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Mit einem Vorwort von Erzbischof Nikola Eterović, Apostolischer Nuntius in Deutschland Michael Hesemann Zum Heiligen Jahr, von Papst Franziskus am 24. Dezember 2024 eröffnet, werden 40 Millionen Pilger in Rom erwartet – darunter rund eine Million aus dem deutschsprachigen Raum. In diesem Buch erfährt der Rompilger alles über die Tradition der Heiligen Jahre, den Jubiläumsablass und wie er erlangt werden kann, die vier Papstbasiliken mit ihren Heiligen Pforten, die sieben Pilgerkirchen und die 40 römischen Gotteshäuser und Katakomben, die im Jubiläum des Jahres 2025 eine besondere Rolle spielen. Die wichtigsten Kirchenlehrer, Heiligen und Reliquien, denen wir in Rom begegnen, werden ebenso vorgestellt.Schließlich führen uns 12 prominente Romkenner zu ihren Lieblingsorten in der Ewigen Stadt: Erzbischof Georg Gänswein, Kurt Kardinal Koch, Gerhard Ludwig Kardinal Müller, Paul Badde, Oberst Christoph Graf, Prof. Dr. Stefan Heid, Claudia Kaminski, Martin Lohmann, Martin Rothweiler, Gudrun Sailer, Fürstin Gloria von Thurn & Taxis und Prof. Dr. Dr. Ralf Weimann. Geb., 432 Seiten, mit 220 vierfarbigen Abbildungen 2. Aufl. 2024 Michael Hesemann, geb. 1964, ist Historiker und Autor zahlreicher internationaler Bestseller zu Themen der Kirchengeschichte und der katholischen Mystik. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften an der Universität Göttingen und lebt heute in Neuss und Rom, wo er als Vatikanjournalist tätig ist und in den vatikanischen Archiven forscht. Seine 47 Bücher sind in 16 Sprachen erschienen und erreichten eine Weltauflage von über 2 Millionen verkauften Exemplaren.
Emmeram Kränkl Der Benediktiner-Altabt Emmeram Kränkl hat hier ein einzigartiges Jahreslesebuch zusammengestellt. Dieses sammelt nicht nur Legenden und Geschichten über Heilige, sondern stattdessen von ihnen selbst verfasste Texte. Für rund 100 Tage im Jahr hat der Autor so Texte der jeweiligen bekannten oder weniger bekannten Tagesheiligen ausfindig gemacht. Die Texte zeugen von großem geistlichem Reichtum und von Tiefe. So können die Worte der Heiligen jeden Tag Begleiter sein und uns dazu anhalten, kurz innezuhalten.Denn die Sammlung will auch für alle, die das Stundengebet verrichten, das Angebot von Lesungen an den Gedenk- und Festtagen der Heiligen erweitern. Außerdem bietet sie Material für die Einleitungen, Ansprachen und für Predigten in Wortgottesdiensten und Eucharistiefeiern, vor allem an den Festen der betreffenden Heiligen. Geb., 448 Seiten
Benedikt XVI. Was hat uns dieser große Papst, der die Kirche ins dritte Jahrtausend geführt hat, hinterlassen? Sein Erbe ist unermesslich, aber die Botschaft seines langen Pontifikats lässt sich gut mit den Worten zusammenfassen, mit denen er es hier auf dem Petersplatz am 22. Oktober 1978 begann: „‚Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus!‘ Diesen unvergesslichen Appell [...] verkörperte Johannes Paul II. mit seiner ganzen Person und seiner ganzen Sendung als Nachfolger Petri“ (Papst Benedikt XVI.). Seit Johannes Paul II. Joseph Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom holte, verband die beiden großen Männer der Kirchengeschichte an der Jahrtausendwende eine tiefe Freundschaft und inhaltliche Verbundenheit. Dieses Buch nähert sich dem heiligmäßigen Papst Johannes Paul II. aus der Sicht seines brillanten Nachfolgers Benedikt XVI. Geb., 144 Seiten
ungekürzt, nach der endgültigen Ausgabe – mit einer Einführung von Romano Guardini Blaise Pascal Nietzsche nannte Blaise Pascal „den ersten aller Christen“. Seine „Gedanken“, 1670 erstmals postum erschienen, sind die Bruchstücke einer großen Apologie des christlichen Glaubens, entstanden in einer Zeit, in der sich Wissenschaft und Religion bereits deutlich getrennt hatten. Eigentlich an Atheisten und Zweifler gerichtet, gelten seine Überlegungen den großen Fragen der Menschheit. Bis heute gehören die „Gedanken“ zu den meistgelesenen philosophisch-theologischen Texten. Ein eindrückliches Zeugnis eines tief im Glauben wurzelnden Geistes, das den kundigen Leser „so tief berühren wird, dass er es nie wieder ganz zur Seite legt“ (Romano Guardini). Geb., 368 Seiten
Benedikt XVI. Die Frage, wie die Bibel in rechter Weise zu lesen ist, ist untrennbar mit unserem Bild von Jesus Christus verbunden. In weiten Kreisen – auch unter gläubigen Christen – hat sich heute das Bild eines Jesus durchgesetzt, der nicht fordert und der als sanfter Menschenfreund alle und alles annimmt. Aber der wirkliche Jesus der Evangelien ist ganz anders. Joseph Ratzinger, der am 19. April 2005 zum 265. Nachfolger Petri gewählt wurde und den Namen Benedikt XVI. angenommen hat, will mit diesem Buch eine Hilfe geben, den unverkürzten Jesus der Evangelien wiederzuentdecken, der den Rahmen des bloß Menschlichen sprengt und den Menschen in seiner letzten Tiefe anfordert: kühn, unbequem, beunruhigend. Dieses aktuelle Werk von Joseph Ratzinger führt mitten in das Verständnis des wirklichen Jesus und seiner Kirche, das wiederzuentdecken ein zentrales Anliegen von Papst Benedikt XVI. ist. Geb., 176 Seiten
Walter Brandmüller Immer wieder wird Galileo Galilei als typisches Opfer grausamer Gewissensfolter, theologischer Engstirnigkeit und kirchlichen Terrors hingestellt. Walter Kardinal Brandmüller als Kirchenhistoriker und Experte für die Galilei-Forschung nimmt in dem vorliegenden Werk die gesamte wissenschaftliche Forschung der jüngsten Vergangenheit auf. Dabei geht es ihm nicht um die Schönfärbung dunkler Seiten der Kirchengeschichte, sehr wohl aber um ihre Aufhellung im Sinne eines vertieften historischen Verständnisses. Geb., 320 Seiten Walter Brandmüller, Prof. Dr. theol, geb. 1929, war von 1971 bis zur Emeritierung im Jahr 1997 Ordinarius für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Augsburg. Ab 1981 gehörte er der Päpstlichen Kommission der historischen Wissenschaften an, ab 1998 war er Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft in Rom und von 1998 bis 2006 Präsident der Internationalen Kommission für vergleichende Kirchengeschichte. Am 20. November 2010 nahm Papst Benedikt XVI. ihn in das Kardinalskollegium auf.
Die Erscheinung der Jungfrau Maria in Irland in Zeiten sozialer Not Peter H. Görg Das Jahr 1879 war für den kleinen, bis dahin unbekannten Ort Knock im Westen Irlands gekennzeichnet durch Armut, Arbeitslosigkeit, Unterdrückung, Auswanderung und eine besonders schwere Hungersnot. An einem regnerischen Donnerstagabend, genauer am 21. August 1879, öffnete sich über diesem unbedeutenden Dorf der Himmel für zwei Stunden und ließ die einfache Bevölkerung eine Vision des Trostes und des Friedens erfahren, die bis heute vielen Millionen Menschen aus Irland und darüber hinaus bekannt gemacht wurde. Über 20 Personen im Alter zwischen sechs und fünfundsiebzig Jahren erblickten an jenem Abend an der Giebelwand der Kirche die Jungfrau Maria, umgeben vom hl. Joseph und dem hl. Apostel und Evangelisten Johannes. Außerdem erschien ein Altar, auf dem ein Lamm und ein Kreuz zu sehen waren und der von Engeln umgeben war. Wenn auch kein einziges gesprochenes Wort von der Erscheinung ausging, so schließt sie sich doch direkt an die großen biblischen Offenbarungen an. Die Echtheit und Bedeutung der Erscheinung und der folgenden Heilungen wurden nicht nur auf diözesaner Ebene festgestellt, sondern durch den Besuch des Heiligen Vaters Papst Johannes Paul II. zum hundertjährigen Jubiläum 1979 auch für die Gesamtkirche bestätigt. Geb., 176 Seiten Über den Autor: Peter H. Görg wurde 1976 geboren. Er studierte Philosophie und Theologie und promovierte im Fach Dogmatik bei Prof. Dr. Anton Ziegenaus. Dr. Görg verfasste die biografischen Werke „Die Wüstenväter: Antonius und die Anfänge des Mönchtums“ (2008) und „Elisabeth von Thüringen begegnen“ (2009). Neben seiner publizistischen Tätigkeit arbeitet er als Lehrer.
