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Topseller Glaube & Kirche
Richard Kocher Die hier in 3. (Neu-)Auflage erschienene Arbeit „Herausgeforderter Vorsehungsglaube. Die Lehre von der Vorsehung im Horizont der gegenwärtigen Theologie“ hat seit ihrer Ersterscheinung im Jahr 1992 nichts von ihrer Aktualität verloren. Sie ist im Gegenteil bedeutsamer denn je in einer Zeit, in der sich Hoffnungslosigkeit und Angst immer mehr verbreiten. Die Lehre von der Vorsehung Gottes kann in ihrer existentiellen Bedeutung kaum hoch genug eingeschätzt werden. Dass Gott jeden Einzelnen auf seinem Lebensweg in einmaliger Weise begleitet, gibt Zuversicht und Mut zum Leben. In der vorliegenden Arbeit werden alle relevanten theologischen Sachbereiche der Vorsehung Gottes ausführlich besprochen, besonders auch die Frage nach dem Leid, denn dieses ist der Haupteinwand gegen eine gütige Vorsehung Gottes. Geb., 448 Seiten 3. Aufl. 2024Richard Kocher, geb. 1959, studierte Philosophie und Theologie in Augsburg und Rom. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1986 war er Kaplan in Augsburg und anschließend Pfarrer in Stettenhofen und Langweid. Seine Doktorarbeit schrieb er zum Thema „Herausgeforderter Vorsehungsglaube. Die Lehre von der Vorsehung im Horizont gegenwärtiger Theologie“ im Jahr 1992. Nach einer weiteren Pfarrstelle und seiner Tätigkeit als Dozent an der Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern wurde er 1995 Programmdirektor von radio horeb und Vorstandsvorsitzender des Trägervereins. Beide Tätigkeiten übt er heute noch aus; gleichzeitig ist er Pfarrer von Balderschwang im Allgäu.
Gnadenschatz der KircheVorwort von Robert Kardinal SarahRalph WeimannDie Sakramentalien gehören zum Gnadenschatz der Kirche. Schutz und Befreiung vom Bösen, Heilung, Stärkung sowie viele andere Gnaden können durch sie erlangt werden. Da das Wissen über die Sakramentalien bei vielen Menschen verloren gegangen ist, möchte Ralph Weimann mit dem vorliegenden Buch Abhilfe schaffen. Ausgehend von einer theologischen Begründung beleuchtet er zunächst die Grundlagen für das Verständnis von Weihen, Segnungen, Exorzismen und heiligen Gegenständen. Anschließend stehen pastorale Überlegungen im Mittelpunkt, die für das Glaubensleben und die Katechese notwendig sind. Konkret geht er auf die Bedeutung und geistliche Kraft der Anrufung des Namens Jesu und des Kreuzzeichens ein, auf die antidämonische Wirkung von Exorzismen und wie und wann sie verwendet werden können. Die Gnaden, die von der Marienweihe, der Wundertätigen Medaille und der Benediktusmedaille ausgehen, werden ebenso erläutert wie die Bedeutung und Verwendung von Weihwasser. Geb., 416 Seiten 5. Aufl. 2026Ralph Weimann, geb. 1976, studierte Philosophie und Theologie in den USA, Italien und Deutschland. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 2007 promovierte er mit einer Arbeit zum Thema. „Dogma und Fortschritt bei Joseph Ratzinger“. Daran schloss sich eine zweite Promotion im Bereich der Bioethik zum Thema: „Bioethik in einer säkularisierten Gesellschaft“ an. Seit 2013 lehrt er an verschiedenen Hochschulen und Universitäten, vor allem an der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin (Angelicum) in Rom. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er Autor zahlreicher Schriften. Zuletzt in deutscher Sprache erschienen ist der Titel „Wegweisung für das Ewige Leben“.
Richard Gutzwiller Zwei Dinge sind es, die Richard Gutzwiller zu seinem umfangreichen biblischen Schaffen angeregt haben: Die Erkenntnis, dass alles Streben nach Erneuerung des Christentums unfruchtbar bleibt, wenn es nicht auf dem Evangelium, dem Wort und der Botschaft Jesu Christi selbst, aufbaut; dann auch die Erfahrung, dass noch vieles getan werden muss, um die Bibel für die Christen von heute wieder lebendig werden zu lassen. Richard Gutzwillers „Meditationen über Matthäus“ regen zur täglichen Betrachtung und lebendigen Auseinandersetzung mit der Bibel an. Sie dienen dazu, dem heutigen Menschen die göttliche Weisheit des Evangeliums zu erschließen sowie eine Vertiefung und Verinnerlichung im alltäglichen Leben zu bewirken. Geb., 496 Seiten, mit Lesebändchen5. Aufl. 2023 Dr. Richard Gutzwiller, geboren 1896 in Basel, trat 1915 in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Theologie und Philosophie und empfing 1926 die Priesterweihe. Pater Gutzwiller war 30 Jahre lang als Studenten- und Akademikerseelsorger in Zürich tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften; seine Stellungnahmen waren meinungsbildend. 1952 wurde Pater Gutzwiller Direktor des Apologetischen Instituts des Schweizer Katholischen Volksvereins in Zürich und Honorarprofessor für bibeltheologische Fragen an der Universität Innsbruck. Pater Gutzwiller starb am 29. Mai 1958 in Zürich.
