Topseller Glaubenszeugnisse
Der Beruf des Arztes ist nach wie vor beliebt und wird allgemein geschätzt. Im Arzt wird der Helfer gesehen, der Kundige, der Vertrauenswürdige, derjenige, der seinen Patienten mit Rat und Tat zur Seite steht. In den vorliegenden Porträts stellt Dr. Manfred M. Müller Ärzte vor, die ein besonderes Charisma hatten, das auch durch ihr soziales Engagement sichtbar wurde. Geb., 192 Seiten 2. Aufl. 2024Manfred M. Müller. Studium der Germanistik, Romanistik, Philosophie und Theologie. Promotion in spiritueller Theologie. Priesterweihe 2010. Vorsitzender der Vereinigung „Priester für das Leben e.V.“, Österreich. Manfred M. Müller lebt in Wien.
Vom Problemkind zur Hoffnungsträgerin Klaus-Peter Vosen Léonie Martin (1863–1941) ist eine der älteren Schwestern der heiligen Theresia von Lisieux. Léonie war in vielfacher Hinsicht ein Kind, das seinen Eltern Sorge bereitete. Sie war in ihrer Entwicklung verlangsamt, oftmals krank und eine schlechte Schülerin. Ihr Charakter war in ihrer frühen Jugend eigenwillig. Sie war bockig und unbeständig. Man musste sich ernstlich fragen, was aus Léonie werden sollte. Ihre Eltern und Schwestern haben damals viel für sie gebetet. Dreimal machte Léonie vergebliche Versuche des Ordenslebens. Endlich, nachdem ihre Schwester Theresia 1897 in den Himmel gegangen war, kam der große Umschwung – durch Gottes Gnade und durch konsequente Fortschritte Léonies auf dem „Kleinen Weg“.Aus dem Problemkind wurde eine echte Hoffnungsträgerin. Geb., 128 Seiten1. Aufl. 2019 Klaus-Peter Vosen, geboren 1962, Priesterweihe 1988, ist Priester der Erzdiözese Köln. Seit 2018 arbeitet er als Pfarrer an St. Antonius in Wuppertal-Barmen. Im Nebenamt wirkt Pfarrer Vosen als Diözesanpräses der Theresianischen Familienbewegung Omnia Christo im Erzbistum Köln. Er hat mehrere kirchenhistorische und katechetische Arbeiten verfasst.
Zeichen des Himmels Patrick Theillier Gibt es ein Leben nach dem Tod? Seit Jahren mehren sich die Zeugnisse von Personen, die bereits als klinisch tot galten und behaupten, „aus einer anderen Welt“, die sie im Allgemeinen als wunderbar und einzigartig beschreiben, zurückgekommen zu sein. So ungewöhnlich diese Nahtoderfahrungen auch sein mögen, so gibt es in der Zwischenzeit eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen darüber. Für die Betroffenen ist dies eine existenzielle Erfahrung, da sich ihre Sicht auf das Leben nachhaltig verändert und sie keine Angst vor dem Tod mehr haben. In diesem Buch werden bemerkenswerte Zeugnisse wiedergegeben. Dr. Patrick Theillier, langjähriger Leiter des Medizinischen Büros von Lourdes, ist überzeugt, dass es sich bei der Nahtoderfahrung um ein Zeichen des Himmels handelt, das uns an unser spirituelles Wesen erinnern soll und uns Einblick in das unsichtbare Leben gibt. Alle Menschen – gläubig oder ungläubig – sind nur für eine gewisse Zeit auf der Erde. Die Nahtoderfahrungen weisen eindeutig darauf hin, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Geb., 224 Seiten 7. Aufl. 2025 Patrick Theillier war von 1998 bis 2009 Leiter des Medizinischen Büros in Lourdes. Er war als verantwortlicher Arzt damit befasst, medizinisch unerklärliche Heilungswunder in Lourdes zu untersuchen. Gleichzeitig war er auch Vorsitzender der Internationalen Ärztevereinigung von Lourdes, der mehr als zehntausend im Gesundheitswesen Tätige aus 90 Ländern angehören. Patrick Theillier hat auch mehrere Bücher über die Wunder von Lourdes verfasst. Rezensionen: Nahtoderfahrungen als Zeichen des Himmels Zum Untersuchungen eines katholischen Mediziners zeigen: Es gibt ein Leben nach dem Tod. Berichte über Nahtoderfahrungen haben Konjunktur. Zuletzt landete der Neurochirurg Eben Alexander einen Weltbestseller. Er hat eine Nahtoderfahrung gemacht, die ihn ans Jenseits glauben lässt. Er beschreibt sie Proof of Heaven (zu deutsch: „Blick in die Ewigkeit“, 2013 – Rezension). Alexander schreibt einen Bericht über seine Reise in eine andere Dimension – nachvollziehbar, eindrücklich und kompetent. Er bringt damit die Nahtodforschung auf einen völlig neuen Kenntnisstand. Auch diese wissenschaftliche Nahtodforschung selbst und ihre publizistische Rezeption erlebt eine Blüte. Der Tod als finale „Grenzerfahrung“ (Jaspers) ist seit jeher Gegenstand der professionellen Philosophie und des menschlichen Nachdenkens überhaupt. Mehr noch: Es fasziniert nicht nur, über eine Fortexistenz jenseits des Irdischen zu spekulieren, derartige Vorstellungen sind zudem konstitutiver Bestandteil jeder Religion, die hinter dem Phänomen das transzendente Numen vermutet, zu dem sie eine Beziehung aufbaut, welche sie rituell gestaltet. Die Nahtodforschung knüpft also einerseits an einen weitgehend geteilten kulturellen Habitus an, andererseits stößt sie auf ein großes öffentliches Interesse, auch in einem säkularen Umfeld – geradezu ideale Bedingungen. Das schlägt sich in zahlreichen Publikationen nieder, die zusammen genommen den Fortschritt der Nahtodforschung dokumentieren, zugleich jedoch qualitativ sehr unterschiedlich sind, da sie auf mehr oder weniger seriöser Arbeit basieren. Die Spreu vom Weizen zu trennen, ist nicht immer leicht und weltanschauliche Prädispositionen lassen die Bewertung von Neuerscheinungen weit auseinandergehen. Eine gelungene wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Nahtodforschung steht idealerweise über den geglaubten Vorannahmen und berücksichtigt aktuelle Laborerkenntnisse, deutet diese jedoch nicht unter Ausblendung tradierter Wissensbestände kulturell-religiöser Provenienz. Gute Nahtodforschung ist also weder ahistorisch noch gegenwartsblind. Gute Nahtodforschung verbindet natur- und geisteswissenschaftliche Resultate zu einer ganzheitlichen Interpretation des Geschehens am Rande unserer Existenz. Sie kann dabei naturwissenschaftlich sein wie bei Birk Engmann in „Mythos Nahtoderfahrung“ (2011 – Rezension) oder bewusstseinsphilosophisch wie bei Michael Nahm in „Wenn die Dunkelheit ein Ende findet: Terminale Geistesklarheit und andere ungewöhnliche Phänomene in Todesnähe“ (2012 – Rezension); beides legitime Zugänge zu einem schwierigen Thema, das idealerweise transdisziplinär verhandelt wird. Die Nahtodforschung kann sich über mangelnde Aufmerksamkeit also nicht beklagen. Der Esoterik-Markt boomt ohnehin. Doch wie steht die Katholische Kirche eigentlich zu diesem Thema? Der christliche Glaube an die Auferstehung Jesu suggeriert zumindest ein begründetes Anfangsinteresse an der Nahtodforschung, obgleich das Verständnis von „Neuem Leben“ theologisch ein anderes ist als in der Biologie und in der Medizin. Interessant ist