthilfe gestaltet.- Übungsblätter zur Selbsthilfe weisen den persönlichen Weg aus der Depression.- Das aktuelle Wissen aus der Depressionsforschung wird in allgemein verständlicher Form vermittelt.Leserinnen und Leser lernen sich mithilfe dieses Buches besser kennen und erfahren, dass und wie sie ihre Gefühle und Stimmungen positiv beeinflussen können. Broschur, 150 Seiten
Ein Leitfaden zur Begleitung von Trauernden und Kranken Klaus Schäfer Vertröstungen verletzen, Trost heilt. Doch worin unterscheiden sie sich? Anhand zahlreicher Beispiele zeigt der Autor in einer Gegenüberstellung von „Falschem Trost“ und „Echtem Trost“ auf, warum manche Formulierungen verletzen, andere dagegen trösten und heilen. Der Leser bekommt ein Gespür für häufige Fehler und unpassende Formulierungen im Umgang mit Kranken und Trauernden und erfährt konkret, was er stattdessen sagen und tun kann. Zugleich bietet das Buch die wichtigsten Grundlagen für das Gespräch am Krankenbett oder mit Trauernden. Schließlich werden auch die Grenzen des Tröstens aufgezeigt. Broschur, 176 Seiten
Peter Schilling Was er erlebt hat, kann vielen von uns passieren: Gerade wenn du in deinem Leben Erfolg haben willst, stellt dir dein mangelndes Selbstwertgefühl ein Bein. Schonungslos ehrlich und berührend beschreibt der international berühmt gewordene Sänger Peter Schilling, wie es ihm gelang, nach seinem Burn-out wieder zu sich selbst zu finden.Sein Weg führte ihn vom Kind aus sozial schwachen Verhältnissen mit durchlebter häuslicher Gewalt zum Popstar mit dem Welthit „Völlig losgelöst“ – und dann in den Zusammenbruch. Heute steht er wieder auf großen Bühnen und bereitet sein 30-jähriges Bühnenjubiläum vor. Peter Schilling beschreibt, wie man sich vom Gefühl, „nichts wert zu sein“, befreien und zu einem erfüllten, glückhaften Leben finden kann. Aus eigener, schmerzhafter Erfahrung rät er, nicht auf den Erfolg zu warten, sondern zeigt, wie wir ihn uns selbst machen können. Geb., 215 Seiten
Romano Guardini Vielfach anhand von Texten aus den Tagebüchern und anderen Werken Sören Kierkegaards beschreibt Guardini die destruktiven Kräfte, aber auch das Große, Kostbare und Hohe, das aus der Not der Schwermut aufsteigt. Darüber hinaus werden in diesem, bereits in mehreren Auflagen erschienenen Band die auch heute in vielen philosophischen und theologischen Strömungen wirksamen Grundbegriffe der „Verzweiflung“, der „Krankheit zum Tod“, des „Paradoxen“ tiefsinnig gedeutet, aber auch in ihre Grenzen gewiesen. Broschur, 107 Seiten
durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung Bayerisches Staatsministerium Wer durch Unfall, Krankheit oder Alter keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann, erhält durch das Vormundschaftsgericht einen gesetzlichen Betreuer zugewiesen, der für ihn entscheidet. Dabei kann jeder durch einfache Vorsorge selbst festlegen, wer für ihn im Ernstfall die wichtigen Entscheidungen treffen soll. Diese Broschüre informiert: - Was für eine Vorsorge durch Vollmacht spricht und was geschehen kann, wenn man keine Vollmacht erteilt; - warum eine Generalvollmacht allein nicht ausreicht; - was eine Betreuungsverfügung ist und was man alles damit im Ernstfall regeln kann; - weshalb eine Patientenverfügung so wichtig ist und wie man sie wirksam erstellt; u.v.m. Die Broschüre bietet Formulare (im DIN-A-4-Format und leicht heraustrennbar) zu Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und deren Ergänzung im Fall schwerer Krankheit. Vorteile auf einen Blick - konkrete Formulierungsvorschläge für Patientenverfügungen - wichtig für jeden ab 18 - mit einem zusammenhängend herausnehmbaren Formularteil zum fälschungssicheren Ausfüllen Broschur, 48 Seiten
Wie es gelingen kann, Demenz vorzubeugen Dr. med. Michael Spitzbart Nichts fürchten wir mehr als den allmählichen Verlust unserer Hirnfunktion. Die meisten denken: Lieber einen schnellen Tod als geistigen Verfall im Alter. Was viele Menschen nicht wissen: Wenn sich erste Anzeichen nachlassender intellektueller Fähigkeiten bemerkbar machen, sind bereits mindestens 70 Prozent der Hirnsubstanz abgebaut. Darum ist es so wichtig, schon bei den ersten frühen Warnsignalen von Demenz aktiv gegenzusteuern. Der erfahrene Arzt und Bestsellerautor Dr. Spitzbart zeigt, wie.Im ausführlichen Praxisteil dieses ebenso informativen wie Mut machenden Buches erfahren wir, was wir vorbeugend gegen den schleichenden Abbau tun können: richtige Ernährung, ausreichend Bewegung und Entspannung, neue Anreize für das Gehirn, das Kohärenzgefühl stärken und vieles mehr.Mit etwas Eigeninitiative kann so das Alter seinen Schrecken verlieren. Broschur, 176 Seiten