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Kath. Kirche
Hintergründe ihrer Selbstzerstörung Rudolf Graber Angesichts der fortschreitenden Selbstauflösung der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum hat sich der Sarto Verlag für eine Neuauflage dieser tiefgreifenden Analyse des ehemaligen Regensburger Oberhirten entschieden. Sie wurde bereits 1973 veröffentlicht, hat aber bis heute nichts von ihrer Kraft verloren, die wahren Hintergründe für die zunehmend erschütternde Entwicklung aufzuzeigen, die unsere Kirche in besonders tragischer Weise heimsucht. Bischof Graber belegt: Der tiefgreifende Verlust der Glaubenspraxis unter den Gläubigen ist das Ergebnis eines schon lang geplanten Umsturzplans von Feinden im Innern der Kirche, vor denen schon der hl. Papst Pius X. gewarnt hat. – Ist diese Entwicklung noch aufzuhalten? Wer sind diese Feinde? Erfahren Sie mehr über die geistesgeschichtlichen Vorläufer des Linkskatholizismus, der aktuell die Speerspitze der kirchlichen Zerstörung bildet! „Ihr wollt Kinder des Lichtes sein, aber ihr möchtet die Kindschaft der Welt nicht gern aufgeben. Ihr solltet an die Buße glauben, aber ihr glaubt an das Glück der neuen Zeit. Ihr solltet von Gnade sprechen, aber ihr sprecht lieber vom menschlichen Fortschritt. Ihr solltet Gott verkünden, aber ihr predigt lieber den Menschen und die Menschheit. Ihr heißt euch nach Christus, aber ihr solltet euch lieber nach Pilatus nennen.“ Hl. Kirchenlehrer Athanasius von Alexandrien (295–373). Broschur, 100 Seiten
Mächte der Finsternis einst und jetzt. Eine Daemonologie aller Zeiten. Egon von Petersdorff Die zeitgeschichtliche Situation der Gegenwart erscheint in mehr als einer Hinsicht dämonisch. Sogar der Kirche gänzlich fernstehende Personen wie die amerikanische Erfolgsautorin Naomi Wolf weisen inzwischen mit erstaunlicher Offenheit darauf hin, dass manche weltweiten, kriminellen Machenschaften kaum durch bloße menschliche Bosheit erklärbar sind.Mit Hinblick auf die sogenannte Covid-Pandemie und der im Zusammenhang mit ihr propagierten „Impfung“ merkte sie an: „Ich denke tatsächlich, dass dies ein satanischer Angriff auf die Menschheit ist. Und ich bin kein Mensch, der sinnlosen Befürchtungen zuneigt. (…) Ich bin der Auffassung, dass wir es mit meta-humanen Kräften zu tun haben.“ Zugleich sind satanistische Sekten und Individuen mittlerweile auch ganz offen bestrebt, ihre morbiden Vorstellungen der Gesellschaft aufzunötigen. So haben in den USA Satanisten gefordert, der Staat habe Kindermord im Mutterschoß aufgrund der auch ihrer „Religion“ zustehenden „Freiheit“ zu ermöglichen. In Phänomenen wie der „Gendersprache“ zeigt sich ebenfalls recht eindeutig das Wirken des Teufels. Das Wort „Teufel“ leitet sich bekanntlich vom griechischen Terminus „Diabolos“ (Durcheinanderwerfer) her. Es dürfte jedenfalls zu kurz greifen, wollte man bei Dingen wie dem „Genderismus“ einzig menschliche Psychopathie in Rechnung stellen, vor allem im Hinblick auf die totalitäre Aggressivität der entsprechenden Bestrebungen. Und dies sind nur wenige Schlaglichter auf die Dämonie der Zeit, denen noch sehr viele hinzugefügt werden könnten.Eine nüchterne Bestandsaufnahme des Wirkens der Dämonen ist deshalb wichtiger denn je. Da Existenz und Wirken der Dämonen Realitäten sind, über die die Glaubenslehre der Kirche