es für den gläubigen katholischen Christen, wenn Phänomene in Todesnähe fachkundig und zugleich aus dem Glauben heraus gedeutet werden. Insofern ist das Buch „Beeindruckende Nahtoderfahrungen – Zeichen des Himmels“, das jetzt bei Media Maria erschien, eine echte Bereicherung der Debatte. Patrick Theillier, langjähriger Leiter des Medizinischen Büros von Lourdes, stellt uns sieben spektakuläre Fälle von Nahtoderfahrungen vor, die er für ein Zeichen des Himmels hält, das uns an unsere letzte Bestimmung erinnern soll. Er interpretiert sie aus der medizinischer, theologischer und philosophischer Sicht. Theillier erklärt nachvollziehbar ihre Phänomenologie und weicht auch wissenschaftlichen Kontroversen nicht aus. Marc Aillet, Bischof von Bayonne, Lescar und Oloron, hat zu seinem Buch ein anerkennendes Vorwort geschrieben. Wer sich also aus katholischer Perspektive mit dem Thema „Nahtoderfahrungen“ befassen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Dr. Josef Bordat Fels, März 2019 Patrick Theillier: „Beeindruckende Nahtoderfahrungen. Zeichen des Himmels. Verlag media maria 2019, 224 Seiten. E 18;95 (D) E 19;95 (A). ISBN 978-3-9479310-1-9 Der Autor dieses Buches ist als langjähriger Vorsitzender der Internationalen Ärztekommission in Lourdes ein respektabler Fachmann. Seine Gutachtertätigkeit für naturwissenschaftlich unerklärliche Spontanheilungen befindet sich zwar auf einem benachbarten Wissensgebiet. Doch das Vertrauen, das er sich in Lourdes erworben hat, veranlasste viele Menschen, ihm auch ihre Nahtod-Erfahrungen mitzuteilen. Dabei zeigt sich, dass viele Menschen nahe am Tode Erstaunliches erleben. Dass diese Erlebnisse ein reales Fundament haben, erweist sich schon dadurch als glaubwürdig, weil diese Personen nach ihrem „Aufwachen“ Dinge erzählen, die sie aus dieser Welt eigentlich nicht wissen können. Viele berichten von beglückenden Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen. Es gibt aber auch furchterregende Schauungen, die das Leben der Betroffenen und auch das Leben der Leser verändern. Hierfür steht der Bericht der Zahnärztin Dr. Gloria Polo aus Bogota in Kolumbien. Sie war nach einem Blitzschlag längere Zeit bewusstlos. In diesem Zustand sah sie die Hölle, das Fegefeuer und schließlich durfte sie einen Blick in das Paradies werfen. Dabei wurde ihr das eigene Leben anhand der Verfehlungen gegen die Zehn Gebote gezeigt. Jetzt wurden ihr verdrängte und vergessene Sünden wieder bewusst. Ihre Mithilfe bei Abtreibungen war die größte und entsetzlichste Belastung. Wer diesen Bericht gelesen hat, wird kaum mehr eine Abtreibung in Erwägung ziehen. Auch die übrigen Berichte sind glaubwürdig und eindrucksvoll. Bischof Marc Aillet von Bayonne schreibt.“ Ganz sicher ist dieses Buch von Dr. Theillier wie eine Bresche der Hoffnung in einer Welt, die gegenüber der Transzendenz verschlossen ist. Möge es viele Leser erreichen.“ Eduard Werner Dieses Buch repräsentiert einen großartigen Querschnitt vielseitiger Nahtoderfahrungen im Kontext eines reichhaltigen Glaubenswissens. Es ist somit bestens geeignet in die Mystik unseres Glaubens und die reale Welt jenseits von Zeit und Raum einzuführen. Es bestärkt im Glauben, beflügelt in der Hoffnung und festigt in der Liebe. Der unbefangene Leser sieht mit Zuversicht und Neugier dem ewigen Lebensraum des Paradieses in der Gegenwart des Dreifaltigen Gottes, der Heiligen und der Geliebten Mitmenschen entgegen. „Zeichen des Himmels“, die unsere Welt in zunehmender Verwirrung und Heillosigkeit dringend braucht. Ein wirklich rundum gelungenes Werk und ein würdiger Vertreter seiner Gattung. Thomas M. Adam 4.Mai 2019
André Frossard Mit seinem Bekenntnisbuch „Gott existiert. Ich bin ihm begegnet“ fand der französische Autor und Journalist André Frossard weltweite Beachtung. Der Bericht über seine plötzliche Konversion weckte die Teilnahme vieler Leser, die wissen wollten, wie es weiterging mit einem Menschen, der eine solche Erfahrung gemacht hatte. Mit dem Buch „Es gibt eine andere Welt“ versucht er, eine Antwort zu geben, nicht theoretisch und verstandesmäßig, sondern „aus Erfahrung“, wie er selbst betont. Neben glücklichen Fügungen musste Frossard auch Leid und Not ertragen (den Tod seiner beiden Kinder), doch für ihn gab es nie den geringsten Zweifel, dass Gott existiert. Davon erzählt er in dem Buch mit Dankbarkeit und auch mit Humor. Geb., 144 Seiten 2. Aufl. 2025 André Frossard wurde 1915 als Sohn von Ludovic-Oscar Frossard, einem der Gründer der Kommunistischen Partei Frankreichs, geboren. Er wuchs in einem atheistischen Umfeld auf. 1935 konvertierte er aufgrund eines plötzlichen Bekehrungserlebnisses zum Katholizismus. André Frossard, der lange Jahre für die Tageszeitung „Le Figaro“ schrieb, wurde 1987 in die „Académie Française“ aufgenommen. Er galt als Freund von Papst Johannes Paul II. Frossard starb im Jahr 1995.
Das Gefängnistagebuch George Kardinal Pell Vorwort von George Weigel Vier Jahre lang musste George Kardinal Pell Beschuldigungen, Ermittlungen, Prozesse, öffentliche Demütigungen und Rufmord erdulden. Ein australisches Berufungsgericht verurteilte ihn am 19. März 2019 wegen „sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben“ zu 6 Jahren Haft für eine Straftat, die er nicht begangen hatte. Direkt aus dem Gerichtssaal wurde er in Handschellen abgeführt. Dieses Urteil wurde vom Obersten Gerichtshof von Australien am 7. April 2020 einstimmig aufgehoben. Kardinal Pell beteuerte nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, dass er keinen Groll gegen seine Ankläger, Richter, das Gefängnispersonal und die Journalisten hege. Er nutzte seine Zeit im Gefängnis als eine Art „ausgedehnter Exerzitien“. In dieser Zeit schrieb er in seinem Notizbuch spirituelle Einsichten, Erfahrungen im Gefängnis, persönliche Gedanken über Ereignisse innerhalb und außerhalb der Kirche und bewegende Gebete nieder, die jetzt veröffentlicht werden. Geb., 416 Seiten George Pell, geb. 1941, gab seine Karriere als aktiver Spieler in der höchsten Liga des Australian Football (AFL) zugunsten des Priesterberufs auf. Er studierte Philosophie und Theologie am Corpus-Christi-College in Werribee, an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom und in Oxford. 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt. Von 1996 bis 2001 übte er das Amt des Erzbischofs von Melbourne und von 2001 bis 2014 das des Erzbischofs von Sydney aus. Papst Franziskus ernannte George Kardinal Pell 2014 zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats in Rom. Im Jahr 2017 wurde er wegen der laufenden Untersuchungen von allen Ämtern freigestellt.
