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Christl. Glaube
Christiana Reemts Im Lukasevangelium wird berichtet, dass der auferstandene Jesus seinen Jüngern sagt: „Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.“ Doch was heißt das konkret? Wo in den Psalmen des Alten Testamentes ist von Jesus die Rede? Eine Antwort finden wir bei den Kirchenvätern, die die Psalmen immer wieder meditiert und Jesus als den eigentlichen Beter erkannt haben. Er betet uns die Psalmen vor und zeigt uns damit zugleich, wie wir ihn und das Heil, das er gebracht hat, besser verstehen können. Broschur, 124 Seiten
Überlegungen zur Wahrheit der neutestamentlichen Berichte über Jesus von Nazaret Wolfgang Klausnitzer In verständlicher Sprache und in der Aufnahme der neueren Diskussionsbeiträge zur Frage, ob die neutestamentlichen Evangelien historisch gesicherte Berichte zur Person und zum Leben und Wirken Jesu von Nazareth geben können und wollen, bietet Wolfgang Klausnitzer einen Überblick über wichtige theologische Veröffentlichungen zum „Leben Jesu“. Die behandelten Fragen sind von hoher Aktualität: • Was bedeutet die Geschichte für die Religion des Christentums? • Die verschiedenen Phasen der „Leben-Jesu-Forschung“ • Die Beiträge von C.S. Lewis und Romano Guardini zur „Leben-Jesu-Forschung“ • Hat die Auferstehung Jesu tatsächlich stattgefunden? • Was sagt das Neue Testament über die Auferstehung? • Sind die Zeugnisse der Jünger glaubwürdig? Der Autor gibt umfassende Informationen zu diesen Themen, die theologisch interessierten Christen vielleicht helfen können, in den Auseinandersetzungen unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft eine christlich verantwortbare „Rechenschaft“ (1 Petr 3,15) über den christlichen Glauben zu geben. Geb., 272 Seiten
P. Balázs Barsi OFM Der bekannte ungarische Franziskaner, spirituelle Autor und Exerzitienleiter stellt 33 Worte Jesu vor, von der Kindheit bis ans Kreuz, wobei er diese durch seine spirituellen Betrachtungen vertieft. Die 33 kurzen Kapitel eignen sich auch zur Betrachtung während der stillen Anbetung. Ideal zur spirituellen Vertiefung! Broschur, 144 Seiten
Gerhard Lohfink Der Autor zeigt auf die ihm eigene Weise, welche Wucht, aber auch wie viel Hoffnung und umwälzende Kraft in zahlreichen uns geläufigen oder auch nicht geläufigen Bibeltexten steckt. Der Titel stammt aus dem Schlussvers des 87. Psalms. Geb., 416 Seiten
Über Auferstehung und Ewiges Leben Gerhard Lohfink Ist die christliche Hoffnung auf Auferstehung noch lebendig oder ist sie müde geworden? Wie kann man heute über die Auferstehung sprechen? Gerhard Lohfink stellt sich in diesem Buch dem Thema Tod und Auferstehung. Er argumentiert vor dem schillernden Hintergrund heutiger Vorstellungen und Erwartungen. Seine Antworten kommen aus der Heiligen Schrift, der christlichen Tradition und der Vernunft. Mit seiner charakteristischen Sprache – weder frömmelnd noch anbiedernd – lässt er die Kraft christlicher Auferstehung aufscheinen. Er zeigt: Es geht nicht um Ereignisse, die in ferner Zukunft liegen, sondern die uns unfasslich nahe sind. Sie haben längst begonnen und erreichen uns voll im eigenen Tod. Geb., 328 Seiten
Die vollständige Ausgabe Emmanuel Jungclaussen Eine Kostbarkeit aus dem Schatz der Weltliteratur. Der Klassiker russisch-orthodoxer Spiritualität. Das Buch bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Welt der Orthodoxie und hier in das besondere Element des Gebets: „Betet ohne Unterlass!“ Broschur, 240 Seiten
Alan Ames Menschen, die für Gott leben möchten, sind oft mit Schwierigkeiten und Kreuzen konfrontiert, durch die der Böse sie von ihrem Glauben und der Liebe zu Gott abbringen will. Alan berichtet von Erfahrungen aus seinem Leben und zeigt, wie er mit Hilfe Jesu die Angriffe des Bösen überwinden konnte. Ein Ratgeber für alle, die lernen möchten, wie sie mit ihren Kreuzen und den Angriffen des Bösen umgehen sollen. Broschur, 132 Seiten
Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte Jan-Heiner Tück Anlässlich der Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli 2026 Bischöfe zu weihen, beleuchtet Jan-Heiner Tück die Konfliktgeschichte der Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das II. Vatikanum. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit einen „Verrat an der Tradition“ oder sind die Reformen als fällige Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen? Trotz jahrzehntelanger Dialogbemühungen konnten die theologischen Differenzen nicht ausgeräumt werden. Daher scheint sich eine pastorale Strategie im Zeichen der Nächstenliebe anzubieten. Aber läuft eine solche Annäherung nicht auf eine Relativierung des Konzils hinaus? Papst Leo XIV., der sein Pontifikat ausdrücklich an den Lehren des II. Vatikanums ausrichtet, kann nicht zugleich einen Ausverkauf des Konzils befürworten. Das wäre ein Widerspruch. Aber welche Spielräume hat er? Geb., 224 Seiten