Warum Maria nicht gestorben ist Florian Kolfhaus Das Lehramt der Kirche hat die Frage, ob Maria gestorben ist oder nicht, bisher nicht beantwortet. Florian Kolfhaus erläutert aus Schrift und Tradition, Lehramt und Liturgie, wie die Mutter Jesu nach diesen Erkenntnissen ihr irdisches Leben vollendet hat. Er geht auch auf die Dormitio, das „Entschlafen“ Mariens, ein. Überzeugende Antworten bietet hier die katholische Mystik, die von den Erfahrungen vieler Heiliger berichtet, die schattenhaft erlebten, was sich bei der Dormitio Mariens ereignete: eine ekstatische Vereinigung mit dem dreifaltigen Gott, dessen Schau im Himmel ewige Seligkeit bedeutet. Geb., 160 Seiten, 13,5 x 20,5 cm Florian Kolfhaus, Dr. theol., Lic. iur. can., geb. 1974, ist Priester des Bistums Regensburg. Er studierte an der Päpstlichen Universität Gregoriana, promovierte im Fach Dogmatik und erwarb ein Lizenziat im Kirchenrecht. Seit 2009 ist er in der Zweiten Sektion des Päpstlichen Staatssekretariates in Rom tätig. Rezensionen Die Tagespost, 30.08.2016 Plädoyer für eine starke Mariologie Florian Kolfhaus legt eine ebenso gelehrte wie anregende Studie über den Heimgang der Mutter Jesu vor VON KLAUS-PETER VOSEN Ist die Allerseligste Jungfrau Maria vor ihrer leiblichen Aufnahme in den Himmel gestorben oder ist ihr – als der ganz Sündlosen – das Todesschicksal erspart geblieben? Dieser Frage geht Florian Kolfhaus, Priester der Diözese Regensburg und Mitarbeiter im päpstlichen Staatssekretariat in Rom, in einer ebenso gelehrten wie anregenden Studie nach, die im Verlag Media Maria, Illertissen, nun erschienen ist. Der Verfasser positioniert sich im Widerstreit der Meinungen bereits im Untertitel seines Buches eindeutig. Er will aufzeigen, „warum Maria nicht gestorben ist“. Lange Zeit schien der Tod der Gottesmutter nach der Lehre der Kirche festzustehen. Wenngleich schon Epiphanius von Salamis im vierten Jahrhundert bewusst offenließ, ob es zum Tod Mariens gekommen sei oder nicht, war die Mehrheit der Kirchenväter von ihrem Sterben überzeugt. Auch in der Liturgie der Kirche gab es Hinweise auf den Marientod. Selbst der kroatische Mariologe Bali´c war, so glühend er das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verfocht, ebenso leidenschaftlich dafür, dass Papst Pius XII. in der Dogmatisierungsbulle zugleich den Tod Mariens als Tatsache festschrieb. Dies unterblieb, aber man hat darauf hingewiesen, dass der Papst ursprünglich vielleicht durchaus eher der mortalistischen Position (die vom Tod der heiligen Jungfrau ausging) zugeneigt habe, was persönlich wohl auch vom heiligen Johannes Paul II. aufgrund von dessen Ansprache vom 25. Juni 1997 ausgesagt werden kann. Zweifel am Tod Mariens haben explizit erst nach dem Konzil von Trient eingesetzt. Die Zahl der Immortalisten, jener, die die These vom Tod der Gottesmutter verwerfen, stieg vor allem durch die Mariendogmen von 1854 und 1950 beständig an. Dennoch bleibt die Frage umstritten. Viele werden auch heute die Anschauung Bali´cs teilen, wir seien „befugt, die Tatsache des Todes der Jungfrau Maria als ein sicheres Ereignis zu betrachten. Die divergierenden Meinungen – wenige, wenn man ehrlich ist –, die vom Mittelalter bis heute entstanden sind, um entweder diese Tatsache des Todes offen zu leugnen oder aber in Zweifel zu ziehen, erscheinen uns einfach wie schräge Töne in einem wunderbaren Konzert.“ Insofern ist es mutig, dass Florian Kolfhaus heute die immortalistische Position vertritt – und zwar in ausgewogener Weise. Zunächst behandelt der Autor das Dogma von der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel. Denn auf dieser Grundlage stellt sich die Frage nach dem Tod Mariens ja mit besonderer Brisanz. Danach untersucht Kolfhaus in aller Gründlichkeit die Lehrposition der Mortalisten. Ihre Überzeugung vom Tod Mariens grün gründet sich auf die Liturgie, aber auch auf folgende theologische Gründe: Ein Tod Mariens sei angemessen, weil Maria als Gehilfin ihres Sohnes bei der Erlösung wie er den Tod habe erdulden müssen, um Gott Genugtuung zu leisten (was den unwiederholbaren und für immer ausreichenden Sühnetod Christi nicht stark genug zu werten scheint! – Anmerkung des Rezensenten). Nur durch ihren Tod sei jene vollkommene Nachahmung Christi möglich gewesen, wie sie für Maria in allen Punkten charakteristisch war. Ferner gelte, „dass sie durch den Tod klarer zeigen konnte, dass ihr Sohn wirklich Mensch war, da er das sterbliche Fleisch seiner Mutter angenommen hatte“. Und schließlich könne Maria gerade durch ihren Tod ein Vorbild tapferer Bewährung angesichts des menschlichen Sterbens sein. Dem gegenüber stellt Kolfhaus die Auffassung der Immortalisten. Er beginnt mit einer auf den „Heimgang“ Mariens bezogenen Deutung des Berichts von der apokalyptischen Frau in der Geheimen Offenbarung, die den Nachstellungen des Satans entrissen wird und folgt Domenico Arnaldi zum Beispiel in der Deutung der Bibelstelle von der Verkündigung Mariens: „In jenem ,voll der Gnade‘, das der Erzengel Gabriel an Maria gerichtet hatte, konnte man den Besitz aller Gnaden erkennen, die Adam und Eva im irdischen Paradies besaßen, die Unsterblichkeit eingeschlossen.“ Wie die Heilige Schrift über das in Rede stehende Problem also bei rechter Deutung durchaus etwas aussagt, so muss man dem Verfasser zufolge auch manche Stellen der Kirchenväter, die herkömmlicherweise als Belege für die mortalistische Auffassung herangezogen werden, einer Relektüre unterziehen, welche zu einer differenzierteren Sicht zwingt. Der angeblich zum Mortalismus neigende Papst Pius XII. hat nicht zuletzt durch Abänderung von liturgischen Texten und Gebeten in Wahrheit die Position der Immortalisten gestützt. Die oben genannte Katechese des heiligen Johannes Paul II. aber hat – wie wohl zu beachten – ganz offenbar als Privatmeinung dieses Papstes zu gelten. Sie „ist sicher kein lehramtlicher Akt, der maßgebend der bindend gleich einer Enzyklika als klassischer Ausdruck des ordentlichen Lehramtes des Papstes angesehen werden könnte“. Die unpolemische, vornehme Art, in der Kolfhaus sich als Immortalist mit den Positionen der Gegenseite auseinandersetzt, ist als sehr wohltuend zu würdigen. Er versteht es, seinen Standpunkt in guter Weise plausibel zu machen und werbend zu vertreten. Was der Autor schreibt, ist und bleibt das Hauptargument des Immortalismus, und es fällt schwer, es zu entkräften: „War sie [Maria] frei von allen Makeln der Erbsünde, so konnte sie die Strafe für diese Schuld nicht erleiden.“ Vielleicht wird aufgrund von Werken wie dem vorliegenden das kirchliche Lehramt doch einmal mit höchster Glaubensgewissheit und -verbindlichkeit aussagen können, dass es im Leben Mariens keinen Raum für ihr Sterben gab. Das Besondere an Kolfhaus’ Arbeit ist, dass er es bei dem Ergebnis seiner theologischen Untersuchung nicht bewenden lässt, sondern weiterfragt. Was ist konkret im Moment des Abschieds der Gottesmutter von dieserWelt eigentlich geschehen? Hierzu befragt der Autor die Schriften der Mystiker, denn, wie er richtig schreibt, ist es letztlich eine Frage der Liebe, ob ich mich dafür interessiere, wie die letzten irdischen Augenblicke im Leben der Mutter ausgesehen haben. Und hier vermögen dann jene am besten Antwort zu geben, deren Gottesliebe sie gleichsam über die anderen heraushob, auch wenn ihre Aussagen keinen lehramtlichen Charakter haben. Kolfhaus kommt nach der Betrachtung dessen, was die Mystiker zu sagen haben, zu dem Ergebnis, den Übergang der Gottesmutter in die Welt des Himmels als mystische Vereinigung mit Gott zu beschreiben: „Alle bekannten außerordentlichen Phänomene der Mystik können auf die Dormitio Mariens angewandt werden. Es wird hier die Hypothese vorgestellt, dass die sogenannte Dormitio der Gottesmutter [ihre ,Entschlafung‘] kein Tod war, also keine totale Trennung von Seele und Leib, sondern die letzte und intensivste mystische Erfahrung – in ihren Anfängen jener der Heiligen gleich –, die eine solche Kraft erreicht hat, dass die Seele, noch innerlicher mit Gott verbunden, verwandelt und zusammen mit dem Leib in die Herrlichkeit der visio beatifica erhoben wurde.