Ich habe es erfahren Josef Johann Atzmüller Josef Atzmüller berichtet über seine Nahtoderfahrung, die er im Alter von sechzehn Jahren im Jahr 1964 erlebte. Er beschreibt seine außergewöhnliche und behütete Kindheit, die Krankheit, die zu dieser Nahtoderfahrung führte, und die Auswirkungen auf sein Leben, seinen Berufs- und seinen Glaubensweg. Interessant sind nicht nur seine Erfahrungen während des Nahtoderlebnisses, in der er jede Zeit vergegenwärtigen und an jeden Ort des Universums ohne Transportmittel gelangen konnte, sondern auch die Gewissheit, dass Gott in seinem Leben immer wieder eingreift und ihn auffängt. Seine persönliche tiefe Sehnsucht geht dahin, seine mystischen Erfahrungen als Glaubenszeugnis weiterzugeben. Geb., 192 Seiten 4. Aufl. 2022 Josef Atzmüller begann seine Berufslaufbahn 1971 in der Computerbranche und wechselte später zu einem weltweiten Consulting-Unternehmen. In den 25 Jahren seiner Managementerfahrung wandelten sich die Anforderungen an Führungskräfte wesentlich: der Mitarbeiter wurde zu einem Kostenfaktor degradiert. Deshalb machte er sich nach 27 Jahren Berufstätigkeit auf dem Gebiet der Unternehmensberatung selbstständig. Da er seine Berufstätigkeit inzwischen beendet hat, nimmt er gern Einladungen zu Vorträgen und Glaubensgesprächen an. Rezensionen: Kirche heute Juli 2015 Gott ist die Liebe Im Media Maria Verlag ist ein Buch von Josef Atzmüller erschienen, der durch seine zahlreichen Vorträge einem ausgedehnten Publikum bekannt ist. Das neue Buch mit dem Titel „Gott ist die Liebe. Ich habe es erfahren“ vermittelt einen tiefen Einblick in das Leben, das sich hinter seinem religiösen Engagement und vielgefragten Zeugnis verbirgt. Von Erich Maria Fink Zunächst führt Josef Atzmüller den Leser zu seinem Schlüsselerlebnis hin, in dessen Licht er sein ganzes Leben interpretiert. Es handelt sich um eine sog. „Nahtod-Erfahrung“, die er 1964 im Alter von 16 Jahren gemacht hat. Ein Blinddarmdurchbruch war vom behandelnden Arzt nicht rechtzeitig erkannt worden, sodass sich eine unheilbare Bauchfellentzündung einstellte. Auf erschütternde Weise berichtet Atzmüller, wie er seinen Tod erlebte. Als die Ärzte den letzten Tag gekommen sahen, informierten sie seine Eltern und nächsten Bekannten, um sich im Krankenhaus von Josef zu verabschieden. Diese allerdings glaubten, Josef in einem bewusstlosen Zustand vorzufinden, da er sich weder durch Bewegungen noch durch Worte bemerkbar machen konnte. Auch hatte er an diesem 19. Dezember die Sterbesakramente empfangen, bis schließlich sein Tod festgestellt und der leblose Körper für das Begräbnis hergerichtet wurde. Ausführlich beschreibt Atzmüller, wie er den Weg ins Jenseits erlebt hat und wie ihn die damit verbundenen Erfahrungen für immer geprägt haben. Sie sollten zum Ausgangspunkt eines nachhaltigen apostolischen Wirkens werden, in dessen Mittelpunkt das Zeugnis über die Berührung mit Gott als grenzenloser Liebe steht. So bildet das letzte Viertel des Buchs, das mit den Worten „Brüder und Schwestern bitten mich um Rat“ überschrieben ist, einen ganz eigenständigen Teil. Unabhängig von seiner Biografie zeigt Atzmüller an verschiedenen Beispielen auf, wie er hilfesuchenden Menschen Wegweisungen erteilt, welche sich aus seiner Lebenserfahrung ergeben. Einerseits ist die Lebensbeschreibung sehr durchdacht aufgebaut. Immer wieder schließen sich Kreise und man versteht, warum Atzmüller einzelne Details an früherer Stelle eben auf ganz bestimmte Weise gedeutet hat. Andererseits nimmt sein Weg ständig unerwartete Wendungen. Und das macht sein Zeugnis so spannend und einzigartig. Sein Nahtod-Erlebnis nennt Atzmüller eine „Jenseitserfahrung“. Die Kirche ist in der Beurteilung solcher Phänomene zurückhaltend. Sie erklärt in der Regel, dass es sich zwar um einen Sterbevorgang handelt, bei dem sich die unsterbliche Seele vom Körper loslöst. Doch handele es sich eben nicht um einen wirklichen Tod. Deshalb könne auch nicht von einem Eintritt ins „Jenseits“ im eigentlichen Sinn des Wortes gesprochen werden, sondern höchstens von Einblicken, die sich aus der Unabhängigkeit von körperlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten und Bindungen ergeben. Atzmüller wagt zwar philosophische und theologische Auswertungen seiner Erinnerungen. Doch hält er sich bewusst in Grenzen und beschränkt sich letztlich darauf, wie sich im Licht seiner damaligen Empfindungen sein Gottesbild, sein Verständnis von Sünde und sein unerschütterliches Gottvertrauen herausgebildet haben. Das Verhältnis Atzmüllers zur katholischen Kirche, wie er sie konkret erlebt hat, gleicht einer Gratwanderung. Er spart nicht mit kritischen Anmerkungen, lässt am Ende aber doch ein unzweideutiges Bekenntnis zur Lehre und zu den Schätzen der Kirche aufleuchten. Insgesamt ist es erstaunlich, wie ein Mann, der 1971 in die Computerbranche eingestiegen ist, in einem weltweiten Consulting-Unternehmen Karriere gemacht und anschließend als selbstständiger Unternehmensberater gearbeitet hat, immer in lebendiger Verbindung mit Gott geblieben ist und sein Leben bewusst aus dem Glauben heraus gestaltet hat. Neben seinem bewegten Berufsleben steht ein abenteuerliches Auf und Ab in seiner Familie. Doch auch im Scheitern seiner Beziehung reift seine Persönlichkeit und wächst sein Glaube. Ohne den inneren Frieden und das versöhnte Verhältnis zu Gott zu verlieren, wagt er über die Annullierung seiner Ehe einen glücklichen Neuanfang. Für Atzmüller ist Gott wunderbare, grenzenlose Geborgenheit. Die Nähe Gottes, die er erleben durfte, vermittelte ihm ein bleibendes Gefühl von unendlicher Freude, Gelassenheit und Liebe. Und so ist für ihn Sünde all das, was diese Liebe verletzt. Doch Gott bietet jedem Menschen die Möglichkeit an, sich aus der zerstörerischen Kraft der Sünde zu befreien. Als wichtigste Voraussetzung dazu sieht Atzmüller die Demut. Wenn wir unseren Stolz überwinden und unser Versagen bekennen, macht Gott, so pflegt es Atzmüller zu formulieren, „aus unserem Mist sogar noch einen guten Dünger“. Das ganze Leben ist für ihn eine Vorbereitung auf die Ewigkeit. Ohne Hemmungen spricht er vom Fegfeuer und lädt dazu ein, seine Probleme bei der Heiligen Messe in das Opfer Christi einzuschließen und von der Macht der Liebe Gottes verwandeln zu lassen. Und eine besondere Nähe verspürt er zum Kirchenvater Dionysius Areopagita, den er für den größten Mystiker des Abendlandes hält. Atzmüller sieht sich selbst als „einen Menschen, der im Jenseits war, der dem Licht des Schöpfers begegnet ist“, wie er im Vorwort schreibt. „Für ihn ist ein Leben nur dann wirklich gelungen, wenn er sich im Licht der Ewigkeit in einer vollkommenen Geborgenheit, in der Liebe des Schöpfers, letztendlich befindet. Auch in dieser Welt können wir diesem Himmel oft schon ganz nahe sein, wenn wir den Mut haben, uns vom Geist des Schöpfers führen zu lassen. Nicht vollkommen und perfekt zu sein, führt uns zum Ziel, sondern vielmehr Demut und Gottvertrauen. Es sind jene Eigenschaften, die uns schon in dieser Welt Gelassenheit, Frieden und Freude schenken.“
Eine Filmemacherin verliebt sich in Christus Natalie Saracco In „Zurück aus dem Jenseits“ erzählt Natalie Saracco ihre Geschichte: Sie hatte als junge Regisseurin gerade einen Produzenten für ihren ersten großen Spielfilm gefunden. Das war ein Glücksfall, der gefeiert werden musste. Doch der Himmel hatte einen anderen Plan. Ihre Freundin war gerade dabei, einen Sattelschlepper zu überholen, als dieser gegen ein Auto prallte, das mit ihnen frontal zusammenstieß.Natalie war eingeklemmt. Sie fühlte den Tod nahen. In diesem Augenblick erlebte sie eine Nahtoderfahrung: eine Begegnung mit dem Herzen Jesu. Diese Begegnung änderte ihr Leben. Geb., 208 Seiten 8. Aufl. 2024Natalie Saracco, geboren in Marseille, schrieb schon im Alter von sechs Jahren kleine Theaterstücke, die sie zusammen mit anderen Kindern im Keller ihrer Eltern in Szene setzte. Kaum war sie erwachsen, als sie sich auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wiederfand. Nachdem sie einige Texte für Kurzfilme geschrieben und diese als Regisseurin produziert hatte, drehte sie 2014 ihren ersten Spielfilm mit dem Titel „La mante religieuse“ („Eine fromme Frau als Verführerin“). Das Drehbuch hatte sie selbst geschrieben. Es ist die Geschichte einer Maria Magdalena der heutigen Zeit.