Richard Gutzwiller Als Sohn Gottes kennt Jesus Gott den Vater wie kein anderer. Und als Menschensohn weiß er um die Welt und das menschliche Leben wie kein anderer. So kann er als der große Brückenbauer den kühnen Bogen zwischen den beiden Ufern spannen: zwischen Gott und dem Menschen. Er sieht die Welt wieder als Gleichnis Gottes. Das Sprechen in Gleichnissen ist geradezu die typische Art der Gottesverkündigung Jesu. Richard Gutzwiller hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, das auf die Erneuerung des christlichen Glaubens ausgerichtet ist. Er will das Wort Gottes für die Menschen von heute wieder lebendig werden lassen. Auf unvergleichliche und tiefgründige Art legt er die Gleichnisse aus. So erklärt er, was diese Gleichnisse mit unserem Leben zu tun haben und wie sie in unserem Leben umgesetzt werden sollen. Geb., 160 Seiten, mit Lesebändchen3. Aufl. 2022 Dr. Richard Gutzwiller, geboren 1896 in Basel, trat in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Theologie und Philosophie und empfing 1926 die Priesterweihe. Pater Gutzwiller war 30 Jahre lang als Studenten- und Akademikerseelsorger in Zürich tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften; seine Stellungnahmen waren meinungsbildend. 1952 wurde Pater Gutzwiller Direktor des Apologetischen Instituts des Schweizer Katholischen Volksvereins in Zürich und Honorarprofessor für bibeltheologische Fragen an der Universität Innsbruck. Pater Gutzwiller starb am 29. Mai 1958 in Zürich.
Richard Kocher Als Programmdirektor von radio horeb erfährt Pfarrer Dr. Richard Kocher durch 50 bis 60 Rückmeldungen täglich die Nöte der Menschen unserer Zeit. Die derzeitigen Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche verunsichern diese wie selten zuvor. Viele fragen nach dem, was Bestand haben wird. Darauf gibt dieses Buch Antwort, indem es Kriterien zur Unterscheidung von Zeitgeist und (Heiligem) Geist der Zeit an die Hand gibt; auch wenn beides gleich oder ähnlich klingt, sind es doch grundverschiedene Gegebenheiten. Der Autor legt anhand eines reichen Materials biblischer und historischer Untersuchungen dar, dass die Anpassung an den Zeitgeist die christliche Botschaft verfälscht und die Menschen in die Irre führt. Die derzeitige Praxis der Sakramentenspendung wird kritisch hinterfragt und Konturen von Lösungsansätzen werden aufgezeigt. Spirituelle Betrachtungen und persönliche Erlebnisse ermutigen zudem zu einem vertrauensvollen Glauben, der die Angst besiegt und den Lebensweg mit innerer Freude begleitet. Geb., 192 Seiten 8. Aufl. 2025 Richard Kocher, geb. 1959, studierte Philosophie und Theologie in Augsburg und Rom. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1986 war er Kaplan in Augsburg und anschließend Pfarrer in Stettenhofen und Langweid. Seine Doktorarbeit schrieb er zum Thema „Herausgeforderter Vorsehungsglaube. Die Lehre von der Vorsehung im Horizont gegenwärtiger Theologie“ im Jahr 1992. Nach einer weiteren Pfarrstelle und seiner Tätigkeit als Dozent an der Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern wurde er 1995 Programmdirektor von radio horeb und Vorstandsvorsitzender des Trägervereins. Beide Tätigkeiten übt er heute noch aus; gleichzeitig ist er Pfarrer von Balderschwang im Allgäu.
Mirjana Soldo Mirjana Soldo war erst 16 Jahre alt, als sie und fünf weitere Kinder und Jugendliche eine mysteriöse Frau am Hang eines Hügels in der Nähe des Dorfes Medjugorje stehen sahen. Die Frau – von einer außergewöhnlichen Schönheit und Grazie – gab sich als die Jungfrau Maria zu erkennen. Die Ereignisse, die an jenem Sommernachmittag im Jahr 1981 begannen, veränderten Mirjanas Leben drastisch und ließen sie durch die Hand der Kommunisten gewaltiges Leid erfahren.Nach 40 Jahren der Erscheinungen strömen die Menschen noch immer nach Medjugorje, in der Hoffnung, dort Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden. Geschichten über Wunder, die dort geschehen sind, gibt es reichlich – und Mirjana zufolge wird es noch mehr geben: Die Jungfrau betraute sie mit zehn prophetischen Geheimnissen, die die Zukunft der Welt betreffen. Geb., 440 Seiten
Richard Gutzwiller Mitte Mai 1958 schloss Prof. Richard Gutzwiller das Manuskript mit den Meditationen über das Johannesevangelium ab, schickte es zum Verlag und schrieb dazu: „Ich habe diese Meditationen im Krankenhaus begonnen und nun im Krankenhaus auch abgeschlossen.“ Das Buch, an dem er mit letzten Kräften gearbeitet hat, ist so zu seinem geistigen Testament geworden. Am 29. Mai 1958 starb er.Dies ist das ergreifende Zeugnis eines Menschen, der das Christentum in seiner Größe und in seinem Leid vorlebte. Gutzwiller verfolgte wie bei seinen früheren Bänden die Absicht, das Religiös-Entscheidende des Johannesevangeliums sichtbar zu machen. Geb., 352 Seiten, mit Lesebändchen3. Aufl. 2023 Dr. Richard Gutzwiller, geboren 1896 in Basel, trat 1915 in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Theologie und Philosophie und empfing 1926 die Priesterweihe. Pater Gutzwiller war 30 Jahre lang als Studenten- und Akademikerseelsorger in Zürich tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften; seine Stellungnahmen waren meinungsbildend. 1952 wurde Pater Gutzwiller Direktor des Apologetischen Instituts des Schweizer Katholischen Volksvereins in Zürich und Honorarprofessor für bibeltheologische Fragen an der Universität Innsbruck. Pater Gutzwiller starb am 29. Mai 1958 in Zürich.