sicheren Aufschluss gibt, ist eine seriöse und ausführliche Erörterung des Themas der heiligen Theologie vorbehalten. Ein Laientheologe, der sich auf diesem Gebiet in außerordentlichem Maße verdient gemacht hat, war Egon von Petersdorff, Geheimkämmerer des großen Papstes Piusʼ XII. Die Werke von Petersdorffs zur Dämonologie sind von bleibender Bedeutung. Daher legt unser Verlag hiermit zunächst die kleinere Dämonologie von Petersdorffs erneut im Druck vor.Pericle Kardinal Felici, der sich unter anderem auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil nachdrücklich gegen modernistische Einflussnahmen einsetzte, dankte Egon von Petersdoff für die Überreichung des Buches mit dem Wunsch, „daß Ihre Arbeit den verdienten Erfolg haben möge, da sie, auf diesem Gebiet, wirksam beiträgt zum Fortschritt der theologischen Lehre und Verkündigung“ (14. März 1960). In einem Geleitwort für die Neuauflage hebt Bischof Vitus Huonder den Nutzen hervor, den nicht nur alle Gläubigen, sondern namentlich von der Kirche mit dem Amt eines Exorzisten betraute Geistliche aus diesem Buch zu ziehen vermögen. Broschur, 290 Seiten
Fakten – Argumente – Standpunkte Ulrich Filler Diese Verteidigungsschrift für die Kirche lässt kein Thema aus: Hexenverbrennung, Zölibat, Papst, Morallehre ....Dieses Buch weicht keiner Frage aus. Es blickt hinter die Klischees und entlarvt Halbwahrheiten und Irrtümer. Alle kritischen Anfragen an die Kirche, die vor allem junge Menschen stellen, beantwortet Pfr. Ulrich Filler in diesem Buch kurz und klar, prägnant und eindeutig. Filler präsentiert uns in seinem Buch sowohl Argumente für Gläubige als auch Antworten für Suchende.Bereits 1997 erschien unser Bestseller von Ulrich Filler zur ersten Mal. Zum 25-jährigen Jubiläum erscheint im Herbst 2022 eine grundlegend überarbeitete, aktualisierte und stark erweiterte Neuausgabe. Geb., 336 Seiten
Die vollkommenen Ablässe der katholischen Kirche Peter C. Düren Für viele katholische Gläubige ist der Ablass passé. Weil der Reformator Martin Luther die Ablasslehre und -praxis im Jahre 1517 in seinen 95 Thesen heftig kritisierte, besteht die Ansicht, Ablässe zu gewinnen sei ein Relikt aus dem Mittelalter oder zumindest unökumenisch. Darum waren viele erstaunt, als der Papst mit der Proklamation des Heiligen Jahres 2000 einen besonderen Jubiläumsablass ankündigte. Wer aber genauer auf die kirchliche Praxis blickt, wird feststellen, dass die katholische Kirche niemals aufgegeben hat, Ablässe zu verleihen, und die Gläubigen stets Ablässe gewonnen haben. Dafür stehen bekannte Ablässe wie „Urbi et orbi“ , „Allerseelenablass“ und „Portiuncula-Ablass“ , die Jahr für Jahr empfangen werden. Doch was ist ein Ablass? Wie kann man Ablässe gewinnen? Die vorliegende Schrift beantwortet diese Fragen. Nach einer Darlegung der kirchlichen Lehre über den Ablass werden sämtliche vollkommenen Ablässe, die die Kirche im Handbuch der Ablässe (2008) – lateinisch: Enchiridion indulgentiarum (2004) – bewilligt hat, beschrieben und die Bedingungen für ihre Gewinnung genannt. Ein eigenes Kapitel erklärt die Lehre über das Fegfeuer. Das Buch ist jetzt – 2013 – in einer aktualisierten neuen Auflage erschienen. Das Urteil der Kirche über das Ablassbuch: Die für das Ablasswesen der Weltkirche zuständige Apostolische Pönitentiarie sprach dem Ablassgebetbuch höchstes