Über das Leben von Takashi Nagai: Wissenschaftler, Konvertit und Überlebender des Atombombenabwurfes Paul Glynn, S. M. Am 9.8.1945 wurde von den Amerikanern eine Atombombe über Nagasaki abgeworfen, die in einem Augenblick Zehntausende Menschen tötete und größte Verwüstungen hinterließ. Unter den Überlebenden befand sich Takashi Nagai, ein Pionier in der Erforschung der Radiologie. Nagai wuchs in einer japanischen Familie auf, die dem Shintoismus angehörte. Neben den interessanten Details der japanischen Kultur und Geschichte schildert der Autor Nagais Kindheit und sein Studium der Medizin in Nagasaki. Die Besetzung der Mandschurei erlebte er als Soldat im medizinischen Dienst. Beeindruckend ist sein spiritueller Weg vom Shintoismus über den Atheismus zum Katholizismus. Schließlich heiratete er Midori, eine tiefgläubige Christin. Beim Abwurf der Atombombe verlor Nagai seine innig geliebte Frau. Die Großmutter überlebte mit den beiden Kindern, weil er sie zu Verwandten auf das Land geschickt hatte. Nagai teilte das schreckliche Leid der Menschen und versuchte alles in seiner Macht Stehende, den anderen zu helfen. Durch seine Forschungstätigkeit und die überhöhte Strahlung erkrankte er an Leukämie. Er starb 1951 an den Folgen dieser Krankheit. Geb., 320 Seiten3. Aufl. 2025 P. Paul Glynn gehört der Ordensgemeinschaft der Maristen an. Er arbeitete fünfundzwanzig Jahre lang als katholischer Priester und Missionar in Japan. Besonders am Herzen lag ihm die Versöhnung und Freundschaft zwischen seinem Heimatland Australien und Japan, den beiden ehemaligen Kriegsgegnern. Rezensionen: http://kath.net/news/58351 Eine Inspiration für Katholiken, ihr Leben in Gottes Hände zu geben Buchbesprechung zu „Ein Lied für Nagasaki. Über das Leben von Takashi Nagai. Wissenschaftler, Konvertit und Überlebender des Atombombenabwurfes“. Gastbeitrag von Martin Bürger Illertissen (kath.net) Nagasaki ist einer der wenigen Orte auf der Welt, mit dem ein großer Teil der Menschheit etwas verbinden kann. Über der japanischen Stadt wurde am 9. August 1945 nach Hiroshima die zweite US-amerikanische Atombombe abgeworfen. Paul Glynn, Maristenpater und langjähriger Missionar in Japan, zeichnet in „Ein Lied für Nagasaki“ das Porträt eines Überlebenden des Atombombenabwurfs. Das kurze Vorwort der beim Media Maria Verlag in deutscher Übersetzung von Petra Trischler veröffentlichen Biografie stammt übrigens von Shusaku Endo, dessen Roman „Schweigen“ über die japanische Christenverfolgung kürzlich von Martin Scorsese verfilmt wurde. Takashi Nagai war natürlich nicht einfach ein Überlebender der großen Tragödie von 1945. Geboren im Jahre 1908, wuchs Nagai als Arztsohn innerhalb des religiösen Rahmens des Shintoismus auf. Spätestens an der Universität änderte sich jedoch seine Sicht der Dinge: „Nagai war überwältigt von dem neuen westlichen Denken und der Wissenschaft, die alles veränderte, was vorher in der Matsue-Highschool gelehrt worden war. Die späten 1800er- und frühen 1900er-Jahre waren eine Epoche, in der der Atheismus unter den japanischen Lehrern sehr modern war, weil er Teil der anregenden, wissenschaftlich basierten Philosophie war, die aus dem Westen kam.“ Während seines Medizinstudiums in Nagasaki entdeckte Nagai das Werk „Les Pensées“ von Blaise Pascal. Als Wissenschaftler schätzte er Pascal bereits, doch erst im Laufe der Zeit öffnete sich Nagai auch für die über das naturwissenschaftliche Denken hinausgehenden Dimensionen, die Pascal präsentiert. „Er wollte finden, was Pascal ‚die absolute Wahrheit‘ genannt hatte. Gab es diese tatsächlich oder hatte Pascal nur ins Blaue hinein gesprochen?“ Allerdings wurde Nagai 1933 erst einmal zum Militärdienst einberufen. Midori, die später seine Frau werden sollte, hatte ihm einen Katechismus geschickt. „In dem Buch standen in präzisen, wenn auch teilweise eigenartigen Worten die Antworten genau auf die Fragen, über die er sich schon seit Langem den Kopf zerbrochen hatte […].“ Nach dem Studium der Zehn Gebote fühlte Nagai sich „plötzlich schmutzig. Wenn es einen Gott und wenn es einen Teufel gab, dann hatte ich mein ganzes Leben damit verbracht, die Zehn Gebote des Teufels zu erfüllen – Stolz, Lust, Habsucht, Völlerei, Zorn … Ich hatte alles getan, was dieses Buch als falsch bezeichnete.“ Bald nach seiner Rückkehr an die Universität von Nagasaki, wandte sich der junge Mediziner an einen katholischen Priester, der ihn Mitte 1934 schließlich taufte. Bald heiratete er Midori, die ihm drei Kinder gebar, von denen eines jedoch früh starb. Durch seine Tätigkeit in der Röntgenabteilung der Universität war Nagai täglich viele Stunden der Strahlung ausgesetzt, sodass er an Leukämie erkrankte. Trotz allem wirkte er weiter mit großem Eifer als Arzt. Die beiden noch lebenden Kinder von Midori und Takashi Nagai waren wenige Tage vor der Explosion der Atombombe in Nagasaki aus der Stand gebracht worden. Midori befand sich zu Hause und war sofort tot, während Takashi an der Universität arbeite und lediglich verletzt wurde. Gemeinsam mit anderen Überlebenden begann Nagai, die Verletzten zu versorgen, die besonders unter massiven Verbrennungen zu leiden hatten. Durch die Zerstörung fast aller medizinischen Ausrüstung stellte dies eine enorme Herausforderung dar. In einer Rede vom 23. November 1945 deutete Nagai die Zerstörung von Nagasaki: „Ich glaube, dass nicht die amerikanische Flugzeugbesatzung unseren Vorort ausgewählt hat, sondern Gottes Vorsehung, sodass die Bombe direkt über unseren Häusern abgeworfen wurde. Gibt es da nicht einen tiefgründigen Zusammenhang zwischen der Vernichtung Nagasakis und dem Ende des Krieges? War Nagasaki vielleicht das auserwählte Opfer, das Lamm ohne Makel, das als brennendes Ganzopfer auf einem Opferaltar getötet wurde und damit für die Sünden aller Nationen während des Zweiten Weltkrieges Sühne leistete?“ Als sich die Leukämie weiter verschlimmerte, war Nagai ans Bett gebunden. Seine Zeit verbrachte er, neben dem Gebet, mit dem Schreiben von Büchern und Briefen. Diese Tätigkeit, welche dabei half, die vielen Wunden des japanischen Volkes zu heilen, verschaffte ihm Aufmerksamkeit nicht nur in Japan – der japanische Kaiser persönlich besuchte Nagai im Krankenbett –, sondern auf der ganzen Welt, sogar im Vatikan. Er starb am 1. Mai 1951, dem ersten Tag des Marienmonats. Pater Paul Glynn urteilt in seinem Epilog: „Jeder von uns muss sich mit einer Midlife-Crisis oder einer Alterskrise auseinandersetzen oder den Bericht des Pathologen oder Herzspezialisten anhören. Wir müssen am eigenen Leib oder bei Menschen in unserem Umfeld die Auswirkungen von Alkoholismus, Drogenproblemen, Verkehrsunfällen, psychischen Krankheiten oder Scheidungen miterleben. Für mich ist Nagai deshalb so anziehend, weil er solche schweren modernen Probleme durchgestanden hat und noch anziehender wurde. […] Gottes Vorsehung führte ihn durch die schlimmsten Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, um ihn zu einem Wegbereiter für andere zu machen.“ So wird „Ein Lied für Nagasaki“ zu einer Inspiration für alle Katholiken, ihr Leben ganz in Gottes Hände zu übergeben. Die heroischen japanischen Christen, von der Zeit des heiligen Franz Xaver bis zu Takashi Nagai, sind dabei unsere Vorbilder.
George Kardinal Pell In diesem dritten und letzten Band denkt Kardinal Pell über die Bedeutung des Leidens im Leben eines Christen nach und fasst den Entschluss, mit Gelassenheit das zu akzeptieren, was auf ihn zukommt. Als der Termin für sein Berufungsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof sich nähert, wächst in ihm die Zuversicht, dass er mit einen Freispruch rechnen kann. Dies ist ihm nicht nur für sich selbst wichtig, sondern vor allem auch für die Kirche und für den guten Ruf der australischen Rechtsprechung.Das Urteil wurde dann durch die einstimmige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Australien aufgehoben und Kardinal Pell nach rund 13 Monaten aus dem Gefängnis entlassen. Geb., 416 Seiten
Raymond Arroyo Rita Rizzo trat nach einer Spontanheilung in den Orden der Klarissen ein. Dort gründete sie im Vertrauen auf Gottes Vorsehung im Alter von 58 Jahren mit einem Startkapital von 200 Dollar den religiösen Fernsehsender EWTN in der Garage des Klosters, ohne sich Gedanken über Haushaltspläne oder Spendenkampagnen zu machen. Mehr als 20 Jahre lang leitete sie diesen Sender, der heute weltweit ausstrahlt. Mutter Angelicas Leben ist eine höchst erstaunliche Geschichte, die man nur Gottes Vorsehung zuschreiben kann. Das Buch stand monatelang auf der Bestsellerliste der „New York Times“. Broschur, 440 Seiten 2. Aufl. 2026 Raymond Arroyo, Nachrichtendirektor von EWTN, hat in diesem dramatischen und spannenden Buch das Leben Mutter Angelicas festgehalten. In seiner Nachrichtensendung „The World Over Live“ erreicht er wöchentlich mehr als 148 Millionen Haushalte in über 140 Ländern auf allen Kontinenten. Seine Artikel erscheinen auch im „New York Observer“, „Wallstreet Journal“ und in der „Financial Times“.