In dieser Kleinschrift wird der Sieben-Schmerzen-Rosenkranz mit Gebetsanleitung und einer Meditation, wie er bei den Erscheinungen in Kibeho von der Muttergottes geoffenbart wurde, wiedergegeben. Marie-Claire, eine der Seherinnen, erhielt von der seligen Jungfrau Maria den Auftrag, diesen Rosenkranz wieder bekannt zu machen und auf der ganzen Welt zu verbreiten. Der Sieben-Schmerzen-Rosenkranz erinnert an die sieben größten Schmerzen, die die Jungfrau Maria durchlitten hat. Er ist für die Muttergottes besonders wertvoll und sie wünscht, dass er neben dem normalen Rosenkranz so häufig wie möglich gebetet wird. Geheftet, 24 Seiten, Format 10,5 x 14,8 cm
Richard Gutzwiller Durch seine „Gedanken zum Markusevangelium“ regt Richard Gutzwiller zur besinnlichen Meditation über dieses Evangelium an, indem der Leser die Geschehnisse und Worte auf sich wirken lässt und unter dem Wehen des Heiligen Geistes zu inneren Erkenntnissen und Entschlüssen gelangt, die das tägliche Leben beeinflussen. Richard Gutzwiller geht nur auf einzelne Texte aus dem Markusevangelium ein. Er lädt zur weiteren Betrachtung des Evangeliums ein, bei der deutlich wird, welche Reichtümer und Anregungen in diesem biblischen Buch schlummern. Richard Gutzwiller will dem Menschen von heute das Evangelium wieder neu erschließen. Geb., 208 Seiten, mit Lesebändchen2. Aufl. 2021 Dr. Richard Gutzwiller, geboren 1896 in Basel, trat 1915 in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Theologie und Philosophie und empfing 1926 die Priesterweihe. Pater Gutzwiller war 30 Jahre lang als Studenten- und Akademikerseelsorger in Zürich tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften; seine Stellungnahmen waren meinungsbildend. 1952 wurde Pater Gutzwiller Direktor des Apologetischen Instituts des Schweizer Katholischen Volksvereins in Zürich und Honorarprofessor für bibeltheologische Fragen an der Universität Innsbruck. Pater Gutzwiller starb am 29. Mai 1958 in Zürich.
Athanasius Schneider Wofür stehen die Freimaurer? Was ist nun eigentlich die Freimaurerei? Schon zwanzig Jahre nach deren offizieller Gründung hat die Kirche diese religionsähnliche Vereinigung verurteilt und zwar mit der höchsten kirchlichen Strafe, der Exkommunikation. Und warum? Weil die Freimaurerei eine naturalistische Religion ist, ein Gemisch aus Pantheismus und Gnosis mit Selbsterlösung. Diese Religion ist nur scheinbar tolerant. In der Tat ist sie jedoch äußerst anspruchsvoll und intolerant. Die Freimaurerreligion bezweckt die Unabhängigkeit vom wahren Gott, sodass der Mensch selbst an die Stelle Gottes tritt und entscheidet, was gut und böse ist. Geheftet, 20 Seiten Weihbischof Dr. Athanasius Schneider, geb. 1961 in Kirgistan. Seine Familie wanderte 1973 nach Deutschland aus. Er wurde 1990 zum Priester geweiht und promovierte 1997. Ab 1990 war er Professor am Priesterseminar in Karaganda (Kasachstan). 2006 wurde Athanasius Schneider von Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Celerina und Weihbischof für das Bistum Karaganda ernannt, 2011 zum Weihbischof für das Erzbistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana.
Christiana Reemts Im Lukasevangelium wird berichtet, dass der auferstandene Jesus seinen Jüngern sagt: „Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.“ Doch was heißt das konkret? Wo in den Psalmen des Alten Testamentes ist von Jesus die Rede? Eine Antwort finden wir bei den Kirchenvätern, die die Psalmen immer wieder meditiert und Jesus als den eigentlichen Beter erkannt haben. Er betet uns die Psalmen vor und zeigt uns damit zugleich, wie wir ihn und das Heil, das er gebracht hat, besser verstehen können. Broschur, 124 Seiten
Die globale Dimension der Marienbotschaft von Kibeho/Afrika Adolfine Treiber In Kibeho im afrikanischen Ruanda erschien Maria in den Jahren zwischen 1982 und 1989. Als »Mutter des Wortes« erinnerte sie an das »vergessene Evangelium« und rief in prophetischer Weise immer wieder zur Umkehr auf. Zugleich betonte sie, dass ihre Botschaft nicht nur Afrika, sondern der ganzen Welt gelte. Nachdem sie bereits zehn Jahre vor den erschütternden Ereignissen des Jahres 1994, dem Genozid an der Volksgruppe der Tutsi, gewarnt hatte, kam es zu weiteren Untersuchungen und schließlich 2001 zur Anerkennung der Botschaft von Kibeho nicht nur auf lokaler, sondern einzigartig auch auf weltkirchlicher Ebene. Dieses Heft widmet sich den Marienerscheinungen und der Botschaft von Kibeho. Broschur, 36 Seiten
