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Theologie
Abriss und Aufbau Prof. Dr. Georg May Georg May stellt sich mit diesem herausragenden Werk in den Dienst der Unterscheidung der Geister angesichts einer furchtbaren Glaubensverwirrung, die die Kirche in ihren Grundfesten erschüttert. In der katholischen Theologie hat sich ein unheilvoller Wandel vollzogen. Es gibt eine ungläubige, halbgläubige und abreißende Theologie, und dies nicht nur hie und da, sondern weit verbreitet und fast überall. Sie hat ihren Ursprung in der Übernahme protestantischer Denkmuster. Um dies deutlich herauszustellen, werden in diesem Buch nicht nur die katholischen Theologen der letzten drei Jahrhunderte, sondern auch die protestantischen einer eingehenden Untersuchung auf Rechtgläubigkeit unterzogen, die sich an nichts anderem festmacht als an der Übereinstimmung mit dem katholischen Dogma. Das Ergebnis der Untersuchung ist bestürzend: Die Gestalt Jesu wird grob entstellt, der wahre Gottmensch zum profanen Gutmenschen herabgesetzt. So gelangt man zur Ablehnung der Dreifaltigkeit Gottes. Wie wird dem „begeisterten Selbstmord“ der Kirche ein Ende bereitet? Der Verfasser zeigt die zwingende Notwendigkeit auf, dass die Kirche sich entschieden vom Protestantismus und vom entfesselten Ökumenismus absetzt, um wieder zu gesunden. – Für das „Lutherjahr“ 2017 ein überaus anregender Diskussionsbeitrag, der ein grundsätzliches Umdenken anmahnt. Geb., 1118 Seiten
Klaus Berger „Was einige Theologen heutzutage über Jesus Christus schreiben ist schier unerträglich!“ Klaus Berger, der streitbare alte Mann der neutestamentlichen Bibelexegese, räumt mit liebgewonnenen Legenden auf, die in seiner Kollegenzunft kreisen. Sein Befund: Die Bibelforschung strotzt vor Denkverboten, Ignoranz und philosophischen Moden, die ans Märchenerzählen grenzen. Schlimmer noch, auf diese Weise betreiben viele Theologen ungewollt das Geschäft der Atheisten: Sie verstellen den Weg zum Glauben. Berger hält dagegen: Jesus war kein Gutmensch, Gesundbeter und sanftmütiger Weisheitslehrer, sondern lebendiger Gott, der Teil unserer Geschichte geworden ist. Sein Buch öffnet dem Leser einen Zugang zu Jesus von Nazaret, der beide Perspektiven in den Blick nimmt: seine menschliche und seine göttliche Natur. Geb., 352 Seiten
Schriftbetrachtungen Hans Urs von Balthasar In diesen rund hundert biblischen Betrachtungen nimmt von Balthasar mit einer erstaunlichen Kenntnis des biblischen Textbestandes wie auch der theologischen Überlieferung den Leser bei der Hand und lässt ihn Inhalte und Zusammenhänge wahrnehmen, die im einfachen Bibelwort und im Gesamt der Heilsbotschaft bereitliegen und darauf warten, auch in dieser Weise erschlossen zu werden ... Aus einer solchen freieren Sicht der Schrift entstehen neue Blicke: in das Trinitätsgeheimnis, zu Personengestalten etwa des Täufers, des heiligen Josef, Maria Magdalenas, Judasʼ. Andere Kapitel beschäftigen sich mit dem Dämonenproblem, der Inschrift am Kreuz Jesu, mit der „irdischen Verwandtschaft“, mit Gleichnissen und Lehrsprüchen des Herrn. Das Verzeichnis der im ganzen Werk „in Betracht gezogenen“ Schriftstellen macht vollends offenkundig, wie umfassend der biblische Kernbestand dieses theologischen Betrachtungsbuches ist. Leinen, 219 Seiten
Theologische Betrachtungen Romano Guardini Romano Guardinis theologische Betrachtungen über die Engel führen uns an die biblischen Ursprünge zurück: Welche Rolle spielen die Engel in der Offenbarung, in der Heilsgeschichte, in der Zuwendung Gottes zu den Menschen? Guardini erschließt uns zentrale biblische Texte des Alten und Neuen Testamentes. Die Gestalt der Engel ist für ihn Anlass, nachzudenken übder die menschliche Freiheit und Personenwürde, über Zeit und Ewigkeit, über die Vorsehung Gottes. Weit entfernt von jeder kindlich-naiven Mythengläubigkeit finden die Leser in Guardinis Betrachtungen kostbare und tiefe Anregungen für den persönlichen Glauben. Broschur, 96 Seiten
Hans Urs von Balthasar Bekenntnis zu jenem Bleibenden, „das von Anfang an war“ und unbeirrt durch alle Wirrnis der Zeiten und der Gegenwart hindurch das einzig wirklich Zukunftsträchtige ist, weil es das Größere ist als alle Absplitterungen, das Stärkere als alle Kompromisse, Abschleifungen und politischen Berechnungen (links und rechts). Bekenntnis auch zu jenen „Unterscheidungslehren“, die man im Dialog mit anderen Christen gern als das Unerhebliche an den Rand spielt, um sich angeblich im „Wesentlichen“ einig zu sein, die aber meist zum Intimsten, Zartesten der Liebesoffenbarung Gottes gehören und deshalb nach innen vor Missbrauch, nach außen vor Missverständnis geschützt werden müssen. Bekenntnis zu einer Weltoffenheit, die in der ganzen Schöpfung und Geschichte Gottes mit der Welt sich zu Hause fühlt, weil das Zentrum von Welt und Heil, Christus, immer schon an den Grenzen der Schöpfung und der Geschichte angelangt ist, auf die die Catholica zustrebt: „Alles ist euer, ihr seid Christi.“ Bekenntnis unbeirrt, obschon die sichtbare Gestalt dieser Catholica in die Verhüllung geht, auf den Spuren ihres sich ins Leiden verbergenden Herrn. „Ich weiß, wem ich geglaubt habe.“ Broschur, 93 Seiten
Die Wege Gottes und der Menschen Eckehard Bamberger Vielerorts zerbröckelt der christliche Glaube in Europa, dem einstmaligen Zentrum der globalen Christianisierung. Heute geraten selbst tiefgläubige Menschen in schwere Glaubenskrisen, sodass immer mehr sich von Jesus Christus abwenden, um auf den bequemen und nur der Welt zugewandten Weg umsteigen. Diese zu ermutigen, ihren Glauben nicht wegzuwerfen und dem Leben seinen religiösen Sinn zurückzugeben, ist das Anliegen dieses Buches. Die Zukunft der Christen in Europa wird davon abhängen, den Atheismus unserer Zeit nicht als ein unabwendbares Schicksal hinzunehmen. Der Autor geht den Ursachen eines in dieser Größe noch nie da gewesenen Glaubensverlustes nach, und fragt nach der Verantwortlichkeit für die Entchristlichung unserer Gesellschaft. Geb., 261 Seiten