Frumentius Renner Alois Schmid (1894–1940) verbrachte zunächst einen Teil seines Lebens in der Landwirtschaft im heimatlichen Allgäu. Seit 1926 war Alois Schmid als Heilpraktiker in Mindelheim tätig. Dabei konnte er zahllosen Menschen in oft außergewöhnlicher Weise Hilfe bringen. „Bei ihm haben Tausende und Abertausende in Seelen- und Leibesnöten Heilung gesucht und gefunden“ (Stadtpfarrer Martin Schorer von Mindelheim). „Ein Mystiker mit ungewöhnlichen Charismen“ (Frumentius Renner OSB). Broschur, 132 Seiten
Eine Wallfahrt für den Frieden Eugen Abler Eugen Abler, Jahrgang 1952, Diplom-Kaufmann, Buchautor, war 49 Jahre kommunalpolitisch, sehr lange parteipolitisch und in der Kirche aktiv, langjähriger Diözesanvorsitzender des Kolpingwerkes Rottenburg-Stuttgart und hat sich zeitlebens leidenschaftlich für einen umfassenden Lebensschutz eingesetzt, im Wissen, dass Abtreibung und Euthanasie die Symptome unseres kulturellen Niederganges sind. In vielen Beiträgen hat sich Abler kritisch zum aktuellen Zeitgeschehen und vor allem zum moralischen Zerfall unserer Gesellschaft geäußert. Für sein gesellschaftspolitisches Engagement hat Abler 2014 das Bundesverdienstkreuz erhalten. Unsere 15-tägige Wallfahrt für den Frieden, die uns von Moskau bis an den Ural führte, an der ich als Pilger teilnehmen durfte, geschah aus der persönlichen Überzeugung, dass nur Gott in der Kriegssituation zwischen Russland und der Ukraine Frieden schenken kann. Unsere Wallfahrt wurde häufig als ein mutiges Zeichen zur Völkerverständigung gesehen. In der Überzeugung, dass nichts dringlicher ist, als den Herrn um Frieden zu bitten und mit großen Gottvertrauen habe ich mich mit 43 weiteren Pilgerinnen und Pilger auf den Weg gemacht. In diesem Buch erhalten die Leser einen Einblick in die russische Kultur, die großen Schätze der russisch-orthodoxen Kirchen, die großen Gegensätze dieses unermesslich großen Landes und vor allem in die vielen Begegnungen mit überaus herzlicher Gastfreundschaft. Broschur, 136 Seiten
Peter Gemeinhardt Antonius der Große, der als Einsiedler in der Wüste teuflischen Versuchungen widersteht und zum Leitbild des Mönchtums wird, ist eine Schlüsselfigur des frühen Christentums. Peter Gemeinhardt erzählt anhand der zahlreichen antiken Quellen das über hundert Jahre währende Leben des Heiligen und zeigt, warum dieses Urbild eines Asketen gerade in der Moderne so viele Schriftsteller und Künstler inspiriert hat.Kaum ein antiker Christ hat seine Zeitgenossen so fasziniert wie Antonius (um 250–356). Das Leben des ägyptischen Eremiten ist ein Fenster zu einer fremden und fernen Welt, in der das Christentum eine Religion neben anderen war, von inneren Kämpfen zerrissen, von römischen Kaisern grausam verfolgt und auf der Suche nach einem Weg, als Christ in der Welt – oder an ihren Rändern – den Glauben zu leben. Peter Gemeinhardt rekonstruiert das Leben des Heiligen von seiner Kindheit in Mittelägypten über den langen Rückzug in die Wüste bis zu seinem Tod im gesegneten Alter von 105 Jahren. Er beschreibt seine Lehre vom eigenen Rhythmus der Seele, den es zu finden gilt, und geht den zahlreichen Bildern und Legenden rund um Antonius nach, von der Verehrung als „Mönchsvater“ im Mittelalter bis zu den surrealistischen Visionen seiner Versuchungen im 20. Jahrhundert. Geb., 240 Seiten
Ich wurde gerettet, damit ich erzählen kann Immaculée Ilibagiza „Ich hörte sie meinen Namen brüllen. Meine früheren Freunde und Nachbarn – jetzt liefen sie mit Macheten durchs Haus und suchten nach mir …“ In einem winzigen Versteck überlebt Immaculée Ilibagiza den Völkermord in Ruanda. Mithilfe ihres Glaubens gelingt es ihr, die Angst vor Entdeckung und das Grauen der Massaker zu ertragen – aber auch, den Mördern ihrer Familie zu verzeihen und ein neues Leben zu beginnen. Broschur, 288 Seiten
Elisabeth Nguyen Thi Thu Hong, Stefaan Lecleir Der vietnamesische Kardinal François-Xavier Nguyen Van Thuan wurde nach dem Sieg der Kommunisten in Vietnam zu 13 Jahren Gefängnis und Arbeitslager verurteilt, wovon er 9 Jahre in Einzelhaft verbüßen musste. Seine Gespräche und Begegnungen mit Nguyen Van Thuan hat der belgische Priester Stefaan Lecleir hier zusammengefasst.Ebenfalls sind in dieses Buch noch unveröffentlichte Manuskripte des Kardinals, die sich im Besitz der Familie befinden, eingeflossen. Entstanden ist so ein Zeugnis mit Informationen aus erster Hand, um diese herausragende, große menschliche und geistliche Persönlichkeit kennenzulernen. Der tiefe Glaube an Gott, die Kraft der Eucharistie und die Liebe zum Vaterland waren Kardinal Van Thuan und seinen Angehörigen immer Trost und Hoffnung in den Bedrängnissen und der Finsternis des Lebens. Broschur, 280 Seiten
Frauen in der islamischen Welt begegnen Jesus Tom und JoAnn Doyle „Aufbruch in die Freiheit“ von Tom und JoAnn Doyle erzählt die Geschichte von Frauen, die mitten in extremen Situationen zu Jesus gefunden haben.Farah liebt ihren Beruf und die schicken Klamotten, die sie sich leisten kann. Als ihre Familie dringend Geld braucht, um eine lebensrettende OP für ihre Mutter bezahlen zu können, wird Farah zwangsverheiratet. Ihr Leben als Ehefrau und Mutter entwickelt sich zur Hölle. Regelmäßig wird sie von ihrem Mann verprügelt. Mit ihrem alten Leben schließt sie ab und bringt ihre schicken Kleider zur Sammelstelle bei einer christlichen Kirche. Dort trifft Farah auf syrische Flüchtlingsfrauen, die zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben. Sie ist fasziniert von ihren strahlenden Gesichtern. Nach anfänglichem Zögern beschließt auch Farah, an Jesus zu glauben. Eine Entscheidung, die ihr Leben radikal verändert.Diese packende Geschichte und viele weitere Berichte von Frauen, die in der islamischen Welt Jesus begegneten und deren Leben sich veränderte, sind in diesem Band gesammelt. Geb., 208 Seiten
Erinnerungen eines Gefängnispfarrers Winfried Abel„Barmherzigkeit“ ist das zentrale Thema, das Gott der Kirche an der Schwelle zum dritten Jahrtausend mit auf den Weg gegeben hat. Für Pfarrer Abel bedeutete dies, sich als Gefängnisseelsorger ganz in den Dienst der Barmherzigkeit zu stellen. Die Jahre, die er in Kassel verbrachte, gehören für ihn zu den schönsten seines priesterlichen Wirkens. Immer wieder wurde er gebeten, seine Erlebnisse aus dieser Zeit festzuhalten und für die Nachwelt zu hinterlassen. Nun ist er diesem Wunsch nachgekommen. Das vorliegende Buch ist mehr als nur eine Sammlung bewegender, mitunter ernster, aber auch heiterer Geschichten aus dem Gefängnisalltag. Sie spiegelt zugleich jene wunderbare Melodie wider, die mit der ersten Frohen Botschaft nach dem Sündenfall (Gen 3,15) ihren Anfang nahm und die einst am Ende der Zeit in einen glorreichen Schlussakkord einmünden wird – die machtvolle Melodie der göttlichen Barmherzigkeit.Geb., 160 Seiten 3. Aufl. 2026Pfarrer Winfried Abel, geb. 1939, studierte Philosophie und Theologie an der Theologischen Fakultät Fulda und am Kenrick-Seminary in St. Louis (USA). Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1964 und sechs Kaplansjahren wurde er von seinem Bischof mit der Gefängnisseelsorge an den Justizvollzugsanstalten in Kassel betraut. Dort war er von 1970 bis 1983 tätig. Danach übernahm er die geistliche Leitung verschiedener Bildungs- und Exerzitieneinrichtungen. Von 1989 bis 2014 wirkte er als Pfarrer von St. Andreas in Fulda. Im Ruhestand übernahm Pfarrer Abel das Amt des Spirituals im Priesterseminar Leopoldinum in Heiligenkreuz, das er bis 2020 ausübte. Seit 2021 ist er Familiare des dortigen Zisterzienserklosters.