Überlegungen zur Wahrheit der neutestamentlichen Berichte über Jesus von Nazaret Wolfgang Klausnitzer In verständlicher Sprache und in der Aufnahme der neueren Diskussionsbeiträge zur Frage, ob die neutestamentlichen Evangelien historisch gesicherte Berichte zur Person und zum Leben und Wirken Jesu von Nazareth geben können und wollen, bietet Wolfgang Klausnitzer einen Überblick über wichtige theologische Veröffentlichungen zum „Leben Jesu“. Die behandelten Fragen sind von hoher Aktualität: • Was bedeutet die Geschichte für die Religion des Christentums? • Die verschiedenen Phasen der „Leben-Jesu-Forschung“ • Die Beiträge von C.S. Lewis und Romano Guardini zur „Leben-Jesu-Forschung“ • Hat die Auferstehung Jesu tatsächlich stattgefunden? • Was sagt das Neue Testament über die Auferstehung? • Sind die Zeugnisse der Jünger glaubwürdig? Der Autor gibt umfassende Informationen zu diesen Themen, die theologisch interessierten Christen vielleicht helfen können, in den Auseinandersetzungen unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft eine christlich verantwortbare „Rechenschaft“ (1 Petr 3,15) über den christlichen Glauben zu geben. Geb., 272 Seiten
„Die Schutzmantelnovene ist eine außergewöhnliche Andachtsübung zu Ehren des hl. Josef zur Erlangung seiner besonderen Fürsprache in einem großen Anliegen. All diese Gebete, die hier als Kleinschrift vorliegen, verrichtet man täglich während 30 Tagen zur Erinnerung an die 30 Jahre, die der hl. Josef mit Jesus, dem Sohne Gottes, und mit der jungfräulichen Mutter Maria in Nazareth lebte. Außerordentlich große und zahlreiche Gaben werden uns geschenkt, wenn wir vertrauensvoll zum hl. Josef gehen. Die hl. Theresia von Avila sagte: ‚Wer es nicht ganz glauben will, der soll es einmal probieren, und er wird voll überzeugt sein.‘“ Geheftet, 16 Seiten
Abriss und Aufbau Prof. Dr. Georg May Georg May stellt sich mit diesem herausragenden Werk in den Dienst der Unterscheidung der Geister angesichts einer furchtbaren Glaubensverwirrung, die die Kirche in ihren Grundfesten erschüttert. In der katholischen Theologie hat sich ein unheilvoller Wandel vollzogen. Es gibt eine ungläubige, halbgläubige und abreißende Theologie, und dies nicht nur hie und da, sondern weit verbreitet und fast überall. Sie hat ihren Ursprung in der Übernahme protestantischer Denkmuster. Um dies deutlich herauszustellen, werden in diesem Buch nicht nur die katholischen Theologen der letzten drei Jahrhunderte, sondern auch die protestantischen einer eingehenden Untersuchung auf Rechtgläubigkeit unterzogen, die sich an nichts anderem festmacht als an der Übereinstimmung mit dem katholischen Dogma. Das Ergebnis der Untersuchung ist bestürzend: Die Gestalt Jesu wird grob entstellt, der wahre Gottmensch zum profanen Gutmenschen herabgesetzt. So gelangt man zur Ablehnung der Dreifaltigkeit Gottes. Wie wird dem „begeisterten Selbstmord“ der Kirche ein Ende bereitet? Der Verfasser zeigt die zwingende Notwendigkeit auf, dass die Kirche sich entschieden vom Protestantismus und vom entfesselten Ökumenismus absetzt, um wieder zu gesunden. – Für das „Lutherjahr“ 2017 ein überaus anregender Diskussionsbeitrag, der ein grundsätzliches Umdenken anmahnt. Geb., 1118 Seiten
P. Balázs Barsi OFM Der bekannte ungarische Franziskaner, spirituelle Autor und Exerzitienleiter stellt 33 Worte Jesu vor, von der Kindheit bis ans Kreuz, wobei er diese durch seine spirituellen Betrachtungen vertieft. Die 33 kurzen Kapitel eignen sich auch zur Betrachtung während der stillen Anbetung. Ideal zur spirituellen Vertiefung! Broschur, 144 Seiten
Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember jeden Tag eine Botschaft von der Jungfrau Maria in Medjugorje René Lejeune Wenn man an die Ereignisse in Medjugorje glaubt, muss man auch die Ratschläge der Muttergottes befolgen. Dieses Buch bietet für jeden Tag einen kurzen Rat, entnommen den Botschaften Mariens. Ein ganzes Jahr mit der Muttergottes! Broschur, 126 Seiten
Ein spiritueller Begleiter für Heilig-Land-Reisen Cornelius Roth Eine Reise auf den Spuren Jesu und des Alten Testamentes durch Israel und Palästina verändert den Menschen. Dieser spirituelle Wegbegleiter versteht sich als Versuch, das, was vielleicht dem einen oder der anderen beim Besuch oder im stillen privaten Gebet an den heiligen Stätten ins Herz und in den Sinn kommt, ins Wort zu bringen. Details zu den einzelnen Orten werden kurz referiert. Der Schwerpunkt liegt aber auf den passenden Bibelstellen und Liedern, verbunden mit persönlichen Meditationen und Betrachtungen zum Geist eines Ortes, der ganz verschieden sein kann: eine Landschaft (See Gennesaret, Sinai, Jordan), eine Stadt (Hebron, Haifa), eine Kirche (Grabeskirche, St. Anna), eine Ausgrabungsstätte (Teich Betesda, Caesarea am Meer), ein Weg (Via Dolorosa) oder auch eine Gedenkstätte (Masada, Yad Vashem). Die meisten Meditationen sind aus dem christlichen Glauben heraus geschrieben, es gibt aber auch einige, die bewusst die jüdische Spiritualität berücksichtigen (Yad Vashem, Safed, Klagemauer) oder auch andere Religionen (Haifa).Wert gelegt wird außerdem auf die praktische Anwendbarkeit. Die Gebete und Meditationen (die zum Teil aus der Tradition oder der Literatur stammen) sind nicht zu lang und zur Vorbereitung auf einen Besuch wie beim Besuch selbst gut einsetzbar. Außerdem helfen die Bilder, sich auf den Ort auch visuell einzustellen. So möge dieser Wegbegleiter eine Hilfe sein, in die geistliche Atmosphäre des Heiligen Landes etwas tiefer einzudringen. Broschur, 208 Seiten