Lob aus: Es lege das Thema der Ablässe in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche dar und mache „mit seiner einfachen und klaren Art der Darstellung einer großen Zahl von Gläubigen jenes ausgezeichnete Geschenk des Herrn und der Kirche, das die Ablässe sind, zugänglich“ . Hervorgehoben wird in dem Schreiben, dass das Buch „von einer eindeutigen und mutigen katholischen Gesinnung herrührt, während andere lieber schweigen oder aus einem falsch verstandenen Irenismus die Bedeutung der Ablässe herunterspielen“ . Die Pönitentiarie wünsche der Publikation „einen guten Erfolg und empfehle dem Herrn diejenigen, die daraus den Anreiz ziehen werden, auch mittels des Ablasses die eigene Heiligung zu erlangen“ . Am 11. Oktober 2000 durfte der Autor dem Heiligen Vater, dem sel. Papst Johannes Paul II., das Buch in Rom überreichen. Mit kirchlicher Druckerlaubnis des Bischöflichen Ordinariates Augsburg. Geb., 320 Seiten
Authentischer lateinischer Text nach der von Papst Pius XII. erweiterten und genehmigten Fassung mit deutscher Übersetzung Georg Siegmund Im zehnbändigen 'Lexikon für Theologie und Kirche' wird der Exorzismus wie folgt umschrieben: Exorzismus (Beschwörung) = die Dämonen, den Dämon abwehren, ein im Namen Gottes (Jesu) an den Teufel gerichteter Befehl, Menschen oder Gegenstände zu verlassen bzw. sich eines schädigenden Einflusses auf sie zu enthalten. Der Exorzismus hat seine Voraussetzung in den Folgen des Sündenfalls (dämonische Einflüsse auf die Menschen und die unter dem 'Fluch' Gottes stehende Erde). Die Vollmacht zur Vornahme des Exorzismus leitet die Kirche ab vom Auftrag Christi und dem Beispiel der Apostel (Mk 1,25; Lk 4,35; Mk 16,17). Demnach wurde der Exorzismus zunächst an eigentlich Besessenen vorgenommen. Als ursprünglich charismatische Gabe, die jedem Christen zukommen konnte, wird der Exorzismus spätestens gegen das 3. Jahrhundert amtliche, einem besonderen Ordo anvertraute Handlung und Befugnis. Da infolge der Sünde der Teufel über alle Menschen, besonders über die noch unter der Erbsünde und ihren Folgen stehenden Nichtgetauften, Einfluss hat und ausübt, so erscheint seit dem 3. Jahrhundert auch ein Exorzismus für Katechumenen und Täuflinge (Tauf-Exorzismus) aus dem Heidentum.Außerhalb der Taufe wird im römischen Ritus der so genannte kleine Exorzismus für circumsessi ('Umsessene') und für Sachen angewandt, so bei der Weihwasser- und Salzweihe, bei der Weihe der heiligen Öle am Gründonnerstag, dann der so genannte Exorzismus Leonis, das ist die seit Leo XIII. nach den Muttergottesgebeten nach der Heiligen Messe vorgeschriebene Anrufung des heiligen Michael (Beringer I 303/05).Der große Exorzismus an wirklich Besessenen (vgl. CIC can. 1151/53) darf nach der weitläufigen Anweisung des Rituale Rom. tit. XI. c. 1, n. 1/21 nur nach sorgfältigster Prüfung, ob Besessenheit und nicht etwa ein anormaler Zustand des leiblichen Organismus vorliegt und (bei Strafe der Suspension) nur mit ausdrücklicher, schriftlich erteilter Erlaubnis des Bischofs vorgenommen werden, und zwar in der Kirche oder an einem anderen religiösen oder ehrbaren Ort, im Hause nur an Kranken. Broschur, 128 Seiten
