Tod & Trauer
Ambrosius von Mailand Übertragen, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Josef Huhn Diese Schrift, die der hl. Ambrosius in schwerer Zeit seinen Mailänder Gläubigen als eine Folge von Homilien hielt, ist bisher in keiner deutschen Väterausgabe erschienen. Da unsere heutige Situation der damaligen mit ihren Kriegen, Flüchtlingen, Seuchen, mit ihrem innerkirchlichen Streit (Arianer) samt Kirchenbesetzungen usf. in vielem sehr ähnlich ist, lohnt es sich, diesem Kirchenvater, wie die Gläubigen damals, in Geduld zuzuhören. „Mit der Wahl dieses Themas zeigte sich Ambrosius als ein Mann der seelsorglichen Praxis, die für die geistige und seelische Not der ihm anvertrauten Gläubigen zur rechten Zeit ein tröstendes und heilendes Wort findet.“ Ausgehend von allgemeinen, philosophischen und theologischen Erwägungen über die verschiedenen Arten des Todes und der Frage, ob der Tod ein Übel oder ein Gut sei – wobei Ambrosius souverän auch die heidnischen Denker und Dichter zu Wort kommen lässt –, führt er in einem großen Crescendo die „himmlischen Stufen“ hinan in die christliche Glaubensüberzeugung, dass der Tod Heimgang, ja letzte Erfüllung ist und nicht gefürchtet zu werden braucht, sondern ersehnt werden darf. Broschur, 92 Seiten
Robert Bellarmin „Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn.“ Der hl. Bellarmin zeigt in seiner Schrift auf, dass die Kunst, gut zu sterben, in erster Linie darin besteht, gut zu leben, und zwar nach den Weisungen, welche uns die Heilige Schrift und die Heiligen der Kirche geben. Dabei stellt er unter anderem Betrachtungen über die Letzten Dinge an – wie Gericht, Himmel und Hölle –, verweist aber auch auf die Gnadenmittel, welche uns in den Sakramenten dargeboten werden, und auf die Tugenden und Vorschriften, die wir für ein gutes Leben beherzigen sollen. Ebenso gibt er ganz praktische Anweisungen, wie wir mit Gefühlen der Angst und Verzweiflung sowie mit Versuchungen umgehen sollen, wenn der Todeszeitpunkt näher rückt. Die Betrachtung des Todes und das Sterben werden uns so zu einem Gewinn, denn wer im Herrn stirbt, der wird auch mit ihm auferstehen. Geb., 160 Seiten
Warum wir den Tod nicht fürchten müssen. Berührende Erkenntnisse eines Hospizarztes. Christopher Kerr Christopher Kerr ist Hospizarzt. Alle seine Patienten sterben. Tausende von Menschen hat er bereits begleitet, die ihm im Angesicht ihres Todes erstaunliche Erlebnisse berichteten. Es sind Erfahrungen, die darauf hindeuten, dass sich während des Sterbens seelische Prozesse in uns ereignen, die verblüffend lebensbejahend und friedvoll sind. Oft sind es Träume oder Visionen, in denen alte Beziehungen intensiv wieder aufleben, wie auch bedeutungsvolle Erfahrungen der Liebe, des Aussöhnens und Verzeihens. Sie markieren für die Betroffenen den Übergang von tiefstem Leid, Schmerz und Verzweiflung hin zu Trost, Hoffnung, ja zum teil Freude und Akzeptanz im Angesicht der eigenen Endlichkeit - und sie ermöglichen es den Strebenden, loszulassen und die Reise "auf die andere Seite" zuversichtlich anzutreten. Broschur, 288 Seiten
Jörg Zink Was sagt man einem Menschen, der einen anderen, geliebten Mitmenschen verloren hat? Jörg Zink fasst das in Worte, was für viele von uns unsagbar bleibt. Heft, 20 Seiten
Hilfen aus dem Glauben zur Bewältigung von Leid Hans Buob In Leid und Not fragen die Menschen oft nach dem Warum. Sie können keinen Sinn in ihrer schwierigen Situation erkennen. Und doch liegt in diesem Warum die Chance, eine tiefe Verankerung im persönlichen Gott zu finden. Die Antwort, die die Menschen nämlich unbewusst suchen, ist: Jesus Christus und sein Wort. In der Begegnung mit dem lebendigen Gott erschließt sich der Sinn des Lebens und die Frage nach dem Warum wandelt sich in ein Wozu. In der Hinwendung zu Gott wird im eigenen Leid der Heilswille Gottes sichtbar und erfahrbar. Dieses Buch zeigt, wie wir im Vertrauen auf den liebenden Gott mit Not und Leid umgehen können, ohne zu resignieren oder zu verzweifeln. Am Beispiel von Personen aus der Bibel beschreibt Pater Buob anschaulich, wie Schweres Schritt für Schritt angenommen werden kann und wie diese Bereitschaft den Menschen positiv wandelt und formt. Das Leid wird dann zur Schule der Liebe und führt in die wahre Freiheit – zu Gott. Broschur, 195 Seiten