Carlos Encina Commentz Der Autor präsentiert 60 kurze und prägnante Ratschläge für eine dauerhafte und glückliche Ehe. Er richtet sich in erster Linie an Verlobte und vereint die praktische Erfahrung mit der Lehre der katholischen Kirche. Diese Ratschläge können sowohl gläubigen Christen als auch Fernstehenden von Nutzen sein. Der zweite Teil dieses Buches richtet sich an verheiratete Menschen jeden Alters. Denn die Ehe ist ein Weg, der in jeder Lebensphase neu entdeckt werden will - mit einem Herzen, das jung bleibt. Zahlreiche Paare leben in diesem Sinn, selbst in einer Zeit, in der Treue nicht mehr den ihr gebührenden Stellenwert hat. Broschur, 64 Seiten
Gerhard Lohfink Der Autor zeigt auf die ihm eigene Weise, welche Wucht, aber auch wie viel Hoffnung und umwälzende Kraft in zahlreichen uns geläufigen oder auch nicht geläufigen Bibeltexten steckt. Der Titel stammt aus dem Schlussvers des 87. Psalms. Geb., 416 Seiten
Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt Martin Pistorius Martin Pistorius war gerade zwölf geworden, als eine rätselhafte Erkrankung ihn seines bisherigen Lebens beraubte. Elf Jahre blieb er vollständig gelähmt, und seine Umwelt ging davon aus, dass er praktisch hirntot war. Er konnte sich in keiner Weise verständlich machen – und war doch innerlich hellwach. Niemand merkte, dass sein Gehirn sich nach einigen Monaten wieder vollständig erholt hatte. Von nun an musste er hilflos ertragen, dass er wie ein Baby behandelt wurde. Doch sein Geist löste sich von dieser Existenz, begab sich auf abenteuerliche Reisen, sah, hörte und spürte, wie die Welt um ihn herum sich wandelte, und wie die Menschen, die er liebte, sich veränderten, entwickelten, verliebten, zerstritten und wieder versöhnten. Elf Jahre lang blieb er Gefangener seines gelähmten Körpers, bis eine Therapeutin erstmals eine Reaktion wahrnahm und ihn endlich befreite. Martin entpuppte sich als wahres Computergenie, konnte schnell mittels neuer Programme kommunizieren und endlich ausdrücken, dass er als stiller Beobachter alles mitbekommen hatte, was um ihn herum geschah. Sein Buch ist der faszinierende Einblick in die dunkle Welt der Wachkoma-Patienten, der in einem erstorbenen Körper Gefangenen, es gewährt Einblick in eine Welt der scheinbaren Finsternis und ist tief berührend in seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Dankbarkeit dem Leben gegenüber. Broschur, 344 Seiten
Über Auferstehung und Ewiges Leben Gerhard Lohfink Ist die christliche Hoffnung auf Auferstehung noch lebendig oder ist sie müde geworden? Wie kann man heute über die Auferstehung sprechen? Gerhard Lohfink stellt sich in diesem Buch dem Thema Tod und Auferstehung. Er argumentiert vor dem schillernden Hintergrund heutiger Vorstellungen und Erwartungen. Seine Antworten kommen aus der Heiligen Schrift, der christlichen Tradition und der Vernunft. Mit seiner charakteristischen Sprache – weder frömmelnd noch anbiedernd – lässt er die Kraft christlicher Auferstehung aufscheinen. Er zeigt: Es geht nicht um Ereignisse, die in ferner Zukunft liegen, sondern die uns unfasslich nahe sind. Sie haben längst begonnen und erreichen uns voll im eigenen Tod. Geb., 328 Seiten
Maria E de Oliveira Die Fortsetzung des Bestsellers „Bete Gott an und lebe im Sieg“. Maria Emília de Oliveira bringt hier noch mehr praktische Hinweise, Beispiele und Zeugnisse aus ihren Erfahrungen in einem Lebensstil der Anbetung. Zugleich geht sie auf Hindernisse ein, die in den Lebensumständen oder in der Persönlichkeit begründet liegen können, und lehrt damit umzugehen. Besondere Betonung legt sie auf die Tatsache, dass der einfache Akt der Anbetung Gottes im geistlichen Bereich oft mehr an Veränderung mit sich bringt als lange und kräftezehrende Kämpfe und Methoden. Das Lesen ist nur der Anfang. Das Beste kommt noch, wenn Sie anfangen, danach zu handeln. Heft, 64 Seiten
Hl. Don BoscoDer hl. Don Bosco zeigt uns auf genial einfache und oft erschütternde Weise die Größe der Barmherzigkeit Gottes. Er schrieb die Andacht „mit dem Ziel, die Barmherzigkeit Gottes anzurufen; sie nicht nur in jeder Seele für das eigene Wohl anzurufen, sondern für jede Seele aus allen Nationen der Erde“. Diese Andacht besteht aus Betrachtungstexten für sechs aufeinanderfolgende Tage mit jeweils einer anschließenden kurzen Übung. Wie von Don Bosco angegeben, werden die ersten drei Tage dieser Andacht dem Erbitten von Barmherzigkeit und die restlichen drei dem Danken für die erhaltenen Gnaden gewidmet. Don Boscos Aussagen treffen den Leser ins Herz und zeigen, wie er ihn ermutigen und im Glauben bestärken möchte: „Um unser Vertrauen in die göttliche Barmherzigkeit zu beleben, betrachten wir zunächst, wie der Herr allen ohne Unterschied seine Güte erweist. Die ganze Erde, sagt die Heilige Schrift, ist voll der göttlichen Barmherzigkeit.“; „Das wunderbare Verhalten, das Gott zu allen Zeiten an den größten Sündern gezeigt hat, sollte ein mächtiger Ansporn sein, voll Vertrauen zu Gott zurückzukehren. (...) Diese Güte erschien am hellsten in der Passion Christi, d.h. seinem Leiden für die Sünder, welche die Ursache seines Todes waren.“ Broschur, 64 Seiten