Der Beruf des Arztes ist nach wie vor beliebt und wird allgemein geschätzt. Im Arzt wird der Helfer gesehen, der Kundige, der Vertrauenswürdige, derjenige, der seinen Patienten mit Rat und Tat zur Seite steht. In den vorliegenden Porträts stellt Dr. Manfred M. Müller Ärzte vor, die ein besonderes Charisma hatten, das auch durch ihr soziales Engagement sichtbar wurde. Geb., 192 Seiten 2. Aufl. 2024Manfred M. Müller. Studium der Germanistik, Romanistik, Philosophie und Theologie. Promotion in spiritueller Theologie. Priesterweihe 2010. Vorsitzender der Vereinigung „Priester für das Leben e.V.“, Österreich. Manfred M. Müller lebt in Wien.
Zeichen des Himmels Patrick Theillier Gibt es ein Leben nach dem Tod? Seit Jahren mehren sich die Zeugnisse von Personen, die bereits als klinisch tot galten und behaupten, „aus einer anderen Welt“, die sie im Allgemeinen als wunderbar und einzigartig beschreiben, zurückgekommen zu sein. So ungewöhnlich diese Nahtoderfahrungen auch sein mögen, so gibt es in der Zwischenzeit eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen darüber. Für die Betroffenen ist dies eine existenzielle Erfahrung, da sich ihre Sicht auf das Leben nachhaltig verändert und sie keine Angst vor dem Tod mehr haben. In diesem Buch werden bemerkenswerte Zeugnisse wiedergegeben. Dr. Patrick Theillier, langjähriger Leiter des Medizinischen Büros von Lourdes, ist überzeugt, dass es sich bei der Nahtoderfahrung um ein Zeichen des Himmels handelt, das uns an unser spirituelles Wesen erinnern soll und uns Einblick in das unsichtbare Leben gibt. Alle Menschen – gläubig oder ungläubig – sind nur für eine gewisse Zeit auf der Erde. Die Nahtoderfahrungen weisen eindeutig darauf hin, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Geb., 224 Seiten 7. Aufl. 2025 Patrick Theillier war von 1998 bis 2009 Leiter des Medizinischen Büros in Lourdes. Er war als verantwortlicher Arzt damit befasst, medizinisch unerklärliche Heilungswunder in Lourdes zu untersuchen. Gleichzeitig war er auch Vorsitzender der Internationalen Ärztevereinigung von Lourdes, der mehr als zehntausend im Gesundheitswesen Tätige aus 90 Ländern angehören. Patrick Theillier hat auch mehrere Bücher über die Wunder von Lourdes verfasst. Rezensionen: Nahtoderfahrungen als Zeichen des Himmels Zum Untersuchungen eines katholischen Mediziners zeigen: Es gibt ein Leben nach dem Tod. Berichte über Nahtoderfahrungen haben Konjunktur. Zuletzt landete der Neurochirurg Eben Alexander einen Weltbestseller. Er hat eine Nahtoderfahrung gemacht, die ihn ans Jenseits glauben lässt. Er beschreibt sie Proof of Heaven (zu deutsch: „Blick in die Ewigkeit“, 2013 – Rezension). Alexander schreibt einen Bericht über seine Reise in eine andere Dimension – nachvollziehbar, eindrücklich und kompetent. Er bringt damit die Nahtodforschung auf einen völlig neuen Kenntnisstand. Auch diese wissenschaftliche Nahtodforschung selbst und ihre publizistische Rezeption erlebt eine Blüte. Der Tod als finale „Grenzerfahrung“ (Jaspers) ist seit jeher Gegenstand der professionellen Philosophie und des menschlichen Nachdenkens überhaupt. Mehr noch: Es fasziniert nicht nur, über eine Fortexistenz jenseits des Irdischen zu spekulieren, derartige Vorstellungen sind zudem konstitutiver Bestandteil jeder Religion, die hinter dem Phänomen das transzendente Numen vermutet, zu dem sie eine Beziehung aufbaut, welche sie rituell gestaltet. Die Nahtodforschung knüpft also einerseits an einen weitgehend geteilten kulturellen Habitus an, andererseits stößt sie auf ein großes öffentliches Interesse, auch in einem säkularen Umfeld – geradezu ideale Bedingungen. Das schlägt sich in zahlreichen Publikationen nieder, die zusammen genommen den Fortschritt der Nahtodforschung dokumentieren, zugleich jedoch qualitativ sehr unterschiedlich sind, da sie auf mehr oder weniger seriöser Arbeit basieren. Die Spreu vom Weizen zu trennen, ist nicht immer leicht und weltanschauliche Prädispositionen lassen die Bewertung von Neuerscheinungen weit auseinandergehen. Eine gelungene wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Nahtodforschung steht idealerweise über den geglaubten Vorannahmen und berücksichtigt aktuelle Laborerkenntnisse, deutet diese jedoch nicht unter Ausblendung tradierter Wissensbestände kulturell-religiöser Provenienz. Gute Nahtodforschung ist also weder ahistorisch noch gegenwartsblind. Gute Nahtodforschung verbindet natur- und geisteswissenschaftliche Resultate zu einer ganzheitlichen Interpretation des Geschehens am Rande unserer Existenz. Sie kann dabei naturwissenschaftlich sein wie bei Birk Engmann in „Mythos Nahtoderfahrung“ (2011 – Rezension) oder bewusstseinsphilosophisch wie bei Michael Nahm in „Wenn die Dunkelheit ein Ende findet: Terminale Geistesklarheit und andere ungewöhnliche Phänomene in Todesnähe“ (2012 – Rezension); beides legitime Zugänge zu einem schwierigen Thema, das idealerweise transdisziplinär verhandelt wird. Die Nahtodforschung kann sich über mangelnde Aufmerksamkeit also nicht beklagen. Der Esoterik-Markt boomt ohnehin. Doch wie steht die Katholische Kirche eigentlich zu diesem Thema? Der christliche Glaube an die Auferstehung Jesu suggeriert zumindest ein begründetes Anfangsinteresse an der Nahtodforschung, obgleich das Verständnis von „Neuem Leben“ theologisch ein anderes ist als in der Biologie und in der Medizin. Interessant ist es für den gläubigen katholischen Christen, wenn Phänomene in Todesnähe fachkundig und zugleich aus dem Glauben heraus gedeutet werden. Insofern ist das Buch „Beeindruckende Nahtoderfahrungen – Zeichen des Himmels“, das jetzt bei Media Maria erschien, eine echte Bereicherung der Debatte. Patrick Theillier, langjähriger Leiter des Medizinischen Büros von Lourdes, stellt uns sieben spektakuläre Fälle von Nahtoderfahrungen vor, die er für ein Zeichen des Himmels hält, das uns an unsere letzte Bestimmung erinnern soll. Er interpretiert sie aus der medizinischer, theologischer und philosophischer Sicht. Theillier erklärt nachvollziehbar ihre Phänomenologie und weicht auch wissenschaftlichen Kontroversen nicht aus. Marc Aillet, Bischof von Bayonne, Lescar und Oloron, hat zu seinem Buch ein anerkennendes Vorwort geschrieben. Wer sich also aus katholischer Perspektive mit dem Thema „Nahtoderfahrungen“ befassen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Dr. Josef Bordat Fels, März 2019 Patrick Theillier: „Beeindruckende Nahtoderfahrungen. Zeichen des Himmels. Verlag media maria 2019, 224 Seiten. E 18;95 (D) E 19;95 (A). ISBN 978-3-9479310-1-9 Der Autor dieses Buches ist als langjähriger Vorsitzender der Internationalen Ärztekommission in Lourdes ein respektabler Fachmann. Seine Gutachtertätigkeit für naturwissenschaftlich unerklärliche Spontanheilungen befindet sich zwar auf einem benachbarten Wissensgebiet. Doch das Vertrauen, das er sich in Lourdes erworben hat, veranlasste viele Menschen, ihm auch ihre Nahtod-Erfahrungen mitzuteilen. Dabei zeigt sich, dass viele Menschen nahe am Tode Erstaunliches erleben. Dass diese Erlebnisse ein reales Fundament haben, erweist sich schon dadurch als glaubwürdig, weil diese Personen nach ihrem „Aufwachen“ Dinge erzählen, die sie aus dieser Welt eigentlich nicht wissen können. Viele berichten von beglückenden Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen. Es gibt aber auch furchterregende Schauungen, die das Leben der Betroffenen und auch das Leben der Leser verändern. Hierfür steht der Bericht der Zahnärztin Dr. Gloria Polo aus Bogota in Kolumbien. Sie war nach einem Blitzschlag längere Zeit bewusstlos. In diesem Zustand sah sie die Hölle, das Fegefeuer und schließlich durfte sie einen Blick in das Paradies werfen. Dabei wurde ihr das eigene Leben anhand der Verfehlungen gegen die Zehn Gebote gezeigt. Jetzt wurden ihr verdrängte und vergessene Sünden wieder bewusst. Ihre Mithilfe bei Abtreibungen war die größte und entsetzlichste Belastung. Wer diesen Bericht gelesen hat, wird kaum mehr eine Abtreibung in Erwägung ziehen. Auch die übrigen Berichte sind glaubwürdig und eindrucksvoll. Bischof Marc Aillet von Bayonne schreibt.