“ Florian Kolfhaus hat ein wunderbares Buch vorgelegt. Die Klarheit seiner Gedankenführung, die Präzision des Ausdrucks und die Schönheit der Sprache verbinden sich hier in glücklicherWeise. Besonders zu würdigen ist auch die katholische Glaubenssicherheit des Verfassers, an der es nichts zu deuteln gibt. Dem Buch, für das man auch dem Media-Maria-Verlag zu danken hat, der den Mut besaß, es in sein Programm aufzunehmen, ist uneingeschränkt zu empfehlen. Es ist nicht nur eine Lektüre für Theologen, sondern allen am katholischen Glauben tiefer Interessierten bestens zu empfehlen. Am Schluss seiner Darlegungen schreibt Kolfhaus: „Eine ,starke‘ Mariologie, die sich gerade auf die einzigartigen Besonderheiten Mariens konzentriert, eine gesunde marianische Frömmigkeit, in der man stolz und dankbar ist, Maria als herausragende Frau ,voll der Gnade‘, als liebevolle Mutter und mächtige Beschützerin zu kennen; eine mutige Mariologie, die nicht aus falschen Rücksichten weniger sagt, als sie könnte und sollte – das tut unserer Kirche vielerorts not.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. kath.net Florian Kolfhaus, ein Priester der Diözese Regensburg, der indes für das vatikanische Staatssekretariat arbeitet, hat mit „Stärker als der Tod. Warum Maria nicht gestorben ist“ eine kompakte Studie der Frage vorgelegt, ob Maria am Ende ihres irdischen Lebens unmittelbar mit Leib und Seele in die Anschauung Gottes eingegangen ist, oder ob sich Leib und Seele trennten, sie also starb wie jeder andere Mensch auch. Die auf genau 160 Seiten behandelte Frage ist von der Kirche bislang nicht verbindlich entschieden worden, „jeder Katholik darf sich daher eine eigene Meinung dazu bilden“. Kolfhaus verheimlicht seine eigene Position nicht, wie übrigen bereits aus dem Untertitel des Buches ersichtlich wird. „Wenn auch die folgenden Seiten beide theologischen Meinungen darstellen werden, so soll von Beginn an ganz deutlich gesagt werden, dass nach Ansicht des Verfassers die These vom Tod Mariens nicht haltbar ist, während die Meinung der Immortalisten nicht nur durch dogmatische Argumente überzeugt, sondern auch durch die positive Sicht des von Gott in Liebe und Gnade erschaffenen Menschen zu gewinnen weiß.“ Der Autor stellt also beide Antwortmöglichkeiten fair dar, auf der einen Seite die der Mortalisten, die behaupten, Maria sei gestorben, auf der anderen Seite die der Immortalisten, die hingegen behaupten, es habe bei der jungfräulichen Gottesmutter am Ende ihres irdischen Lebens keine Trennung von Leib und Seele stattgefunden. Seine Überlegungen beginnt Kolfhaus indes mit einem Kapitel über das Dogma von der Aufnahme der allerseligsten Jungfrau Maria in den Himmel, das erst 1950 von Papst Pius XII. verkündet wurde. Es ist zu erwähnen, dass in „Stärker als der Tod“ nicht nur theologische Argumente im engen Sinn präsentiert werden, sondern auch ein Blick in die Mystik geworfen wird – so etwa die Visionen der seligen Anna Katharina Emmerick. Gleichwohl geht Kolfhaus mit diesen mystischen „Zeugnissen“ kritisch um, ohne sie als „Spinnereien“ oder dergleichen zu verwerfen. In einer Schlussbemerkung rechtfertigt der Verfasser, sich mit einer so spekulativen Frage wie dem Tod bzw. dem Transitus (Übergang) oder der Dormitio (Entschlafung) Mariens zu beschäftigen: „Wenn man jemanden liebt, so will man normalerweise alles über ihn wissen. Und das gilt vor allem für die Umstände des Todes, der vielleicht den heiligsten, entscheidensten und erhabensten Moment des Lebens ausmacht.“ Florian Kolfhaus ist zu beglückwünschen zu einem Buch, dass auch für Laien gut verständlich eine komplexe theologische Fragestellung aufbereitet, ohne dabei unangebracht zu vereinfachen oder Dinge zu verschweigen. Ganz nebenbei wird dem Leser übrigens auch deutlich, wie Theologie als Wissenschaft arbeitet und so die Geheimnisse des heiligen Glaubens besser zu verstehen versucht. Hans Jakob Bürger
Peter Dyckhoff Damit wir Gottes leise Sprache verstehen, sollten wir hellhörig sein und auch einen Gebetsweg gehen, der uns in eine größere Nähe Gottes führt. Das Beten Jesu hilft uns, diesen Gebetsweg zu finden, denn Jesus wird den offenen Himmel und die Bestätigung des Vaters in seinen einsamen Gebetsstunden erfahren haben. Sein Leben, Leiden und Sterben war die Erfüllung eines sich langsam vollendenden Gebetes. Er war erfüllt von der Gewissheit, dass bei Gott, seinem Vater, das Leben auf ihn wartete.In diesem Buch wird nicht nur das Beten Jesu betrachtet, sondern auch in jedem Kapitel versucht, einen Gebetsweg für uns zu finden, der Seinem Beten ähnlich ist. Geb., 160 Seiten, mit 30 Abbildungen
Seine Werke und sein Wirken Pater Lutz Müller Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, hat im 16. Jahrhundert aufgrund seiner eigenen Gotteserfahrungen „geistliche Übungen“ konzipiert. Außerdem scharte er zur selben Zeit eine Gruppe von Gleichgesinnten unter dem Namen „Societas Jesu“ (SJ) um sich. Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Leben und Schaffen des hl. Ignatius. Pater Lutz Müller SJ schildert das Leben des hl. Ignatius anhand seines Werkes, der „Gesellschaft Jesu“. Außerdem diskutiert er die dieser Schrift eigene Spiritualität, des „Gott-Suchens in allen Dingen“.Broschur, 176 Seiten
Pfarrer Johannes Laichner Als eine „Lichtspur Gottes“ und ein „Missionar aus Leidenschaft“ könnte man ihn bezeichnen: Der Franziskanerpater Engelbert Kolland (1827–1860) stammte aus Ramsau im Tiroler Zillertal. Als „Apostolischer Missionar“ in Damaskus stellte er sich ganz in den Dienst am Nächsten. Er machte tatsächlich „den Esel“ für andere, aber stets mit Freude und Hingabe an Jesus Christus. Als während des Drusenaufstandes 1860 in Syrien tausende Christen Opfer religiöser Verfolgung wurden, ließ auch Pater Engelbert im Alter von nur 33 Jahren sein Leben für den Glauben. Er war im besten Sinn ein Missionar mit Leib und Seele und wurde deshalb am Weltmissions-Sonntag, dem 20. Oktober 2024, von Papst Franziskus heiliggesprochen. Broschur, 116 Seiten
Jutta Burggraf, F. Ocáriz Als ausgewiesene Kenner der Lehre Escrivás gehen die Autoren der Bedeutung der Gotteskindschaft in Leben und Lehre des Opus-Dei-Gründers nach. Dabei profitiert der Leser für sein eigenes geistliches Leben. Broschur, 128 Seiten
Warum ein Bargeldverbot vorbereitet wird, wer davon profitiert und wie Sie Ihr Vermögen davor schützen Michael Brückner Bargeld ist Freiheit: Alles, was wir mit Scheinen oder Münzen bezahlen, bleibt anonym. Deutschland und Österreich sind die letzten europäischen Länder, in denen noch eine Mehrheit der Bürger mit Bargeld bezahlt. Doch das soll sich bald ändern. Eine mächtige Allianz hat es sich zum Ziel gesetzt, das Bargeld zurückzudrängen und schließlich ganz abzuschaffen. Der Mensch wird durch digitales Bezahlen zum „gläsernen Bürger“. Wie Michael Brückner anhand erschreckender Beispiele zeigt, können wir so „von oben“ kontrolliert und gesteuert werden. Es gibt keine Privatsphäre mehr. Und keinen Schutz vor staatlichen und behördlichen Willkürmaßnahmen. Wenn niemand mehr Kapital in Form von Bargeld aufbewahren kann, erlangen Behörden auch eine weitgehende Kontrolle über unser Vermögen. Darüber hinaus ist der Enteignung Tür und Tor geöffnet. Geb., 208 Seiten
Ein Reiseführer durch den Alltag Christian Schlindwein Jeder Tag ist ein Stück Weg, jede Entscheidung, die wir treffen, ein Schritt in eine bestimmte Richtung. So entsteht Tag für Tag das, was wir den Lebensweg nennen. Doch woran können wir uns orientieren? Wie finden wir, ganz wörtlich, die Himmelsrichtung? Dieser Reiseführer beschreibt den Weg, den Jesus Christus uns durch das Land unseres Alltags gewiesen hat. Darum lohnt es sich, dieses Land des Alltags neu zu entdecken!Wer aber ein Land wirklich entdecken will, darf keine Pauschalreisen buchen und nicht nur das Touristenprogramm absolvieren. Er muss sich vielmehr mit Leib und Seele und mit allen Sinnen darauf einlassen. In diesem Reiseführer geht es um das größte Abenteuer, auf das ein Mensch sich einlassen kann: die Reise unseres Lebens. Broschur, 272 Seiten
Ich wagte zu beten – und mein toter Sohn lebte Joyce Smith Joyce Smiths Sohn bricht auf einem zugefrorenen See ein; 20 Minuten ist er unter Wasser verschollen. Als er schließlich geborgen wird, ist er tot. Doch Joyce nimmt all ihren Glauben zusammen und wendet sich mit einem letzten verzweifelten Schrei an Gott – und das Herz ihres Sohnes beginnt wieder zu schlagen.Es folgen bange Tage, in denen Johns Leben an einem seidenen Faden hängt. Doch entgegen aller Expertenmeinungen kann er sechzehn Tage später das Krankenhaus verlassen – völlig geheilt.Die wunderbare Geschichte einer unglaublichen Rettung zeigt: Wenn wir Gott vertrauen und an seine Hilfe glauben, ist mit ihm nichts unmöglich. Geb., 328 Seiten