Hintergründe ihrer Selbstzerstörung Rudolf Graber Angesichts der fortschreitenden Selbstauflösung der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum hat sich der Sarto Verlag für eine Neuauflage dieser tiefgreifenden Analyse des ehemaligen Regensburger Oberhirten entschieden. Sie wurde bereits 1973 veröffentlicht, hat aber bis heute nichts von ihrer Kraft verloren, die wahren Hintergründe für die zunehmend erschütternde Entwicklung aufzuzeigen, die unsere Kirche in besonders tragischer Weise heimsucht. Bischof Graber belegt: Der tiefgreifende Verlust der Glaubenspraxis unter den Gläubigen ist das Ergebnis eines schon lang geplanten Umsturzplans von Feinden im Innern der Kirche, vor denen schon der hl. Papst Pius X. gewarnt hat. – Ist diese Entwicklung noch aufzuhalten? Wer sind diese Feinde? Erfahren Sie mehr über die geistesgeschichtlichen Vorläufer des Linkskatholizismus, der aktuell die Speerspitze der kirchlichen Zerstörung bildet! „Ihr wollt Kinder des Lichtes sein, aber ihr möchtet die Kindschaft der Welt nicht gern aufgeben. Ihr solltet an die Buße glauben, aber ihr glaubt an das Glück der neuen Zeit. Ihr solltet von Gnade sprechen, aber ihr sprecht lieber vom menschlichen Fortschritt. Ihr solltet Gott verkünden, aber ihr predigt lieber den Menschen und die Menschheit. Ihr heißt euch nach Christus, aber ihr solltet euch lieber nach Pilatus nennen.“ Hl. Kirchenlehrer Athanasius von Alexandrien (295–373). Broschur, 100 Seiten
Die vollständige Ausgabe Emmanuel Jungclaussen Eine Kostbarkeit aus dem Schatz der Weltliteratur. Der Klassiker russisch-orthodoxer Spiritualität. Das Buch bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Welt der Orthodoxie und hier in das besondere Element des Gebets: „Betet ohne Unterlass!“ Broschur, 240 Seiten
Alan Ames Menschen, die für Gott leben möchten, sind oft mit Schwierigkeiten und Kreuzen konfrontiert, durch die der Böse sie von ihrem Glauben und der Liebe zu Gott abbringen will. Alan berichtet von Erfahrungen aus seinem Leben und zeigt, wie er mit Hilfe Jesu die Angriffe des Bösen überwinden konnte. Ein Ratgeber für alle, die lernen möchten, wie sie mit ihren Kreuzen und den Angriffen des Bösen umgehen sollen. Broschur, 132 Seiten
Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte Jan-Heiner Tück Anlässlich der Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli 2026 Bischöfe zu weihen, beleuchtet Jan-Heiner Tück die Konfliktgeschichte der Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das II. Vatikanum. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit einen „Verrat an der Tradition“ oder sind die Reformen als fällige Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen? Trotz jahrzehntelanger Dialogbemühungen konnten die theologischen Differenzen nicht ausgeräumt werden. Daher scheint sich eine pastorale Strategie im Zeichen der Nächstenliebe anzubieten. Aber läuft eine solche Annäherung nicht auf eine Relativierung des Konzils hinaus? Papst Leo XIV., der sein Pontifikat ausdrücklich an den Lehren des II. Vatikanums ausrichtet, kann nicht zugleich einen Ausverkauf des Konzils befürworten. Das wäre ein Widerspruch. Aber welche Spielräume hat er? Geb., 224 Seiten
Zeichen des Himmels Patrick Theillier Gibt es ein Leben nach dem Tod? Seit Jahren mehren sich die Zeugnisse von Personen, die bereits als klinisch tot galten und behaupten, „aus einer anderen Welt“, die sie im Allgemeinen als wunderbar und einzigartig beschreiben, zurückgekommen zu sein. So ungewöhnlich diese Nahtoderfahrungen auch sein mögen, so gibt es in der Zwischenzeit eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen darüber. Für die Betroffenen ist dies eine existenzielle Erfahrung, da sich ihre Sicht auf das Leben nachhaltig verändert und sie keine Angst vor dem Tod mehr haben. In diesem Buch werden bemerkenswerte Zeugnisse wiedergegeben. Dr. Patrick Theillier, langjähriger Leiter des Medizinischen Büros von Lourdes, ist überzeugt, dass es sich bei der Nahtoderfahrung um ein Zeichen des Himmels handelt, das uns an unser spirituelles Wesen erinnern soll und uns Einblick in das unsichtbare Leben gibt. Alle Menschen – gläubig oder ungläubig – sind nur für eine gewisse Zeit auf der Erde. Die Nahtoderfahrungen weisen eindeutig darauf hin, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Geb., 