“ Ganz sicher ist dieses Buch von Dr. Theillier wie eine Bresche der Hoffnung in einer Welt, die gegenüber der Transzendenz verschlossen ist. Möge es viele Leser erreichen.“ Eduard Werner Dieses Buch repräsentiert einen großartigen Querschnitt vielseitiger Nahtoderfahrungen im Kontext eines reichhaltigen Glaubenswissens. Es ist somit bestens geeignet in die Mystik unseres Glaubens und die reale Welt jenseits von Zeit und Raum einzuführen. Es bestärkt im Glauben, beflügelt in der Hoffnung und festigt in der Liebe. Der unbefangene Leser sieht mit Zuversicht und Neugier dem ewigen Lebensraum des Paradieses in der Gegenwart des Dreifaltigen Gottes, der Heiligen und der Geliebten Mitmenschen entgegen. „Zeichen des Himmels“, die unsere Welt in zunehmender Verwirrung und Heillosigkeit dringend braucht. Ein wirklich rundum gelungenes Werk und ein würdiger Vertreter seiner Gattung. Thomas M. Adam 4.Mai 2019
Diener des heiligen Josef Josef-Ludwig Sattel Der hl. Bruder Andreas (1845–1937) diente fast 40 Jahre lang als Pförtner bei der Kongregation vom Hl. Kreuz in Montreal. Mit seinen Charismen der Krankenheilung und Seelenschau heilte er durch die Vermittlung des hl. Josef Tausende von Kranken und wies vielen Menschen den Weg zu Gott. Nach vielen Schwierigkeiten gründete Bruder Andreas in Kanada das größte Josefsheiligtum der Welt. Mit Gebetserhörungen aus neuerer Zeit. Broschur, 96 Seiten
Simone Troisi Chiara Corbella und Enrico Petrillo lernen sich im Jahre 2002 kennen und heiraten 2008. Ihre erste Tochter verlieren sie kurz nach der Geburt und auch das zweite Kind verstirbt ein Jahr später in ihren Händen. Ein großer Schmerz für das junge Paar, die eigenen Kinder wieder herzugeben, aber sie waren der tiefen Überzeugung, dass die Liebe das Gegenteil des Besitzes ist und dass alles ihnen Anvertraute Geschenk ist. 2011, während der dritten Schwangerschaft, erhält Chiara eine niederschmetternde Diagnose. Sie hat ein Zungenkarzinom. Um das Kind in ihrem Leib nicht zu gefährden, wartet sie mit der risikobehafteten Behandlung bis zur Geburt Francescos. Francesco ist gesund, doch Chiara stirbt kurz nach seinem ersten Lebensjahr, am 13. Juni 2012, im Alter von 28 Jahren.Hunderte von Menschen drängen sich bei ihrer Beerdigung in die Kirche Santa Francesca Romana, bewegt vom leuchtenden Zeugnis und der geheimnisvollen Freude dieser jungen Frau.Der Journalist Simone Troisi und Cristiana Paccini, tätig als Ikonenmalerin, waren als gut befreundetes Ehepaar der Petrillos bei allen wichtigen Ereignissen zugegen. Sie staunen darüber, wie ihre jung verstorbene Freundin selbst im Leiden und Tod Zeugnis davon ablegte, was für ein wunderbares Geschenk das Leben ist. Broschur, 197 Seiten
„Gott liebt mich doch!“ – Ein kurzes, intensives Leben Gudrun Griesmayr & Stefan Liesenfeld Chiara Badano kommt 1971 in einem kleinen Dorf in Norditalien zur Welt. Der Vater Lkw-Fahrer, die Mutter Angestellte in einem Betrieb, der Amaretti herstellt. Chiara besucht den Kindergarten und die Grundschule im 2000-Seelen-Dorf Sasello, treibt Sport, lernt Klavierspielen. Als sie 14 Jahre alt ist, hat sie so manche Bewährungsprobe zu bestehen: Im Gymnasium muss sie die Klasse wiederholen, die Familie zieht in die Stadt Savona, ihre Freundin beginnt ihr Studium in Turin. Im Januar des Jahres 1989 wird ein Knochenkrebs diagnostiziert. Es folgen Operationen, Chemos, verschiedene Therapien, Hoffnungen, Enttäuschungen … Geprägt von einer tiefen Beziehung zu Jesus gestaltet Chiara ihren Umgang mit ihrer Familie, ihren Freundinnen und Bekannten und auch mit ihrer Erkrankung. Ihr Verhalten weckt Erstaunen, ihre innere Klarheit und die tiefe Freude in ihren Augen wirken anziehend. Als Chiara Badano am 7. Oktober 1990 stirbt, bleibt das Zeugnis eines jungen Menschen, der den Alltäglichkeiten des Lebens eine große Bedeutung geben konnte. Chiara Badano wird am 25. September 2010 in Rom seliggesprochen. – Das vorliegende Buch bietet eine kurze Biografie mit Selbstzeugnissen, Erinnerungen ihrer Bezugspersonen und vielen Farbfotos. Broschur, 64 Seiten
Markus Trautmann Clemens August von Galen (1878–1946) gilt als Symbolfigur des katholischen Widerstands gegen das „Dritte Reich“. Seine Predigten vom Sommer 1941 gingen um die Welt und veranlassten die Nationalsozialisten, die Ermordung von Behinderten zu stoppen. Broschur, 128 Seiten
Die Tagebücher von Etty Hillesum. 1941–1943 J. G. Gaarlandt Ein ergreifendes Zeugnis innerer Reifung zum Glauben an das Gute im Menschen und gestärkt von Zuversicht und Gottvertrauen im Angesicht des bevorstehenden Todes: die nach vierzig Jahren entdeckten Tagebücher einer knapp dreißigjährigen holländischen Jüdin, die in Auschwitz ermordet wurde. Ihre Tagebücher sind inzwischen in elf Ländern erschienen und zu einem viel beachteten Dokument der Menschlichkeit geworden. Unter dem Titel „Das gestörte Leben“ wurde nach diesen Aufzeichnungen ein Fernsehfilm gedreht. Broschur, 224 Seiten
Warum Carlo Acutis als Heiliger verehrt wird Antonia Salzano Acutis, Paolo Rodari Über den jungen Seligen Carlo Acutis ist schon viel geschrieben worden. Doch niemand dürfte ihn besser gekannt haben als seine eigene Mutter. In diesem Buch beschreibt sie die Einzigartigkeit ihres Sohnes und warum er seliggesprochen wurde. „Wenn es stimmt, dass ‚das Wesentliche für die Augen unsichtbar ist und man nur mit dem Herzen gut sehen kann‘, wollte ich als Mutter von Carlo versuchen, ein Buch mit dem Herzen zu schreiben, um seinen vielen Verehrern zu helfen, ihn kennen und lieben zu lernen“, so Antonia Salzano Acutis, und weiter schreibt sie: „Das Unendliche war sein Ziel, nicht das Endliche. Jesus war der Mittelpunkt seines Lebens. Das sind die Schätze, die ich hier zu enthüllen versuche, die Schätze von Carlo: sein Geheimnis.“ Geb., 310 Seiten
Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère Seit mehr als zehn Jahren widmet sich Jean-François Lavère, Ingenieur im Ruhestand, der Aufgabe, ein Verzeichnis aufzunehmen und systematisch den Wahrheitsgehalt der tausenden von Angaben zu analysieren, die vom Bericht Maria Valtortas geliefert werden. Er legt hier zahlreiche Beispiele des erstaunlichen und oft wenig bekannten Wissens vor, das die italienische Mystikerin unter Beweis stellt: Die Geschichtlichkeit unzähliger Personen, Archäologie, Kunst und Technik, Sitten und Gebräuche, Fauna und Flora, und alles in einer kohärenten Chronologie. Valtortas Beschreibung des Geländes, der Straßen, der Wasserläufe und der Ortschaften stimmt mit der Geografie Palästinas perfekt überein, obwohl sie nie dort war. Lavère zeigt, dass Maria Valtorta oft genaue Angaben macht, die nur einigen Fachleuten bekannt sind, ja in gewissen Fällen im Moment der Niederschrift sogar völlig unbekannt waren, aber seither bestätigt wurden. So liefert er konkrete Grundlagen, um jedermann zu ermöglichen, sich über die Echtheit der Visionen Maria Valtortas eine Meinung zu bilden.Auch auf die Stellung der Kirche zur Niederschrift Maria Valtortas geht Jean-François Lavère ein. Papst Pius XII. forderte am 26. Februar 1948 zur Veröffentlichung des Werkes auf, und überzeugende Vertreter der katholischen Kirche wie Pater Pio setzten sich für das Werk „Der Gottmensch“ ein. Broschur, 368 Seiten