Das Amt des Petrus und eine missionarische Kirche George Weigel Die katholische Kirche befindet sich in einer Übergangsphase. George Weigel blickt zurück auf seine persönlichen Begegnungen mit den Päpsten Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus sowie auf seine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der weltweiten katholischen Kirche, von den einfachsten Pfarreien bis zur höchsten Ebene der Kurie. Dabei geht er auf die großen Herausforderungen ein, denen sich die katholische Kirche im 21. Jahrhundert stellen muss.Dies gilt ganz besonders für den nächsten Papst, der als Nachfolger des heiligen Petrus die Kirche kraftvoll auf dem Weg der Glaubensvertiefung und Neuevangelisierung in die Zukunft führen muss. Geb., 160 Seiten George Weigel, Theologe von höchstem Renommee, ist einer der führenden katholischen Publizisten der Vereinigten Staaten. Er arbeitet als leitender Wissenschaftler am Ethics and Public Policy Center in Washington. Weigel wurden neunzehn Ehrendoktorwürden sowie der päpstliche Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“ verliehen.
Ein Schatz in zerbrechlichen Gefäßen Jacques Philippe Worin besteht wahre Vaterschaft? Wie kann sie einem Menschen helfen, wirklich er selbst zu werden und die Freiheit der Kinder Gottes zu erlangen?In der Krise der Vaterschaft, die die heutige Gesellschaft durchmacht, ist es notwendiger denn je, dass Männer, besonders Priester, Bilder der starken und sanften Vaterschaft Gottes sind, durch die der Segen des himmlischen Vaters für seine Kinder gegeben wird.Bei dem Versuch, diese Fragen zu beantworten, möchte Pater Jacques Philippe auch den geistlichen Weg aufzeigen, der es einem Priester erlaubt, sich vor möglichen Fehlern und Unklarheiten in diesem heiklen Bereich zu hüten, um die bei der Priesterweihe empfangene Gabe zu entfalten.Dieses Buch ist nicht nur für Priester von Interesse, sondern kann auch all jenen helfen (Vätern, Erziehern, Verantwortlichen…), die berufen sind, eine Form von Vaterschaft in der Familie, in der Kirche oder der Gesellschaft auszuüben. Broschur, 150 Seiten
Stephan Maeßen Die Kardinäle Alfredo Ottaviani und Antonio Bacci legten schon am 25.9.1969, nur wenige Monate nach der Einführung der Neuen Messordnung, ihre „Kurze kritische Untersuchung des neuen ‚Ordo Missae‘“ bei Papst Paul VI. vor. Darin kommen sie zu dem Ergebnis, dass die Neue Messordnung „sowohl im Ganzen wie in den Einzelheiten ein auffallendes Abrücken von der katholischen Theologie der heiligen Messe [darstellt], wie sie in der XXII. Sitzung des Konzils von Trient formuliert wurde“. Broschur, 92 Seiten
Monika Tworuschka & Udo Tworuschka Mit rund 2 Milliarden Anhängern ist das Christentum die größte Religionsgemeinschaft weltweit. Es ist eine vielschichtige und komplexe Religion, deren Gestalt sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Umfassend und detailreich informieren Monika und Udo Tworuschka über Anfänge, Verbreitung und Entwicklung des Christentums. Sie beschreiben die zentralen Glaubenssätze, die Heilige Schrift, die religiösen Praktiken und Feste. Themen wie das christliche Menschenbild, Sexualität, Umweltschutz, Demokratie und Menschenrechte werden erläutert, christliche Sondergemeinschaften und Organisationen vorgestellt. Geb., 216 Seiten
Gebete, Andachten, Novenen und Glaubenswahrheiten Adolf Bacher Dieses umfangreiche und vielseitige Gebetbuch bietet Gestaltungsmöglichkeiten der Eucharistischen Anbetung, Betrachtungen zum Rosenkranzgebet, ausgewählte Novenen durchs Kirchenjahr und verschiedene Kreuzwegandachten mit Liedern. Ein großer Gebetsschatz für alle Anlässe und Anliegen. Geb., 512 Seiten