224 Seiten 7. Aufl. 2025 Patrick Theillier war von 1998 bis 2009 Leiter des Medizinischen Büros in Lourdes. Er war als verantwortlicher Arzt damit befasst, medizinisch unerklärliche Heilungswunder in Lourdes zu untersuchen. Gleichzeitig war er auch Vorsitzender der Internationalen Ärztevereinigung von Lourdes, der mehr als zehntausend im Gesundheitswesen Tätige aus 90 Ländern angehören. Patrick Theillier hat auch mehrere Bücher über die Wunder von Lourdes verfasst. Rezensionen: Nahtoderfahrungen als Zeichen des Himmels Zum Untersuchungen eines katholischen Mediziners zeigen: Es gibt ein Leben nach dem Tod. Berichte über Nahtoderfahrungen haben Konjunktur. Zuletzt landete der Neurochirurg Eben Alexander einen Weltbestseller. Er hat eine Nahtoderfahrung gemacht, die ihn ans Jenseits glauben lässt. Er beschreibt sie Proof of Heaven (zu deutsch: „Blick in die Ewigkeit“, 2013 – Rezension). Alexander schreibt einen Bericht über seine Reise in eine andere Dimension – nachvollziehbar, eindrücklich und kompetent. Er bringt damit die Nahtodforschung auf einen völlig neuen Kenntnisstand. Auch diese wissenschaftliche Nahtodforschung selbst und ihre publizistische Rezeption erlebt eine Blüte. Der Tod als finale „Grenzerfahrung“ (Jaspers) ist seit jeher Gegenstand der professionellen Philosophie und des menschlichen Nachdenkens überhaupt. Mehr noch: Es fasziniert nicht nur, über eine Fortexistenz jenseits des Irdischen zu spekulieren, derartige Vorstellungen sind zudem konstitutiver Bestandteil jeder Religion, die hinter dem Phänomen das transzendente Numen vermutet, zu dem sie eine Beziehung aufbaut, welche sie rituell gestaltet. Die Nahtodforschung knüpft also einerseits an einen weitgehend geteilten kulturellen Habitus an, andererseits stößt sie auf ein großes öffentliches Interesse, auch in einem säkularen Umfeld – geradezu ideale Bedingungen. Das schlägt sich in zahlreichen Publikationen nieder, die zusammen genommen den Fortschritt der Nahtodforschung dokumentieren, zugleich jedoch qualitativ sehr unterschiedlich sind, da sie auf mehr oder weniger seriöser Arbeit basieren. Die Spreu vom Weizen zu trennen, ist nicht immer leicht und weltanschauliche Prädispositionen lassen die Bewertung von Neuerscheinungen weit auseinandergehen. Eine gelungene wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Nahtodforschung steht idealerweise über den geglaubten Vorannahmen und berücksichtigt aktuelle Laborerkenntnisse, deutet diese jedoch nicht unter Ausblendung tradierter Wissensbestände kulturell-religiöser Provenienz. Gute Nahtodforschung ist also weder ahistorisch noch gegenwartsblind. Gute Nahtodforschung verbindet natur- und geisteswissenschaftliche Resultate zu einer ganzheitlichen Interpretation des Geschehens am Rande unserer Existenz. Sie kann dabei naturwissenschaftlich sein wie bei Birk Engmann in „Mythos Nahtoderfahrung“ (2011 – Rezension) oder bewusstseinsphilosophisch wie bei Michael Nahm in „Wenn die Dunkelheit ein Ende findet: Terminale Geistesklarheit und andere ungewöhnliche Phänomene in Todesnähe“ (2012 – Rezension); beides legitime Zugänge zu einem schwierigen Thema, das idealerweise transdisziplinär verhandelt wird. Die Nahtodforschung kann sich über mangelnde Aufmerksamkeit also nicht beklagen. Der Esoterik-Markt boomt ohnehin. Doch wie steht die Katholische Kirche eigentlich zu diesem Thema? Der christliche Glaube an die Auferstehung Jesu suggeriert zumindest ein begründetes Anfangsinteresse an der Nahtodforschung, obgleich das Verständnis von „Neuem Leben“ theologisch ein anderes ist als in der Biologie und in der Medizin. Interessant ist es für den gläubigen katholischen Christen, wenn Phänomene in Todesnähe fachkundig und zugleich aus dem Glauben heraus gedeutet werden. Insofern ist das Buch „Beeindruckende Nahtoderfahrungen – Zeichen des Himmels“, das jetzt bei Media Maria erschien, eine echte Bereicherung der Debatte. Patrick Theillier, langjähriger Leiter des Medizinischen Büros von Lourdes, stellt uns sieben spektakuläre Fälle von Nahtoderfahrungen vor, die er für ein Zeichen des Himmels hält, das uns an unsere letzte Bestimmung erinnern soll. Er interpretiert sie aus der medizinischer, theologischer und philosophischer Sicht. Theillier erklärt nachvollziehbar ihre Phänomenologie und weicht auch wissenschaftlichen Kontroversen nicht aus. Marc Aillet, Bischof von Bayonne, Lescar und Oloron, hat zu seinem Buch ein anerkennendes Vorwort geschrieben. Wer sich also aus katholischer Perspektive mit dem Thema „Nahtoderfahrungen“ befassen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Dr. Josef Bordat Fels, März 2019 Patrick Theillier: „Beeindruckende Nahtoderfahrungen. Zeichen des Himmels. Verlag media maria 2019, 224 Seiten. E 18;95 (D) E 19;95 (A). ISBN 978-3-9479310-1-9 Der Autor dieses Buches ist als langjähriger Vorsitzender der Internationalen