Als ich Christ wurde im Irak Joseph Fadelle Joseph Fadelle ist durch die Hölle gegangen. Geboren als Mohammed al-Moussaoui in einer großen schiitischen Familie im Irak, kommt er während seines Militärdienstes in Kontakt mit dem christlichen Glauben. Mohammed wird gepackt und lässt sich anstecken. Doch seine Familie ist entsetzt und verstößt ihn. Als Abtrünniger wird er verhaftet, erlebt Entbehrung und Folter. Schließlich gelingt ihm die Flucht nach Jordanien, wo er zum christlichen Glauben übertritt und sich taufen lässt. Doch auch dort spürt ihn seine Familie auf. Eine Fatwa wird gegen ihn ausgesprochen und seine Brüder schießen ihn auf offener Straße nieder! Broschur, 224 Seiten
Costanza Signorelli Im Alter von vier Jahren erkrankt Davide Fiorillo an einer besonders schweren Form von Blutkrebs. Eltern und Ärzte versuchen alles, um das Kind zur retten. Doch 2021 sind alle Möglichkeiten der Behandlung ausgeschöpft. An diesem tiefsten Punkt der menschlichen Existenz geschieht etwas Außergewöhnliches: Der Junge, der nie religiös erzogen wurde und noch nie eine Heilige Messe besucht hat, sieht plötzlich Engel an seinem Bett und berichtet, dass die Gottesmutter zu ihm komme, ihn tröste und umarme. Gleichzeitig verwandelt sich der Kleine: Aus dem durch Leiden und Trennung von den Eltern mürrisch und frustriert gewordenen Kind wird ein gelassenes und ruhiges, das Lieder singt und Frieden ausstrahlt. Und die Erlebnisse des Kindes verändern auch seine Familie und viele Freunde, die so zum Glauben finden. Als Davide am 22. Juni 2021 stirbt, sind die Engel da: "Sie sind alle gekommen, um mich abzuholen!", freut sich der Junge, der sich für diesen Tag in einen weißsilbernen Anzug kleiden lässt, um in der Farbe der Engel mit ihnen frohen Herzens in den Himmel aufzufahren ... Geb., 184 Seiten
Die faszinierende Reise eines Hindu-Priesters zu JesusDambar Bahadur Adhikari Dambar wächst in Nepal auf und wird zum Hindu-Priester ausgebildet. Sein Leben scheint absehbar. Doch als er 21 ist, stirbt seine Mutter. In dieser Situation macht er eine unfassbare Erfahrung, die seinen Glauben völlig verändert. Er wird ein entschiedener Nachfolger von Jesus. Doch die intensive Verfolgung und die Misshandlungen durch seine Familie und die anderen Dorfbewohner zwingen ihn schließlich, sein Land zu verlassen und letztendlich nach Deutschland zu kommen. Das unglaubliche Zeugnis eines Mannes, der trotz allem auf Gott vertraute und an seinem Glauben festhielt. Geb., 288 Seiten
Immaculée Ilibagiza Segatashya ist einer der beeindruckendsten Zeugen des himmlischen Eingreifens der neueren Zeit: ein Hirtenjunge, geboren in einer bettelarmen Familie im abgelegenen Süden Ruandas, der weder lesen noch schreiben konnte. Schon als kleines Kind hütete er die Ziegen und half bei der Feldarbeit. Seine Eltern waren Heiden. Auch er hatte noch nie von Gott gehört. Da erschien Jesus ihm Im Sommer 1982 und fragte den 15 Jahre alten Jungen, ob er bereit wäre, seine Eltern zu verlassen und in Ruanda und den umliegenden Ländern den Glauben verkünden. Segatashya war sofort damit einverstanden. Jesus erschien ihm oft, lehrte ihn den Glauben und beantwortete seine Fragen, die die Menschheit schon immer bewegten. Bald begann Segatashya seine Mission. Viele Menschen bekehrten sich. Er beeindruckte auch die Theologen und Gelehrten durch sein umfassendes Wissen. Segatashya wurde 1994 während des Völkermords in Ruanda ermordet. Broschur, 240 Seiten, mit 8-seitigem Bildteil4. Aufl. 2026 Immaculée Ilibagiza studierte Maschinenbau und Elektronik an der National University von Ruanda. Sie verlor die meisten ihrer Familienangehörigen während des Genozids im Jahr 1994. Immaculée Ilibagiza war Zeugin vieler Wunder in Kibeho und hat auch Segatashya persönlich kennengelernt.
Bruder Andrew Sie nannten ihn „Schmuggler Gottes“. In einem VW-Käfer fuhr er Bibeln hinter den Eisernen Vorhang. Sein Name: Anne van der Bijl. Sein Pseudonym: „Bruder Andrew“. Er gründete die Organisation Open Doors, deren Arbeit von Osteuropa bis hin nach China reicht. Er riskierte sein Leben für Gott und die Menschen, denen er die Gute Nachricht bringt. Ein authentischer Bericht über das Leben verfolgter Christen und den Gott, der Wunder tut. Für die 20. Auflage wird das neu durchgesehene Buch im größeren Paperbackformat, frischem Layout und mit Bildern veröffentlicht. Broschur, 336 Seiten
Ida Lüthold-Minder Pfarrer Weigl schreibt: „Ein Buch über das Wirken eines heiligmäßigen, geisterfüllten Priesters, gerade in unseren Tagen, ist ein großes Segensgeschenk. Es hat Strahlkraft wie wenige Bücher. Wie wünsche ich, dass recht viele das Leben und Wirken des großen Segenspfarrers Augustinus Hieber kennenlernten!“ Mit Gebetserhörungen über erhaltene Hilfe durch Pfarrer Hiebers Fürsprache. Broschur, 144 Seiten
Das Gefängnistagebuch George Kardinal Pell In diesem zweiten von drei Bänden erhält Kardinal Pell die schreckliche Nachricht, dass sein erstes Berufungsverfahren vom Obersten Gericht des Bundesstaates Victoria abgewiesen wird. Mit der gleichen Ausgeglichenheit, Klugheit und ruhigen Zuversicht, die bereits in Band I erkennbar waren, setzt sich sein Streben nach Gerechtigkeit fort.Hoffnungsschimmer tauchen auf, als immer mehr Rechtsexperten, darunter auch Nichtkatholiken, fordern, dass dieser Justizirrtum – Kardinal Pells Verurteilung – rückgängig gemacht wird. Die Berufung vor dem Obersten Gericht in Canberra wäre die letzte juristische Chance des 78-Jährigen, doch noch einen Freispruch zu erreichen. Geb., 400 Seiten George Pell, geb. 1941, gab seine Karriere als aktiver Spieler in der höchsten Liga des Australian Football (AFL) zugunsten des Priesterberufs auf. Er studierte Philosophie und Theologie am Corpus-Christi-College in Werribee, an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom und in Oxford. 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt. Von 1996 bis 2001 übte er das Amt des Erzbischofs von Melbourne und von 2001 bis 2014 das des Erzbischofs von Sydney aus. Papst Franziskus ernannte George Kardinal Pell 2014 zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats in Rom. Im Jahr 2017 wurde er wegen der laufenden Untersuchungen von allen Ämtern freigestellt.
Ermutigende Lebensgeschichten aus aller WeltBerichte von Menschen, die aufgewachsen in schwierigen Lebensumständen ihre Leben erfolgreich gestalten konnten – echte HoffnungsgeschichtenSteve Volke Steve Volke, der CEO des Kinderhilfswerks „Compassion“ und Autor zahlreicher Bücher, hat bei seinen Reisen um die Welt starke, mutmachende Hoffnungsgeschichten für dieses Buch gesammelt, die zeigen, dass Auswege aus Leid und Elend gibt. Er erzählt von Menschen, die trotz schwieriger Startbedingungen und herausfordernder Umstände ihren Traum vom Leben verwirklicht haben: Aus Slumkindern wurden Rechtsanwälte, Unternehmer und echte Führungspersönlichkeiten. Kinder mit Behinderung absolvieren ein Studium und werden so anderen zum Vorbild.Jennifer Gitiri aus Kenia, aufgewachsen in einem der großen Slums von Nairobi, ist heute Staatsrechtlerin und Juristin in den höchsten Regierungskreisen Kenias. Adul aus Thailand – 12 Teenager werden nach einer Woche in einer dramatischen Rettungsaktion, die um die Welt ging, aus einer Höhle befreit. Adul spricht als Einziger Englisch (durch „Compassion“) und konnte sich darum mit den Helfern verständigen. Michelle wächst in einem Prostituierten- und Drogenmilieu in der phillipinischen Hauptstadt Manila auf. Sie bekommt die Chance, in den USA zu studieren und hilft heute mit ihrem eigenen Hilfswerk „Made in Hope“ jungen Frauen in ihrer Heimatstadt. Geb., 128 Seiten