Ludwig Mödl Die nachvatikanische Reform der Kirche ist offensichtlich ins Stocken geraten. Das bisherige Leitbild vom „wandernden Gottesvolk“ scheint verbraucht zu sein. Deshalb greift der Pastoraltheologe Prof. em. Ludwig Mödl den Vorschlag von Rolf Zerfaß auf, die Reform unter dem Leitbild des „israelitischen Exils“ neu in Angriff zu nehmen.Im ersten Teil des Buches wird die Situation mit ihren problematischen Anteilen skizziert. Ferner stellt der Autor das neue Leitbild vor. Im zweiten Teil kommen jene Themen in den Blick, die aus der katholischen Tradition heraus den Reformprozess prägen müssten: Messias-Glaube, Beziehungsaspekt, Barmherzigkeit, Vielfältigkeit der Verkündigung, Sakramentalität der Kirche, Leitung, Kult, Diakonie und die Bedeutung der kleinen Schritte. Geb., 176 Seiten 1. Aufl. 2021 Prof. Dr. Ludwig Mödl, geb. 1938 in Ingolstadt, Studium in Eichstätt, 1966 Priesterweihe und Seelsorgetätigkeit im Bistum Eichstätt, 1969–1971 Studium in München (Diplom in Homiletik), 1971–1987 Regens in Eichstätt, 1985 Promotion in München, 1988–2003 Professor für Pastoraltheologie, Homiletik und Spiritualität (1988–1992 in Luzern, 1993–1997 in Eichstätt, 1997–2003 in München), 2003–2013 Spiritual im Herzoglichen Georgianum, München, 2006–2013 Universitätsprediger in St. Ludwig München, seit 2013 Seelsorger in der Heilig-Geist-Kirche München.
Fundamente – Entfaltung – Dogma Gabriele Waste Der Glaube an die Existenz von Engeln gehört seit jeher zum selbstverständlich überlieferten Offenbarungsgut, diese sind somit keine Symbole, sondern Objekte des Glaubens. Dass der heutige Modernismus aufgrund seiner irrigen Prämissen die Realität dieser Geistwesen leugnet und sie nur mehr als schmückendes mythologisch-folkloristisches Element verstanden wissen will, kann auf die Engellehre unserer heiligen Kirche keinerlei Einfluss ausüben. Die Aussagen von Tradition und Lehramt sind deutlich genug, um unseren Glauben an sie theologisch begründen und rechtfertigen zu können. Gott selbst hat sie geschaffen und als Boten und Interpreten seiner Heilsgegenwart eingesetzt. Sie sind fester Bestandteil der triumphierenden Kirche und als solche unsere älteren Brüder und Mittler in Gottes Heilsplan, auf deren Beistand wir als streitende Kirche vertrauen können und mit denen wir uns in der Anbetung Gottes vereinen. Geb., 136 Seiten
Mein Kampf gegen Satan Don Gabriele Amorth im Gespräch mit Marco Tosatti Don Gabriele Amorth, der berühmte Exorzist von Rom und seit 1994 Präsident der Internationalen Vereinigung der Exorzisten, hält in diesem Interviewband mit Marco Tosatti Rückschau auf sein Leben, das ganz dem Kampf gegen Satan gewidmet war und ist. Unzählige Menschen konnte er von dämonischer Belästigung, Umsessenheit oder sogar echter Besessenheit befreien. Dabei machte er viele Erfahrungen, die die jenseitige Welt betreffen, die geeignet sind, auch uns, die wir noch im Diesseits leben, Orientierung für unser Leben zu geben. Welche Gefahren lauern, wenn man sich unbedacht auf den Okkultismus einlässt? Gibt es die ewige Verdammnis in der Hölle? Wie helfen uns die Sakramente der Kirche und das Gebet, unseren Weg zu Gott und zum Himmel zu finden? Wie können wir schon hier glücklich werden? Ein spannendes Interviewbuch, das uns Einblick in ein engagiertes Priesterleben gibt und zum Nachdenken über unser eigenes Leben anregt. Broschur, 240 Seiten