Ein Priester in den kommunistischen Gefängnissen Albaniens Dom Simon Jubani In Albanien wurde die katholische Kirche von allen kommunistischen Ländern Europas wohl am brutalsten verfolgt. Während heute die Mehrheit des Landes sunnitische Muslime und etwa ein Viertel der Bevölkerung Christen sind, wurde Albanien 1967 zum ersten atheistischen Staat der Welt erklärt. In diesem Buch erzählt Dom Simon Jubani, 1927 in Shkodra geboren und 1958 zum Priester geweiht, von seinem Leben und den 26 Jahren, die er in den kommunistischen Gefängnissen Albaniens verbrachte. Dort litt er unter häufigen Folterungen, in Folge derer er u.a. alle seine Zähne verlor. Am 4. November 1990 feierte der furchtlose Bekenner die erste öffentliche Messe in Albanien, die den Sturz der Diktatur im folgenden Jahr einläutete. 1991 war Jubani der erste albanische Geistliche, den Johannes Paul II. in Rom empfing. „Aus der Tiefe der Hölle“ ist die Biografie eines Priesters, der allem Widerstand zum Trotz seinem katholischen Glauben ungebrochen die Treue hielt. Ein Zeugnis starken Glaubens und beeindruckender charakterlicher Stärke! Geb., 392 Seiten
Georg Gänswein (Hg.) Anlässlich des 85. Geburtstages von Papst Benedikt XVI. erzählen bekannte Persönlichkeiten aus Kirche, Kultur, Politik, Sport und Wirtschaft von ihren beeindruckenden Begegnungen und berichten über sein Wirken in Kirche und Welt: Ein sehr schön gestaltetes und interessantes Buch, dessen Lektüre sich lohnt! Zwanzig Prominente haben ihre Beiträge veröffentlicht: • Franz Beckenbauer, Fußballweltmeister als Spieler und Teamchef • Prälat Georg Gänswein, Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. • Peter Gauweiler, Rechtsanwalt, seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages • Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Lehrstuhlinhaberin für Religionsphilosophie em. TU Dresden • Hubert Gindert, Initiator und Vorsitzender des "Forums Deutscher Katholiken" • Ludwig Güttler, einer der erfolgreichsten Solisten auf Trompete und Corno di caccia • Christine Haderthauer, bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen • Michaela Freifrau von Heereman, Mitautorin des YOUCAT, Mitglied des Päpstlichen Rates für die Familie • Claus Hipp, Geschäftsführender, Gesellschafter der HiPP-Werke • Maria Höfl-Riesch, Doppelolympiasiegerin im alpinen Skisport • Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen • Christine Lieberknecht, seit 2009 Thüringer Ministerpräsidentin • Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising • Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln • Werner Münch, Politikwissenschaftler, Ministerpräsident a.D. von Sachsen-Anhalt • Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister • Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident von 1993 bis 2007 • Franz-Peter Tebartz-van Elst, Bischof von Limburg • Karl Josef Wallner, Rektor der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz • Notker Wolf, Abtprimas der Benediktinischen Konföderation in Rom Geb., 192 Seiten mit 20 Abbildungen, Format 17 x 24 cm, Fadenheftung ISBN 978-3-9814444-6-9 Über den Herausgeber: Georg Gänswein, Jahrgang 1956, Dr. iur. can., Priesterweihe 1984, seit 1996 an der Glaubenskongregation im Vatikan tätig, seit 2003 Sekretär von Joseph Kardinal Ratzinger, seit dessen Wahl zum Papst im Jahr 2005 Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., am 6.1.2013 Bischofsweihe, erhoben zum Erzbischof und Präfekt des Päpstlichen Hauses. Münchner Merkur vom 16/17.03.2012: Wie deutsche Prominente den Papst sehen Er ist seit vielen Jahren an der Seite von Joseph Ratzinger: Prälat Georg Gänswein, Sekretär von Benedikt XVI., kennt den Heiligen Vater so gut wie kaum ein anderer. Zum 85. Geburtstag des Papstes hat Gänswein ein Buch herausgegeben, das er jetzt in München vorgestellt hat. VON CLAUDIA MÖLLERS München – Als Privatsekretär des Papstes ist Georg Gänswein der Verschwiegenheit verpflichtet. Ein Interview mit dem engsten Mitarbeiter des Heiligen Vaters? Unmöglich. Meist hält sich der smarte Prälat im Hintergrund, mit aufmerksamem Blick, damit alles in geordneten Bahnen abläuft. Am Donnerstagabend jedoch, im Münchner Presseclub, ist Georg Gänswein aus dem strengen Protokoll des Vatikans ausgeschert. Einer der seltenen Auftritte, bei denen er im Rampenlicht stand. Vor einem großen Medienaufgebot stellte er als Herausgeber ein Buch über seinen „Chef“ vor. Ein Geschenk zu dessen 85. Geburtstag am 16. April. An der Seite des Ex-Ministerpräsidenten Edmund Stoiber präsentierte Gänswein die Hommage an den Papst, in der Prominente aus Politik, Gesellschaft, Kirche, Wirtschaft und Sport ihre persönlichen Einschätzungen über den Papst zu Papier gebracht haben. Das 190-seitige Buch birgt eine erstaunliche Mischung an Autoren: „Kaiser“ Franz Beckenbauer zum Beispiel. Er verrät, wie sehr ihn eine persönliche Begegnung mit Benedikt XVI. im Oktober 2005 in Rom beeindruckt hat. Im Vorfeld der Fußball- WM 2006 in Deutschland übergab Beckenbauer dem Papst damals einen Wimpel – davon gibt es ein Foto. „Wenn ich heute auf Reisen gehe, habe ich das Bild immer bei mir. Es liegt in meinem Koffer ganz oben.“ Und er erzählt auch, dass er seit der Begegnung wieder öfter in die Kirche geht. Wenn er die Kinder zur Schule gebracht hat, dann er geht er allein in die Kirche. Zum Beten. „Es sind Dankgebete. Gott war immer sehr gnädig mit mir, ich habe viel Glück gehabt im Leben, das ist ein großes Geschenk“, schreibt der „Kaiser“ in dem Buch für den Papst. Bekenntnisse zum Glauben und zur Bewunderung für den Papst geben auch Ski-Rennläuferin Maria Höfl-Riesch, Unternehmer Claus Hipp, die Protestanten Peter Gauweiler und Finanzminister Wolfgang Schäuble, der Münchner Kardinal Reinhard Marx oder die evangelische Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht, ab. „Das Buch ist keine Auftragsarbeit!“ Darauf legt Georg Gänswein Wert. Es sei nicht so, dass man sich zum 85. Geburtstag des Papstes „positive Musik aus Deutschland“ gewünscht habe. Das unterstreicht der Sekretär des Papstes auch im Vorwort: „Den Autoren wurden keine Vorgaben gemacht, alle hatten volle Freiheit, das Ihre zu sagen. Von Zensur keine Spur!“ Dass sich der Heilige Vater allerdings eine grundsätzlich positivere Beurteilung durch seine Landsleute wünschen würde, daraus macht sein Privatsekretär keinen Hehl. Das Bild, das einige Medien vom Papst skizzierten, sei in großem Maße eine „Verzeichnung“, sagte Gänswein. Die Pressefreiheit werde anerkannt, doch man dürfe auch erwarten, dass damit vernünftig umgegangen werde. „Wer die Person des Papstes und seine Positionen kennt und lesen muss, was da veröffentlicht wird, fragt sich manchmal, ob man da im falschen Film ist“, sagte Gänswein. Er bat die Medien, „die Verzeichnung, so gut es geht, zu korrigieren“. Die Presse sei aber auch nicht das Fähnlein, nach dem das Schiff Vatikan segle. Negative Berichterstattung werde dem Papst aber auch nicht vorenthalten. „Es ist klar, dass Nachrichten, die verletzen, ihm das Herz schwer machen“ – vor allem, wenn seine Reden missverständlich interpretiert würden. Doch auch die deutschen Bischöfe nimmt der Sekretär des Papstes hier in die Pflicht. Er erinnerte an die Freiburger Rede des Papstes bei seinem jüngsten Deutschlandbesuch. Es ging um die Entweltlichung – was von vielen Berichterstattern als Aufforderung zum Rückzug der Kirche aus der Welt missverstanden wurde. „Hier sind gerade die Oberhirten gefordert“, richtete Gänswein einen Appell an die Bischöfe, das Ansinnen des Papstes in der Öffentlichkeit zu erklären. Einen großen Bewunderer hat der Papst auch im Ex-Ministerpräsidenten Stoiber. „Für mich ist der Papst eine der faszinierendsten Persönlichkeiten, die ich kenne“, sagte der CSU-Politiker. Und wie er so berichtet von den ersten Vorlesungen, die er an der Uni Regensburg vom damaligen Theologieprofessor Joseph Ratzinger gehört hat, gerät er ins Schwärmen: Wie stringent Ratzinger seine Gedanken geordnet habe, dass er frei gesprochen und sich dabei nie versprochen habe. „Das ist eine Gabe, die hat nicht jeder“, bekennt Stoiber – und die Zuhörer müssen unwillkürlich schmunzeln. Benedikt XVI. selbst will keine großen Feiern zu seinem Geburtstag am 16. April. Gänswein verrät nur so viel, dass sich seine engsten Mitarbeiter aber schon etwas einfallen lassen. Und dass der Geburtstag bayerisch geprägt sei. Schließlich betont Benedikt XVI. immer seine bayerischen Wurzeln. Das Buch zu seinem Geburtstag aus dem bayerischen Verlag Media Maria aus Illertissen dürfte ihn besonders freuen.