Ärztekommission in Lourdes ein respektabler Fachmann. Seine Gutachtertätigkeit für naturwissenschaftlich unerklärliche Spontanheilungen befindet sich zwar auf einem benachbarten Wissensgebiet. Doch das Vertrauen, das er sich in Lourdes erworben hat, veranlasste viele Menschen, ihm auch ihre Nahtod-Erfahrungen mitzuteilen. Dabei zeigt sich, dass viele Menschen nahe am Tode Erstaunliches erleben. Dass diese Erlebnisse ein reales Fundament haben, erweist sich schon dadurch als glaubwürdig, weil diese Personen nach ihrem „Aufwachen“ Dinge erzählen, die sie aus dieser Welt eigentlich nicht wissen können. Viele berichten von beglückenden Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen. Es gibt aber auch furchterregende Schauungen, die das Leben der Betroffenen und auch das Leben der Leser verändern. Hierfür steht der Bericht der Zahnärztin Dr. Gloria Polo aus Bogota in Kolumbien. Sie war nach einem Blitzschlag längere Zeit bewusstlos. In diesem Zustand sah sie die Hölle, das Fegefeuer und schließlich durfte sie einen Blick in das Paradies werfen. Dabei wurde ihr das eigene Leben anhand der Verfehlungen gegen die Zehn Gebote gezeigt. Jetzt wurden ihr verdrängte und vergessene Sünden wieder bewusst. Ihre Mithilfe bei Abtreibungen war die größte und entsetzlichste Belastung. Wer diesen Bericht gelesen hat, wird kaum mehr eine Abtreibung in Erwägung ziehen. Auch die übrigen Berichte sind glaubwürdig und eindrucksvoll. Bischof Marc Aillet von Bayonne schreibt.“ Ganz sicher ist dieses Buch von Dr. Theillier wie eine Bresche der Hoffnung in einer Welt, die gegenüber der Transzendenz verschlossen ist. Möge es viele Leser erreichen.“ Eduard Werner Dieses Buch repräsentiert einen großartigen Querschnitt vielseitiger Nahtoderfahrungen im Kontext eines reichhaltigen Glaubenswissens. Es ist somit bestens geeignet in die Mystik unseres Glaubens und die reale Welt jenseits von Zeit und Raum einzuführen. Es bestärkt im Glauben, beflügelt in der Hoffnung und festigt in der Liebe. Der unbefangene Leser sieht mit Zuversicht und Neugier dem ewigen Lebensraum des Paradieses in der Gegenwart des Dreifaltigen Gottes, der Heiligen und der Geliebten Mitmenschen entgegen. „Zeichen des Himmels“, die unsere Welt in zunehmender Verwirrung und Heillosigkeit dringend braucht. Ein wirklich rundum gelungenes Werk und ein würdiger Vertreter seiner Gattung. Thomas M. Adam 4.Mai 2019
Neal Lozano Befreiung ist das große Thema der Bibel und die ewige Absicht Jesu Christi. Als die Jünger Jesus bitten, sie das Beten zu lehren, lehrt er sie das Vaterunser, wo es am Ende heißt: „Befreie uns von dem Bösen.“ Das geistliche Leben ist oft ein Kampf gegen die Versuchung, gegen das Böse, gegen die Tricks des Bösen und seine Verführungen. Aber gegen wen kämpfen wir? Und wie sollen wir kämpfen? Trotz aller Bemühungen bleiben viele von uns weiterhin in den gleichen Sünden, den gleichen Abhängigkeiten gefangen und werden bei der Suche nach Freiheit entmutigt und enttäuscht. Neal Lozano ist seit vielen Jahren im Dienst der Befreiung tätig. Ausgewogen und hoffnungsvoll zeigt er aus seiner Erfahrung heraus, wie jeder den Einfluss des Bösen in seinem Leben überwinden kann, und wie man Menschen, die unter dem Einfluss böser Geister stehen, helfen kann, befreit zu werden. Broschur, 268 Seiten
Hans Buob In dem Buch "Befreiung, ein Dienst der Kirche" hat der Autor langjährige Erlebnisse und Erfahrungen im alltäglichen, also eher unspektakulären Befreiungsdienst niedergeschrieben. Auf diesen Dienst wird weder in den Hörsälen der Theologie noch in der Priesterausbildung genügend vorbereitet, sodass immer wieder Situationen und Fragen auftreten, über die kein theologisches Nachschlagewerk Auskunft erteilt. Mit dieser Schrift haben Sie einen kleinen Ratgeber zur Hand für die ersten Schritte im Dienst der Befreiung. Broschur, 48 Seiten
Maria E. B. De Oliveira Gott anbeten - was verstehen wir darunter? Einige Lieder während des Gottesdienstes, mehr oder weniger aufmerksam gesungen? Doch Gott anbeten ist viel mehr. Es ist ein Lebensstil, der ungeahnte Kraftquellen freisetzt, weil die Gegenwart Gottes dadurch in unser Leben kommt. Die Autorin beschreibt hier, wie sie selbst in eine Dimension der Anbetung hingeführt wurde, die ihr Leben buchstäblich verwandelt hat. Mit einfachen und sehr anschaulichen Worten möchte sie in diesem kleinen Büchlein auch ihre Leser in diese Dimension hineinführen. Broschur, 48 Seiten
Hat der Glaube eine Zukunft? Hans Joas, Robert Spaemann Zwei der größten Denker ihrer Zeit diskutieren über die entscheidenden Themen in Bezug auf Gott, Gesellschaft und Kirche. Es geht um Fragen nach dem Glauben und Glaubensverlust, nach der Kirche zwischen Anpassung und Beliebigkeit, über das Verhältnis von Norm und Wirklichkeit und das „Phänomen Franziskus“. Geb., 80 Seiten
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