Paul Josef Kardinal Cordes Gleich zweimal intervenierte Benedikt XVI. zum Pädophilie-Skandal und benannte seine tiefsten Wurzeln: Transzendenzverlust und Gottvergessenheit. Tragisch ist, dass seine Analyse kaum Gehör fand. Dieser päpstliche Appell erinnert Kardinal Cordes an den Tadel Jesu: „Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?“ (Lk 18,8). In Deutschland den Glauben zu stärken, ist für ihn das Gebot der Stunde. Faszinierende Gestalten wie zum Beispiel die Märtyrer von Lyon oder Frédéric Ozanam zeigen den Weg. Freilich sind vor allem die Fesseln zu sprengen, die uns spezifisch dem Vater Jesu Christi entfremden. Wer diese in kirchlichen Machtstrukturen oder in Missachtung des Zeitgeists ausmacht, verkennt die herrschende „Gottesfinsternis“ (Martin Buber). Aus ihr erwuchs das widerwärtige Drama, das uns als Kirche beschämt. Geb., 176 Seiten Paul Josef Kardinal Cordes wurde 1934 in Kirchhundem/Westfalen geboren. Er empfing 1961 das Sakrament der Priesterweihe, promovierte 1971 bei Karl Lehmann und wurde 1976 zum Bischof geweiht. Nach seiner Berufung in den Vatikan 1980 förderte er die neuen apostolischen Bewegungen und initiierte die Weltjugendtage. Papst Benedikt XVI. formulierte 2010 in einem öffentlichen Glückwunsch: Du hast „sofort das Lebendige gespürt, das da aufgebrochen war – die Kraft des Heiligen Geistes, der neue Wege schenkt und in unvorhergesehener Weise die Kirche immer wieder jung erhält“.
Achim Buckenmaier Die Figur des Priesters ist heute vielen suspekt – auch in der Kirche. Gängige Klischees zeigen frustrierte Männer in Macht- und Leitungspositionen, Manager des Glaubens, die andere bevormunden, exzentrische Alleingänger, schlimmstenfalls Täter und Vertuscher in den Missbrauchsskandalen. Wie konnte es zu einer solchen Verzerrung dessen kommen, was ein Priester in der Kirche eigentlich ist oder sein soll? Um eine tragfähige Antwort auf diese Frage zu finden, durchstreift der Autor in seinem verständlich geschriebenen Buch die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Priestertums mit wachem Blick für vergessene, übersehene und verdrängte Aspekte. Dazu gehört das gemeinschaftliche Leben ebenso wie ein weltlicher Beruf oder eine neue Sicht auf das, was Leitung von Gemeinde meint. Die Bibel und die Überlieferungen des Judentums und der Kirche werden in diesem Buch als die eigentlichen Quellen für ein erneuertes und zukunftsweisendes Priesterbild sichtbar. Broschur, 232 Seiten
Gerhard Kardinal Müller Gerhard Kardinal Müller bedenkt in seinem neuen Buch das katholische Rom und den Weg der katholischen Kirche in die Zukunft. In persönlicher Weise schildert er seine Gedanken beim Schlendern durch die Heilige Stadt. Er erzählt von Begegnungen und Gesprächen mit Bischöfen, Priestern, Politikern, mit Marxisten, Ordensfrauen und Journalisten. Die Texte sind Beiträge zur Moderne-Kritik der Kirche, sie verdeutlichen das katholische Glaubensgut aus der Perspektive des profilierten Kardinals und setzen zugleich mit Humor und Selbstironie den Auftrag zur Verkündigung um. Kardinal Müller zeigt, wie Katholikinnen und Katholiken in den Auseinandersetzungen der Moderne sprachfähig bleiben können. Ein persönliches und zugleich theologisch pointiertes Buch.