Thomas Mertz Die bislang einzige Biografie über Christoph Probst (1919–1943), der über Vorbilder in seiner Familie und Freunde wie Alexander Schmorell, Hans und Sophie Scholl, Harald Dohrn, Kurt Huber, Carl Muth und Theodor Haecker zum christlichen Glauben gefunden hat, zeichnet wichtige Stationen seines Lebens nach. Einblicke in seine ungewöhnliche Spiritualität lassen erahnen, welche Kraft Probst aus Kindheit, Familie, Umfeld und Erfahrung schöpfte gegen eine immer weitere Kreise ziehende menschenverachtende Gesinnung der Nationalsozialisten. Den Weg des jungen Familienvaters bis zur Hinrichtung durch das Naziregime beschreibt Thomas Mertz in einem packenden Lebensbild. Broschur, 196 Seiten
Im langen Schatten des Dämons Ralf Elsner Andreas stolpert auf einer Party mitten in eine Geisterbeschwörung. Obwohl er dabei nicht mitmacht, werden in diesem Zirkel schmerzhafte Geheimnisse seiner Familie aufgedeckt. Seitdem fühlt er sich von einem unheimlichen Wesen verfolgt und leidet unter Angstzuständen. Verzweifelt vertraut er sich seinem besten Freund Rally an. Der will ihm helfen und im Selbstversuch beweisen, dass nichts Übernatürliches dahinterstecken kann. Doch sehr schnell wird klar, dass dieser Ansatz gescheitert ist. Schritt für Schritt gerät die Situation außer Kontrolle mit Folgen, die die Vorstellungskraft der Betroffenen bei Weitem übersteigen. Der spannende Tatsachenbericht verzichtet komplett auf fiktionale Ausschmückungen. Er durchleuchtet das Phänomen Okkultismus auf bisher nicht dagewesene Weise und zeigt schließlich einen Ausweg für Betroffene. Broschur, 208 Seiten, Format 13,5 x 20,5 cm ISBN 978-3-9816344-7-1 Ralf Elsner, geboren 1965, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Geschäftsführer des Rhenania Buchversandes. Als promovierter und habilitierter Volkswirt erhielt er nationale und internationale Auszeichnungen für seine mathematische Wirtschaftsforschung.
Optimismus als Lebenskraft Dietrich Bonhoeffer Seinen Grundsatz, den Glauben im Handeln zu verwirklichen, lebte der Theologe Dietrich Bonhoeffer mutig und konsequent. Nach Hitlers „Machtergreifung“ verurteilte er öffentlich die Judenverfolgung und arbeitete engagiert für die Bekennende Kirche. Bonhoeffers Nähe zum wehrmachtsinternen Widerstand führte 1943 zu seiner Inhaftierung. Wenige Monate vor seiner Hinrichtung im KZ Flossenbürg 1945 schrieb er die bekannten Zeilen „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag“. Der vorliegende Band versammelt Texte von und über Bonhoeffer, den sein Gottvertrauen bis zum Ende stärkte. Geb., 96 Seiten
Das Pascha-Mysterium in den Enzykliken Johannes Pauls II. Jérémie Bono Jesu Tod und Auferstehung ereignen sich nicht zufällig zum jüdischen Paschafest in Jerusalem: Im „Pascha“ (deutsch: Ostern) gedachten die Juden ihrer Rettung aus der Knechtschaft Ägyptens durch die Schlachtung eines Lammes und den Verzehr von ungesäuertem Brot. Der Leidenstod Christi, des „Lammes Gottes“, am Kreuz und seine Auferweckung von den Toten sind der zentrale Inhalt des christlichen Glaubens an eine von Gott inmitten der menschlichen Geschichte gewirkte Erlösung. Das II. Vatikanische Konzil (1962–1965) verwendet daher den Begriff „Pascha-Mysterium“ als Synonym für „heilsgeschichtliche Erlösung“. Papst Johannes Paul II. (1920–2005) hat diesen Begriff aufgegriffen und theologisch vertieft. Es ist erstaunlich, wie intensiv er sich in seinen lehramtlichen Schreiben mit dem österlichen Erlösungsgeheimnis auseinandersetzt. Der Autor geht in seiner Quellenstudie über das „Pascha-Mysterium“ dem Denken von Johannes Paul II. nach und legt dessen Zentrum frei. Er gibt dem Leser einen konzentrierten Durchblick durch die Grundanliegen des seligen Papstes, der am Anfang seines Pontifikates sagte: „Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus! Öffnet euch seiner rettenden Macht!“ Broschur, 282 Seiten
Wenn das Leben verrückt spielt Anton Gots Was tun, wenn eines Tages ein kleiner Unfall im Sportunterricht alle Pläne und Ziele durcheinanderwirbelt, wenn das Leben unvorhergesehen verrückt spielt und man ohne Vorahnung plötzlich nicht mehr zu den Gesunden und Glücklichen gehört?Pater Anton Gots (1934–2015) erzählt in seinem Buch „Das Ja zum Kreuz“ spannend und mitreißend von seinen Tagen zwischen Leben und Todesnähe und vom großen inneren Reichtum, den er ohne diese dunklen Stunden möglicherweise nie erfahren hätte. Das Buch, um die Schwierigkeiten und Bodenwellen des Lebens besser meistern zu können. Geb., 204 Seiten mit 42 farbigen Abbildungen
Warum Sie für Ihre Enkel so wichtig sind Rob Parsons Dieses Buch wurde für alle Großeltern geschrieben – ein wundervolles, aufregendes und abwechslungsreiches Dasein. Es ist eine Quelle der Freude am neu entstandenen Leben. Es ist eine Möglichkeit, Ihre Kinder in der wertvollen Aufgabe der Elternschaft zu unterstützen. Es ist die Chance, die Geschichten und Werte weiterzugeben, die dem jungen Leben eine gute Grundlage bereiten.In diesem kurzweiligen und praktischen Ratgeber hilft Ihnen Rob Parsons dabei, wie Sie Ihre Rolle als Oma oder Opa ideal ausfüllen können. Und damit das Leben Ihrer Lieben – und auch Ihr eigenes – bereichern. Geb., 128 Seiten
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Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Vorwort von George Kardinal Pell Juan-José Pérez-Soba, Stephan Kampowski Kardinal Kasper hat international Aufsehen erregt, als er im Februar 2014 in seiner Rede vor dem Konsistorium in Rom vorschlug, wiederverheiratete Geschiedene nach einer Bußzeit zur Kommunion zuzulassen. Die beiden Autoren analysieren Kardinal Kaspers Vorschlag und begründen, in welchen Punkten seine Argumente einer Überprüfung nicht standhalten. Sie wollen mit dem Buch auch einen positiven Beitrag leisten, indem sie eine alternative Weise aufzeigen, wie man einen von Barmherzigkeit geleiteten pastoralen Ansatz verstehen kann. Hierbei orientiert es sich an der Lehre und am Zeugnis Johannes Pauls II., den Papst Franziskus der ganzen Kirche als „Papst der Familie“ aufgezeigt hat. Geb., 240 Seiten Prof. Dr. Juan-José Pérez-Soba, geb. 1964, ist ordentlicher Professor für Pastoraltheologie am „Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie“ in Rom. Bis November 2012 war er ordentlicher Professor für Fundamentalmoral an der Theologischen Fakultät „San Dámaso“ in Madrid, wo er auch heute noch Gastvorlesungen hält. Prof. Dr. Stephan Kampowski, geb. 1972, ist ordentlicher Professor für philosophische Anthropologie am „Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie“ in Rom. Er studierte am Internationalen Theologischen Institut in Gaming, Österreich, an der Franciscan University of Steubenville, USA, und in Rom. Rezension Tagespost 01.08.2015 Ein zuverlässiger Lückendetektor Das wahre Evangelium der Familie: Juan Jose Perez-Soba und Stephan Kampowski unterziehen die Thesen Kardinal Kaspers einer kritischen Würdigung VON PROF. NORBERT MARTIN Als Papst Johannes Paul II. 1980 das nach ihm benannte „Institut für Studien über Ehe und Familie“ an der Lateran-Universität gründete, war eines seiner damit verbundenen Anliegen, diese neue Institution in Rom solle in Zukunft alle mit Ehe und Familie verbundenen Probleme und Fragen auf hohem wissenschaftlichen Niveau interfakultativ behandeln. So ist es nicht zu verwundern, dass zwei Professoren des Instituts sich auch einer Frage widmen, die seit der Rede von Kardinal Kasper vor dem Konsistorium der Kardinäle 2014 die Gemüter in der katholischen Kirche