Elisabeth Lukas „Ja, Trauernde sind Wissende, in vielerlei Hinsicht. Doch seltsam: Das nicht abzuschüttelnde Wissen um das Verlorene kann ihnen bei der Bewältigung ihres Leidens helfen. Es öffnet ihnen gleichsam Tore der Erkenntnis. Sollten sie diese durchschreiten, wandeln sie sich – und mit ihnen wandeln sich ihre Gefühle. Sie wachsen aus der Trauer in eine neue, ‚hellsichtige‘ Form ihres Menschseins hinein.“ Elisabeth Lukas Geb., 128 Seiten
Beate Lakotta Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels baten Schwerstkranke, sie in den letzten Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Schilderungen und Fotos von Menschen am Ende ihres Lebens. Die meisten verbrachten ihre letzte Zeit im Hospiz, einem Lebensort für Sterbende, an dem Hoffnungen und Ängste gleichwiegen: Wer hier einzieht, wird die Zeit bis zum Tod so bewusst und schmerzfrei wie möglich erleben können. Doch es bleibt ihm nur eine kurze Spanne, um Bilanz zu ziehen, Frieden mit sich und den anderen zu machen, sich mit dem Tod zu befassen und mit der Frage nach dem Danach. Fünfundzwanzig Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen, wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, begleiten sie. Geb., 224 Seiten
Jörg Zink Jörg Zinks einfühlsame Texte spenden Trost in Zeiten der Trauer. Das schön gestaltete Geschenkbuch begleitet durch Schmerz, Abschied, Einsamkeit und spendet die Hoffnung, wieder Kraft und Halt im Leben zu finden. Und es lässt erkennen: Die Liebe bleibt in uns. Geb., 48 Seiten
Hans Buob Heute finden wir eine Unsicherheit über das Leben nach dem Tod, die erschreckend ist. Wir hören von Weisen der Selbsterlösung durch Wiedergeburt. Himmel, Hölle und Fegefeuer wird von Christen bis hin zu Theologen infrage gestellt. Der Autor legt in diesem Buch die Aussage der Heiligen Schrift und die Lehre der katholischen Kirche über die Letzten Dinge: Gericht, Himmel, Hölle und Fegefeuer dar. Für den Sinn des Lebens ist es wichtig zu wissen, wohin geht es. Hier gibt das Wort Gottes und die Lehre der Kirche Sicherheit. Broschur, 124 Seiten
Erfahrungen eines Klinikseelsorgers mit Leben und Sterben Christoph Kreitmeir Christoph Kreitmeir hat als Klinikseelsorger viele hundert Menschen jeden Alters begleitet, wenn diese mit Krankheit, Schmerzen oder dem Sterben konfrontiert waren. Er kennt die Gefühle, Sorgen und Ängste, die Menschen im Angesicht des Todes bewegen.In diesem Buch nähert er sich aus verschiedenen Perspektiven dem Kranksein, dem Leiden und dem Sterben des Menschen sowie der Tatsache, dass die meisten, aber auch die Gesellschaft den Tod lieber verdrängen als ihn als Wirklichkeit wahrzunehmen. Auf dem Hintergrund bewährter Praxis bietet er fundiertes Wissen; viele Beispiele erzählen von gelebter Hoffnung und machen Mut. So kann in der Auseinandersetzung mit dem Unabänderlichen eine „Ars Moriendi“, eine Kunst des Sterbens erlernt werden. Das vermittelt Kraft, Trost und Sinn. Und auch auf die ewige Frage danach, was nach dem Tod sein wird, findet der Autor neue Sichtweisen.- Bestärkung und Ermutigung für Kranke, Bedrängte und deren Angehörige- tiefe, hilfreiche Einsichten in das wesentliche Lebensthema Tod- trostreiche Begleitung für schwere Zeiten, zum Selberlesen und Verschenken Broschur, 256 Seiten
Was beim Abschiednehmen von einem lieben Menschen hilft Britta Laubvogel Britta Laubvogel, die ihren Mann 2006 mit gerade mal 50 Jahren durch Lungenkrebs verlor, erzählt ihre Geschichte. Und darüber, was ihr in der Zeit der Trauer um den geliebten Menschen geholfen hat. Jost Wetter-Parasie, Arzt, Psychotherapeut und Freund der Familie, kommentiert – als Freund und als professioneller Berater. Gemeinsam entstand ein tröstendes, ermutigend praktisches und sehr persönliches Buch. Broschur, 144 Seiten