„Und der Papst ist immer noch der Nachfolger Petri. Wie oft schon sind uns die antirömischen Vorurteile und die Stereotypen um die Ohren geschlagen worden, mit denen Historienmaler den Leuten die Phantasie verderben und woran öffentliche Meinungsbildner gut verdienen. Als Seelsorger weiß er genug um die menschlichen Schwächen auch der Gottesmänner und Kirchendiener. Aber man muss die Leute auch warnen vor der billigen Polemik, die wie der Dreck vor einer Kehrmaschine immer voran geschoben wird. Die Hetze gegen die Kirche ist die Bugwelle des Unglaubens.“ Geb., 160 Seiten
Peter Kwasniewski Seit der Messreform von 1969 nimmt der einfache Katholik des Sonntags leider manchmal an einem unfreiwilligen "liturgischen Glückspiel" teil: Sofern er die örtliche Gemeinde nicht lange und genau kennt, kann er nämlich nicht mit Sicherheit dafür garantieren, einer würdigen Heiligen Messen beiwohnen zu können, da sogenannte "Freiheiten" und Gestaltungsspielräume im Novus Ordo so manchen Verantwortlichen leider zu Selbstdarstellung und Showeinlagen verführen, die mit Gottesdienst im wahrsten Wortsinn dann nicht mehr viel zu tun haben. Mit diesem großartigen Buch zeigt Peter Kwasniewski deshalb auf, warum die sogenannte "Alte Messe" diesen Systemfehler nicht hat und auch nicht haben kann. Er zeichnet den Geist nach, aus dem sie über die Jahrhunderte hinweg gewachsen ist und zeigt auf, dass bei ihr nur einer im Mittelpunkt stehen kann, nämlich Gott selbst. Dabei stellt sich Kwasniewski den gängigsten Vorurteilen gegen diese altehrwürdige Messform und entkräftet diese Vorbehalte mit messerscharfer Analyse. Broschur, 268 Seiten
Für einen neuen Anfang in der katholischen Kirche Martin Brüske, Bernhard Meuser, Christiana Reemts (Hrsg.) Wie sieht eine Kirche aus, die Gott gefällt? Über Jahre hinweg rangen deutsche Katholiken vergeblich um die Reinigung und vitale Regeneration ihrer Kirche. Von Anfang an gab es nicht nur römische Bedenken und restaurativen Widerstand. Mit der Initiative „Neuer Anfang“ meldeten sich „zivilisierte Kritiker des Synodalen Wegs zu Wort“; ihrer „messerscharfen, zumal philosophischen Analyse der kirchlichen Verwerfungen“ (FAZ) schlossen sich Tausende von Gläubigen an, denen die eher strukturellen Reformansätze des „Synodalen Weges“ nicht weit genug gingen. Nun liegt ein mehr am Evangelium orientierter Reformansatz vor, ein Buch, das den Dialog mit allen in der Kirche will und Kraft hat, neu für die Schönheit der Kirche und die Wiederentdeckung ihrer Wurzeln zu begeistern. Ein leuchtender Text, der Lust macht auf eine von Jesus her relevante Kirche, die absolut nicht mehr langweilig ist. Broschur, 272 Seiten
Romano Guardini Romano Guardini gilt als einer der maßgeblichen Wegbereiter der Liturgiereform. „Vom Geist der Liturgie“ gehört zu den bedeutendsten Werken der Liturgischen Bewegung, das auch heute noch überraschend aktuell ist.Guardini geht es nicht in erster Linie um die Vermittlung historisch überkommener Formen und Riten, sondern viel grundsätzlicher um die „Liturgiefähigkeit“ der Menschen, um die inneren Voraussetzungen für den Mitvollzug der Liturgie. Für alle, die nach einer echten, lebbaren Spiritualität suchen, bietet Guardinis mittlerweile klassisch gewordene Schrift wertvolle Hilfe und Anregung.