bewegt. Es geht um die Sakramentenzulassung (Kommunion und Beichte) von in einer sakramental gültigen Ehe lebenden katholischen Eheleuten, die zivil geschieden und wiederverheiratet sind. Die bisherige Lehre der Kirche besagt, dass dies aufgrund der Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe nicht möglich ist. Im vorliegenden Buch, das auch in Englisch, Spanisch und Italienisch erschienen ist, analysieren die beiden Autoren den Vorschlag von Kardinal Kasper, unter bestimmten Bedingungen von Seiten der Kirche „zudulden, was an sich unmöglich ist“ (so eine Formulierung Kardinal Kaspers selbst, in seinem Buch „Das Evangelium von der Familie“, Freiburg 2014). Seine These, die wiederverheirateten Geschiedenen nach einer Bußzeit zur Kommunion zuzulassen, hatte internationales Aufsehen erregt und wird seitdem lebhaft diskutiert. Diese Frage dürfte auf der Familiensynode im Herbst eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Schon im Vorwort stellt Kardinal Pell, der das Buch in Rom der Öffentlichkeit präsentierte, fest, dass die beinahe vollkommene Einstimmigkeit von 2000 Jahren Geschichte in diesem Punkt eine unüberwindliche Hürde für die Befürworter einer in Lehre und Pastoral vorzunehmenden Neuregelung darstellt. Und weiter: „Das Thema wird von Freund und Feind der katholischen Tradition als Symbol gesehen: ein Siegespreis im Kampf zwischen dem, was vom Christentum in Europa übrig ist, und einem aggressiven Neuheidentum. Jeder Gegner des Christentums will, dass die Kirche in Bezug auf dieses Thema kapituliert.“ In der innerkirchlichen Diskussion geht es allerdings nicht so sehr um einen „Kampf“, als vielmehr um einen theologischen Austausch von sachlichen Argumenten. So ist es eine faire, wenn auch harte Auseinandersetzung, die den Leser erwartet und die sich schon im provozierenden Titel ankündigt. Denn wenn der eine einfachhin vom „Evangelium von der Familie“ tituliert, die beiden anderen dem aber „Das wahre Evangelium der Familie“ entgegensetzen, dann wird darin implizit der Eindruck erweckt, dass im ersteren wohl nicht die volle Wahrheit aufscheint. Genau dies legen die beiden Autoren anhand gründlicher und kenntnisreicher Analysen dem Leser vor. „Dreißig Schlüsselfragen für die kommende Synode über die Familie“ Allein schon die wissenschaftlichen Anmerkungen und Belegstellen von 34 Seiten dokumentieren die Gründlichkeit der Analyse, die nachweisen will, dass die Kirche eben nicht dulden kann, „was an sich unmöglich ist“. Dabei schätzen sie weite Teile der Ausführungen des Kardinals als positiv und hilfreich für eine erneuerte Familienpastoral ein; ihre Kritik wendet sich lediglich gegen den Teil des Buches, der einer neuen Vorgehensweise bei der sakramentalen Zulassung der Geschiedenen zur Kommunion gewidmet ist. Die Autoren belassen es allerdings nicht bei dieser Kritik. In einem Anhang von dreißig Seiten listen sie dreißig Schlüsselfragen für die kommende Synode über die Familie auf, die eine weite Sicht von Fragen einer positiven und alternativen Familienpastoral eröffnen und so die Synode vor einer Engführung lediglich auf die Kommunionzulassung der wiederverheirateten Geschiedenen bewahren könnte. „Kasper geht viel zu wenig auf die letzten wichtigen Dokumente des Lehramts ein“ Zuvor aber behandeln sie in fünf Kapiteln verschiedene kontrovers-theologische Fragen, die sich aus den Ausführungen Kardinal Kaspers ergeben. Kapitel 3 beispielsweise behandelt den Umgang der frühen Kirche mit den Geschiedenen und weist anhand einer genauen Analyse der Aussagen von Kanon 8 des Konzils von Nicäa sowie der Behandlung des Problems bei Origenes, Basilius, Gregor von Nazianz und Augustinus nach, dass Kardinal Kasper durch Fehlinterpretationen dem Irrtum aufgesessen ist, diese Kirchenväter hätten die Kommunionzulassung wiederverheirateter Geschiedener für möglich gehalten. John M. Rist, ein anderer Kritiker der diesbezüglichen Thesen Kardinal Kaspers, spricht in einer Publikation gar von einem methodischen Kniff des Kardinals, wenige und darüber hinaus dunkle Quellenaussagen in ihrer Bedeutung aufzublasen und als mögliche Alternativen zur kirchlichen Lehre zu postulieren. Erst diese fragwürdige Vorgehensweise erlaube es dem Kardinal, nicht nur als mögliche, sondern als eine sichere Tatsache zu behaupten, dass nach einer Bußzeit und mit pastoraler Milde, Nachsicht und Barmherzigkeit den wiederverheirateten Geschiedenen der Zutritt zur Kommunion gestattet werden könne. Im zweiten und fünften Kapitel wird eine Pastoral der Barmherzigkeit, mit der Kardinal Kasper seine neue Sichtweise glaubt legitimieren zu können, einer eingehenden Analyse unterzogen mit dem Ergebnis, dass der Zusammenhang von Barmherzigkeit, Treue, Gerechtigkeit und bräutlicher Liebe die von Kasper vorgeschlagenen Ausnahmen verbietet. In vielen weiteren Details zeigen Perez-Soba und Kampowski, in welchen Punkten die Argumente Kardinal Kaspers einer kritischen Überprüfung nicht standhalten. Vor allem weisen sie auch kritisch auf die Tatsache hin, dass Kardinal Kasper viel zu wenig auf die letzten wichtigen Dokumente des Lehramts eingeht, in denen die Frage der Geschiedenen behandelt wurde, so zum Beispiel Familiaris consortio und Sacramentum caritatis. Vollends unverständlich bleibt die Tatsache, dass das bahnbrechende Werk der „Theologie des Leibes“ des heiligen Papstes Johannes Paul II. nicht einmal erwähnt wird. Wer im Zusammenhang der Synode – und das gilt insbesondere für die über 200 Synodenväter aus allerWelt – beim hier behandelten Thema kirchenhistorisch, dogmatisch, moralisch, kanonistisch, sakramententheologisch, anthropologisch oder auch in der Einbettung des Themas in den Zeitgeist kompetent und kenntnisreich mitreden will, kommt an dem Buch von Perez-Soba und Kampowski nicht vorbei.
Die Erscheinung der Jungfrau Maria in Irland in Zeiten sozialer Not Peter H. Görg Das Jahr 1879 war für den kleinen, bis dahin unbekannten Ort Knock im Westen Irlands gekennzeichnet durch Armut, Arbeitslosigkeit, Unterdrückung, Auswanderung und eine besonders schwere Hungersnot. An einem regnerischen Donnerstagabend, genauer am 21. August 1879, öffnete sich über diesem unbedeutenden Dorf der Himmel für zwei Stunden und ließ die einfache Bevölkerung eine Vision des Trostes und des Friedens erfahren, die bis heute vielen Millionen Menschen aus Irland und darüber hinaus bekannt gemacht wurde. Über 20 Personen im Alter zwischen sechs und fünfundsiebzig Jahren erblickten an jenem Abend an der Giebelwand der Kirche die Jungfrau Maria, umgeben vom hl. Joseph und dem hl. Apostel und Evangelisten Johannes. Außerdem erschien ein Altar, auf dem ein Lamm und ein Kreuz zu sehen waren und der von Engeln umgeben war. Wenn auch kein einziges gesprochenes Wort von der Erscheinung ausging, so schließt sie sich doch direkt an die großen biblischen Offenbarungen an. Die Echtheit und Bedeutung der Erscheinung und der folgenden Heilungen wurden nicht nur auf diözesaner Ebene festgestellt, sondern durch den Besuch des Heiligen Vaters Papst Johannes Paul II. zum hundertjährigen Jubiläum 1979 auch für die Gesamtkirche bestätigt. Geb., 176 Seiten Über den Autor: Peter H. Görg wurde 1976 geboren. Er studierte Philosophie und Theologie und promovierte im Fach Dogmatik bei Prof. Dr. Anton Ziegenaus. Dr. Görg verfasste die biografischen Werke „Die Wüstenväter: Antonius und die Anfänge des Mönchtums“ (2008) und „Elisabeth von Thüringen begegnen“ (2009). Neben seiner publizistischen Tätigkeit arbeitet er als Lehrer.
