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Ausverkauf des Konzils

Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte 

Jan-Heiner Tück 

Anlässlich der Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli 2026 Bischöfe zu weihen, beleuchtet Jan-Heiner Tück die Konfliktgeschichte der Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das II. Vatikanum. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit einen „Verrat an der Tradition“ oder sind die Reformen als fällige Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen? Trotz jahrzehntelanger Dialogbemühungen konnten die theologischen Differenzen nicht ausgeräumt werden. Daher scheint sich eine pastorale Strategie im Zeichen der Nächstenliebe anzubieten. Aber läuft eine solche Annäherung nicht auf eine Relativierung des Konzils hinaus? Papst Leo XIV., der sein Pontifikat ausdrücklich an den Lehren des II. Vatikanums ausrichtet, kann nicht zugleich einen Ausverkauf des Konzils befürworten. Das wäre ein Widerspruch. Aber welche Spielräume hat er? 

Geb., 224 Seiten

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Verlag Herder GmbH, Hermann-Herder-Str. 4, 79104 Freiburg, Deutschland, kundenservice@herder.de

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