Liturgie & Kirchenjahr kompakt Guido Erbrich Ohne Ministrantinnen und Ministranten würde im Gottesdienst wirklich etwas fehlen. Doch die Aufgaben und Dienste sind äußerst vielfältig und müssen wie alles im Leben erst einmal erlernt werden. Dafür ist dieser Kompaktkurs perfekt geeignet! Das unterhaltsame Nachschlagewerk im Taschenformat »Was du als Ministrant wissen musst. Liturgie & Kirchenjahr kompakt« liefert das nötige Knowhow rund um die heilige Messe und die Feiern im Kirchenjahr. Dabei erfahren die Minis u. a. wer beim Gottesdienst mitwirkt und welche liturgischen Gegenstände, Gewänder und Bücher es gibt. Außerdem bekommen sie viele praktische Tipps zum Umgang mit Weihrauch, den liturgischen Farben, dem Beten mit Körper und Geist u. v. m. So ist dieses Taschenbuch eine wunderbare Ergänzung zur praktischen Ausbildung als Ministrant. Mit »Was du als Ministrant wissen musst. Liturgie & Kirchenjahr kompakt« können die Minis das Erlernte in Ruhe noch einmal nachschlagen und ihr Wissen damit festigen. Die Inhalte und Texte sind dabei stets kindgerecht gestaltet und erklären in einfachen Worten die komplexe Liturgie und ihre Hintergründe. Ein Informationsschatz voller Überraschungen und mit allem, was ein Ministrant wissen muss! Broschur, 128 Seiten
Gerhard Kardinal Müller Während der schicksalhaften Erfahrungen mit einer weltweiten Pandemie beschreibt Gerhard Kardinal Müller das Wesen des Katholischen. Die Themenkreise Vernunft des Glaubens, sakramentale Vermittlung, das Glauben und Beten der Christen, das spezifisch Katholische, die zentrale Mitte in der Feier der Eucharistie finden ihren Ausgangspunkt und ihre Zielsetzung in der menschheitsgeschichtlich alles entscheidenden Frage: Ist Jesus der Sohn Gottes? Dabei verliert er die großen Gemeinsamkeiten mit anderen christlichen Konfessionen nicht aus dem Auge und zeigt Reformwege auf, die immer tiefer zum Wesen der Kirche, zum Leben im Glauben und im Denken führen können. Der Autor gibt eine Hilfe zum Verstehen dessen, was wir im Credo immer wieder bekennen und mit den großen Gebeten verinnerlichen. Geb., 320 Seiten
Von einer bewahrenden zu einer missionarischen Kirchengemeinde James Mallon Wie können Kirchengemeinden in unserer Zeit in der westlichen, übersättigten Welt die Menschen überhaupt noch mit dem Evangelium erreichen? Der katholische Priester James Mallon aus Halifax, Kanada, stand nach seinem Theologiestudium in seiner ersten Pfarrei vor der gleichen Frage und hat sich auf die Suche gemacht: Welche Gemeinden weltweit wachsen, was wird dort anders gemacht, wie lassen sich Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Gott führen, welche Glaubensinhalte müssen wieder ganz neu von Grund auf vermittelt werden? Und vor allem: Wie lassen sich Gemeindemitglieder von geistlichen Konsumenten hin zu reifen Christen mit der Bereitschaft zur Nachfolge entwickeln? Ein herausforderndes und ungemein wertvolles Buch für alle, die in der Glaubensweitergabe engagiert sind. Geb., 362 Seiten