Dania König Der Fußboden kann schmutzig oder heilig sein. Die Morgenroutine mühsam oder wundervoll. Das rufende Kind ein Quälgeist oder eine Stimme Gottes. Dania König gelingt mit ihren kleinen Geschichten und poetischen Gedanken eine buchstäblich wundervolle Verwandlung der Welt, die uns umgibt – inspiriert aus ihrem Alltag als Mutter, Künstlerin und vor allem als Lebensliebhaberin. Mit allen Sinnen spürt sie der göttlichen Gegenwart um uns herum nach und lädt dazu ein, es ihr gleichzutun: innezuhalten, hinzuhören, wahrzunehmen. Und dann kleinen Wundern beim Wachsen zuzuschauen. Eine leise Hymne an die Heiligkeit des Alltags. Das Audiobuch ist auf der Homepage der Künstlerin www.daniakoenig.de erhältlich. Geb., 160 Seiten
Amanda Dykes Frankreich zur Zeit des Ersten Weltkriegs: Alle Hoffnung ruht auf dem amerikanischen Soldaten Matthew Petticrew und seinen Kameraden. Während der Kampf an der Front ihm alles abverlangt, findet Matthew Trost in einem Lied, gesungen von einer Stimme, die so klar ist, dass sie eigentlich nur Einbildung sein kann. Doch in den Schützengräben verbreitet sich das Gerücht von einer geheimnisvollen Frau, die heilsame Spuren hinterlässt ... In der Wildnis des Argonner Forsts aufgewachsen und noch dort zu Hause, wird Mireilles Welt erschüttert, als der Krieg Einzug hält und ihr alles raubt, was ihr wichtig ist. Als Matthew und Mireille aufeinandertreffen, beginnt eine Reise, die alles verändert ... Geb., 432 Seiten
Walter Brandmüller Immer wieder wird Galileo Galilei als typisches Opfer grausamer Gewissensfolter, theologischer Engstirnigkeit und kirchlichen Terrors hingestellt. Walter Kardinal Brandmüller als Kirchenhistoriker und Experte für die Galilei-Forschung nimmt in dem vorliegenden Werk die gesamte wissenschaftliche Forschung der jüngsten Vergangenheit auf. Dabei geht es ihm nicht um die Schönfärbung dunkler Seiten der Kirchengeschichte, sehr wohl aber um ihre Aufhellung im Sinne eines vertieften historischen Verständnisses. Geb., 320 Seiten Walter Brandmüller, Prof. Dr. theol, geb. 1929, war von 1971 bis zur Emeritierung im Jahr 1997 Ordinarius für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Augsburg. Ab 1981 gehörte er der Päpstlichen Kommission der historischen Wissenschaften an, ab 1998 war er Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft in Rom und von 1998 bis 2006 Präsident der Internationalen Kommission für vergleichende Kirchengeschichte. Am 20. November 2010 nahm Papst Benedikt XVI. ihn in das Kardinalskollegium auf.
Unser Land im Fadenkreuz globaler Eliten Stefan Schubert Der geheime Krieg gegen Deutschland stellt die größte Bedrohung für die Bürger und ihr Land seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges dar. Mit dem mehrfachen Spiegel-Bestsellerautor Stefan Schubert setzt sich erstmals ein ehemaliger Polizist und international anerkannter Sicherheitsexperte mit den verborgenen Machenschaften einer globalen Elite auseinander. Seine Rechercheergebnisse sind gleichermaßen brisant und besorgniserregend. Durch sein analytisches Vorgehen ist es Stefan Schubert gelungen, geheime Netzwerke und deren Finanzierungen offenzulegen und einen immer wiederkehrenden Modus Operandi zu ermitteln. Die multiplen Krisen unserer Tage sind alles andere als schicksalhafte Zufälle; sie sind von Netzwerken inszeniert, wurden von langer Hand geplant und werden systematisch forciert. Denn eine globale Elite führt einen geheimen Krieg gegen die Bürger. Zu dieser Elite gehören Big Tech und Big Pharma, die Finanzindustrie, aber auch Organisationen wie die UN, die EU oder das WEF. Zu den Globalisten zählen Milliardäre wie Bill Gates und nicht zuletzt NGOs und die US-Geheimdienste CIA und NSA. Das Ziel der Eliten ist die Abschaffung der demokratischen Rechte und Freiheiten sowie die Installation einer Weltregierung. Geb., 304 Seiten
Eine musikalische Reise durch die Psalmen Vertonte Psalmen – Musik, bei der die Seele zur Ruhe kommt. Wie kein anderes Buch der Bibel bilden die Psalmen die Regungen der menschlichen Seele ab. Hier finden wir ehrliche Dialoge mit Gott dem Vater, die Bitte um seinen Schutz, aber auch Raum für Dankbarkeit und Klage. Das Ganze klingt ein bisschen wie Filmmusik! Untermalt von Arrangements, die Luca Genta mit irischen Flöten sowie Streichern, Gitarren und sanftem Piano kreiert hat. Als Solisten hört man Leslie Jost, Danyelle Vanes, Sebastian Cuthbert und Benjamin Gail. Die Lieder stammen aus den vergriffenen Alben „Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt“, „Von allen Seiten umgibst du mich“ und „Deine Güte und Gnade begleiten mich“. Insgesamt 32 wunderschöne Psalm-Songs, die Licht und Hoffnung in den Alltag bringen. Laufzeit 155 Minuten
Das Amt des Petrus und eine missionarische Kirche George Weigel Die katholische Kirche befindet sich in einer Übergangsphase. George Weigel blickt zurück auf seine persönlichen Begegnungen mit den Päpsten Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus sowie auf seine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der weltweiten katholischen Kirche, von den einfachsten Pfarreien bis zur höchsten Ebene der Kurie. Dabei geht er auf die großen Herausforderungen ein, denen sich die katholische Kirche im 21. Jahrhundert stellen muss.Dies gilt ganz besonders für den nächsten Papst, der als Nachfolger des heiligen Petrus die Kirche kraftvoll auf dem Weg der Glaubensvertiefung und Neuevangelisierung in die Zukunft führen muss. Geb., 160 Seiten George Weigel, Theologe von höchstem Renommee, ist einer der führenden katholischen Publizisten der Vereinigten Staaten. Er arbeitet als leitender Wissenschaftler am Ethics and Public Policy Center in Washington. Weigel wurden neunzehn Ehrendoktorwürden sowie der päpstliche Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“ verliehen.
Ludwig Gschwind Das Ja Josefs zum Willen Gottes zeigt seinen edlen Charakter. Josef übernimmt die Rolle des Vaters. So stellt uns der Autor Väter aus der Bibel vor wie die Patriarchen Abraham, Jakob und König David, jedoch u.a. auch die Väter von Adolf Hitler und Joseph Goebbels. Geb., 112 Seiten, Format: 12 x 19 cm Prälat Ludwig Gschwind, Jahrgang 1940, stammt aus Nördlingen. Nach dem Abitur in Lohr/Main studierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Dilligen/Donau. 1968 zum Priester geweiht, wirkte er zunächst als Seelsorger in Augsburg und Weißenhorn. Seit 1974 ist er Pfarrer für Balzhausen und Mindelzell im mittelschwäbischen Dekanat Krumbach, dem er von 1985 bis 2009 als Dekan vorstand.
Ulrich Nersinger Der Vatikan ist auch heute noch für viele Menschen ein Faszinosum: entweder als Symbol der absoluten Macht des Nachfolgers Petri oder als Attraktion für ein außergewöhnliches Weltkunsterbe. Ulrich Nersinger zeichnet ein spannendes Bild der Geschichte des Vatikans. Er spannt einen Bogen von der heidnischen Antike bis zur Gegenwart. Besonders interessant ist die Vielschichtigkeit dieses Zentrums der katholischen Kirche – von der Verwaltung der Weltkirche bis hin zu kulturellen Errungenschaften und der Förderung der Wissenschaften. Auch die religiöse Dimension des Papstes und der römischen Kurie als Dienst für die Weltkirche wird dargestellt. Geb., 272 Seiten2. Aufl. 2014Ulrich Nersinger, geboren 1957 in Eschweiler bei Aachen, studierte Theologie und Philosophie in Bonn, St. Augustin, Wien und Rom. Er ist Mitglied der „Pontificia Accademia Cultorum Martyrum“ und gilt als einer der bekanntesten deutschsprachigen Vatikanisten. Tagespost, 05.07.2014 Der Vatikan in einer neuen, umfassenden Darstellung von Ulrich Nersinger: Die Stechmücken mussten der Taube des Geistes weichen Von Urs Buhlmann Wenn der Name Ulrich Nersinger in der Autorenzeile eines Buches über den Vatikan auftaucht, dann weiß der Leser, dass er mit Qualität rechnen darf. Das neue Buch des dem Tagespost-Leser vertrauten Autors will nichts Geringeres übernehmen als die ganze Geschichte des römischen Hügels zu erzählen, der seit zwei Jahrtausenden der Kirche Christi Heimat gibt. Es gelingt Nersinger sehr gut, nicht nur die politische und kulturelle Dimension des Wirkens der Kirchen-Zentrale herauszuarbeiten, sondern er lässt darüber hinaus auch die religiöse Fundierung, das eigentliche Wozu des Ganzen, zu seinem Recht kommen: Am Ende geht es im Vatikan nicht um Pracht- oder gar Machtentfaltung, sondern um einen Dienst an der Weltkirche in der Person ihres obersten Hirten und Brückenbauers. Gerade der amtierende Papst lässt keinen Zweifel daran, was er sich von den Monsignori, Ordensleuten und Laien erwartet, die in seinem Dienst und unter seiner ständigen Präsenz – eine Fotografie des Pontifex hängt dort in jeder Stube – lange und vergleichsweise schlecht bezahlte Arbeitsstunden ableisten. Chronologisch erzählt Ulrich Nersinger zunächst von der frühen Geschichte des einst übel beleumundeten „Ager Vaticanus“, des vatikanischen Feldes zu Füßen des gleichnamigen Hügels. In seiner berühmten „Naturgeschichte“ nennt Plinius den Vatikan einen „Sumpf voller Stechmücken“ und erwähnt, dass dort „riesige Schlangen lebten, die kleine Kinder in einem Happen auffressen konnten“. Nicht nur das – würde milde lächelnd wohl mancher heutige Bewohner des Mons Vaticanus sagen. Für das junge Christentum zu einem wichtigen Ort wurde der Vatikan unter Kaiser Nero, zu dessen grausigen Belustigungen die Tötung der Christen in seinen privaten Gärten, eben dem Vatikan, gehörte. Im Jahre 64 fanden dann Petrus und Paulus, die beiden Gründer der christlichen Gemeinde Roms, der Überlieferung nach den Tod. Nersinger berichtet von der Sensation, als nach Ausgrabungen unter der Leitung des deutschen Prälaten Ludwig Kaas 1950 am bereits bekannten Tropaion, dem um 160 errichteten Grabmonument für Petrus, die griechischen Worte „Petros èni“ gefunden wurden (Petrus ist hier), zusätzlich Gebeine, die in einen kostbaren antiken Stoff gehüllt waren. Für Pius XII. war klar – und sein Nachfolger Paul VI. ist ihm darin gefolgt: „Das Grab des Apostelfürsten ist wiedergefunden worden!“ Es folgen die Baugeschichte des Petersdomes und die Historie der päpstlichen Titel, die der Autor bewusst theologisch deutet. Der „Päpstliche Almosengeber“ hat einen Auftritt, jener seit dem 13. Jahrhundert zum ersten Mal ernannte Prälat im Rang eines Erzbischofs, der – um besser für Nöte und Bedürfnisse ansprechbar zu sein – bis heute den Papst bei jedem größeren Auftritt zu begleiten hat. Auch wenn er den größeren Teil seines gar nicht kleinen Etats von der Kurie zur Verfügung gestellt bekommt, hat er eine zusätzliche Einkommensquelle, die auch mancher Rom-Tourist und Pilger kennt. Die päpstlichen Segensdiplome werden nämlich vom Almosengeber ausgestellt, nachdem handschriftlich der Name des Empfängers eingetragen (und ein entsprechender Obolus entrichtet) wurde. Wir erfahren, dass eigentlich Gelb und Rot die päpstlichen Farben waren, bis Pius VII. zur Farbe der beiden Schlüssel überging, die dem neuen Papst bei der Inbesitznahme seiner eigentlichen Bischofskirche, der Lateranbasilika, überreicht wurden. Die goldenen und silbernen Schlüssel „symbolisieren die dem Apostel Petrus von Christus übertragene Vollmacht, zu lösen und zu binden. In der Heraldik entsprechen Gold und Silber den Farben Gelb und Weiß“. Aber wer weiß schon, dass die erste Hymne der damaligen „Päpstlichen Staaten“ 1857 vom österreichischen Militärkapellmeister in päpstlichen Diensten Viktorin Hallmayer komponiert wurde? Kurz vor dem Heiligen Jahr 1950 merkte Pius XII. etwas säuerlich an, das Stück komme ihm vor „come un valzer“. Am Heiligabend des Jahres 1949 gab es also einen „musikalischen Wachwechsel“ und die seitdem verwendete, von drei Fanfarenstößen eingeleitete „Marche Pontificale“ des als Komponisten doch bedeutenderen Franzosen Charles Gounod kam erstmals zu Ehren. Nicht ohne Sinn ist die Unterscheidung zwischen der Päpstlichen Kapelle, die Gesamtheit der Kleriker und Laien, die den Papst bei feierlichen Liturgien umgeben, und der Päpstlichen Familie als Bezeichnung für eine gleichfalls bunt gemischte Korona, die den Papst in seiner Eigenschaft als Haupt des Apostolischen Stuhls und Souverän des Staates der Vatikanstadt unterstützt. Hier und bei der Behandlung der päpstlichen Ehrentitel und Würden für Geistliche und Laien lässt sich Nersinger ein wenig von seiner Begeisterung für diese weltlichen, wenn auch notwendigen Dinge davontragen. So stellt er ausführlich vor, was es nicht mehr gibt: Die früheren Ehren- und Erbämter des Päpstlichen Hofes (den es seit 1968 auch nicht mehr gibt), den Ablauf eines Staatsbesuches beim Papst – immer noch möglich, aber seit Jahren nicht mehr vorgekommen – und vergisst zu erwähnen, dass Papst Franziskus mit Wirkung von diesem Jahr die Verleihung der Prälatentitel an Geistliche außerhalb der Kurie erheblich eingeschränkt hat. (Vielleicht denkt sich Nersinger, erfahrener Vatikanist, der er ist, dass dieser Maßnahme kein langes Leben beschieden sein wird.) Im Kapitel über die Nuntien erfahren wir, dass wiederholt päpstliche Legaten und Nuntien überfallen, verschleppt und ermordet, Nuntiaturen belagert, besetzt und geplündert wurden. Und auch, dass während des ersten Golfkrieges der Apostolische Nuntius einer der ganz wenigen Gesandten war, der im umkämpften Bagdad blieb – was ihm von der Bevölkerung hoch angerechnet wurde. Auch Radio Vatikan ist eine Möglichkeit für die Kirchenleitung, mit den Katholiken eines Landes und mit dessen Führung in Verbindung zu bleiben. Nachdem der Sender 1931 von Pius XI. in Betrieb genommen wurde, gab es in den ersten Jahren tatsächlich eine lateinische Ankündigung, wenn eine Papstrede übertragen wurde: „Attendite, Beatissimus Pater statim loquetur vobis = Achtung, der Hl. Vater wird gleich zu Euch sprechen.“ Dass es päpstliche Konsuln gegeben hat und theoretisch noch geben könnte, dass der Staat der Vatikanstadt sich ausdrücklich das Recht vorbehalten hat, Hochseeschiffe unter seiner Flagge auslaufen zu lassen, dürfte für viele Leser neu sein. Ausführlich behandelt der Autor die päpstlichen Kongregationen, Räte und Gerichtshöfe und findet ein originelles Beispiel für deren Notwendigkeit: Der berühmte und für manche eher berüchtigte Glaubens-Präfekt Ottaviani unterstützte mit seinem Gehalt eine Reihe von Waisenhäusern und Heimen, „die er in seiner knapp bemessenen Freizeit häufig aufsuchte. Bei einem dieser Besuche sah er die Zöglinge eines Kinderheimes mit Holzschwertern kämpfen. Alfredo Ottaviani rief die Oberin des Hauses zu sich, leerte seine Geldbörse und sagte: ‚Kauft Fußbälle!‘ Nichts anderes macht die Kongregation für die Glaubenslehre tagtäglich. Sie erkennt Irrtümer, untersagt sie und zeigt die Alternative auf“. Ulrich Nersingers sorgfältig erarbeitetes Werk ist für Katholiken und Nicht-Katholiken (und auch für Nicht-Christen) eine seriöse und theologisch sensible Einführung in das sensible Thema der weltlichen Präsenz der Kirche und der historischen Genese ihrer zentralen Institutionen, das von so vielen Unwissenden und Übelwollenden gerne genutzt wird, um Religion und Glauben insgesamt anzugreifen.
Eine theologische Neubegründung Klaus Berger Immer wieder wird lautstark die Abschaffung des Zölibats gefordert. Sogar im Kirchenvolk ist der Eindruck entstanden, als behindere die Ehelosigkeit der Priester die Zukunftsfähigkeit der Kirche.Klaus Berger greift mit Sachkenntnis und Nüchternheit das heißeste Thema der heutigen Kirchendiskussion auf und kommt zu überraschenden Ergebnissen: Er weist nach, dass der Zölibat keineswegs eine willkürliche Anordnung ist, sondern ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Botschaft selbst: Die Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“ (Mt 19,12) wurzelt tief im Wesenskern des christlichen Gottesbildes: in der Ehe, die Gott mit seinem Volk eingehen will.Berger entwickelt nicht nur ein spannendes Plädoyer für den Zölibat, sondern gibt auch praktische Anregungen, wie der Zölibat stärker als ein Zeichen der Hoffnung gelebt und begriffen werden kann.Nach dem exegetischen Befund ist der Zölibat der Jünger Christi ein Teil der christlichen Verkündigung selbst, denn er übersetzt die Kunde von dem Gott, dem man mit ganzer Liebe anhangen soll, ins konkrete Leben: Der Priester ist nicht bloß Prediger über die Lehre Jesu, sondern er ist Nachahmer von dessen Lebensstil und Zeuge seines Lebensgeschicks. Broschur, 99 Seiten