Neal Lozano Befreiung ist das große Thema der Bibel und die ewige Absicht Jesu Christi. Als die Jünger Jesus bitten, sie das Beten zu lehren, lehrt er sie das Vaterunser, wo es am Ende heißt: „Befreie uns von dem Bösen.“ Das geistliche Leben ist oft ein Kampf gegen die Versuchung, gegen das Böse, gegen die Tricks des Bösen und seine Verführungen. Aber gegen wen kämpfen wir? Und wie sollen wir kämpfen? Trotz aller Bemühungen bleiben viele von uns weiterhin in den gleichen Sünden, den gleichen Abhängigkeiten gefangen und werden bei der Suche nach Freiheit entmutigt und enttäuscht. Neal Lozano ist seit vielen Jahren im Dienst der Befreiung tätig. Ausgewogen und hoffnungsvoll zeigt er aus seiner Erfahrung heraus, wie jeder den Einfluss des Bösen in seinem Leben überwinden kann, und wie man Menschen, die unter dem Einfluss böser Geister stehen, helfen kann, befreit zu werden. Broschur, 268 Seiten
Hat der Glaube eine Zukunft? Hans Joas, Robert Spaemann Zwei der größten Denker ihrer Zeit diskutieren über die entscheidenden Themen in Bezug auf Gott, Gesellschaft und Kirche. Es geht um Fragen nach dem Glauben und Glaubensverlust, nach der Kirche zwischen Anpassung und Beliebigkeit, über das Verhältnis von Norm und Wirklichkeit und das „Phänomen Franziskus“. Geb., 80 Seiten
Die Messe verstehen – Eucharistisch leben Marco Benini „Brannte nicht unser Herz?“, sagten die Emmausjünger zueinander nach ihrer ersten „Sonntagsmesse“. Es war am ersten Tag der Woche, also am Sonntag, als sie mit Jesus unterwegs waren, ihn das Wort auslegen hörten und ihn erkannten, als er das Brot brach. Man kann diese Auferstehungserzählung (vgl. Lk 24,13–35) geistlich auf unsere Haltung zur Eucharistiefeier hin lesen, auf dass auch unser Herz brennend wird. In kurzen erklärenden und deutenden Beiträgen erschließt Marco Benini die Elemente der Messfeier, auf dass Emmaus zur Fortsetzungsgeschichte wird: in der Eucharistie und im Leben – mit einem brennenden Herzen. Geb., 144 Seiten
Die 10 Gebote in unserer Zeit Dr. mult. Peter Egger Zerrüttete Familien, wachsende Kriminalität, 300.000 Abtreibungen jährlich, Drogenkonsum auf Schulhof und Straße, gesellschaftliche Kälte, Mobbing, Ego-Kult, Genmanipulation – und allerorts die beliebten Diskussionen über Werteverlust, Wertewandel, Wertechaos ... Die Fundamente wackeln, die Unsicherheit wächst, die Orientierung fehlt. Immer mehr Menschen spüren, dass wir uns neu auf die Grundwerte des Lebens besinnen müssen, denn ohne den Schutz der Familie und des Lebens, der Liebe und der Ehe, des Eigentums und der Wahrheit, der Treue und des sozialen Friedens ist ein Leben für den Einzelnen und für die Gemeinschaft unmöglich. Es sind die Zehn Gebote, die diese Grundwerte des Lebens schützen. Der Pädagoge Peter Egger möchte deren positive Kraft für den modernen Menschen neu verdeutlichen. Die Einhaltung der Zehn Gebote ist der einfachste und sicherste Weg für das persönliche Heil und Glück. Geb., 352 Seiten3. Aufl. 2023 Peter Egger wurde 1948 in Bozen/Südtirol geboren. Er studierte in Padua, Innsbruck, Salzburg und London und promovierte in Philosophie, Geschichte und Theologie. Nach Abschluss seiner Studien war er in der Familienseelsorge in Wien tätig. Seit 1989 unterrichtet er Religion, Philosophie und Geschichte am bischöflichen Gymnasium „Vinzentinum“ in Brixen. Der Autor ist langjähriger Referent bei „Radio Maria“, „Radio Horeb“ und „K-TV“ und den Hörer/innen durch seine tiefgründigen und mitreißenden Vorträge bekannt.
Stefan Oster In dieser intensiven Einführung in einen der wichtigsten Glaubenstexte der Christen, erklärt Jugendbischof Oster, zu was wir uns bekennen, wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen. Dabei ist dieses Buch kein Theologiebuch, auch wenn es hier um Gott geht. Es ist auch kein Philosophiebuch, obwohl es aufs Ganze geht. Es ist kein Buch, das man von vorne bis hinten lesen muss - auch wenn man es natürlich so lesen kann. Dieses Buch führt entlang des Apostolischen Glaubensbekenntnisses und auf ganz persönliche Weise durch die großen Fragen des christlichen Glaubens. Und deswegen hat dieses Buch eine klare Mitte: Jesus Christus!Bischof Oster ist der tiefen Überzeugung, dass Jesus die menschgewordene Liebe Gottes in Person ist - und die faszinierendste Person, die je auf dieser Erde gewandelte! Jesus und sein Evangelium fordern heraus: Es geht nicht nur um Liebe, es geht auch um Wahrheit und Vertrauen, um Mut und Demut. Es geht aber auch um die Kirche als Gemeinschaft derer, die an Jesus glauben und mit ihm gehen wollen - und zwar trotz allem, was sonst noch über die Kirche erzählt wird. Wer sich wirklich ernsthaft auf den Weg mit Jesus macht, auf den Weg des Glaubens, geht ein Abenteuer ein. Es ist die Suche nach dem ganz persönlichen Weg, den man nur selbst gehen kann.Dieses Buch will jungen Lesern verstehen helfen, dass der Glaube nicht einfach nur ein Relikt ist, das keiner mehr versteht. Es will verstehen helfen, dass der Glaube an Jesus aktuell ist und dass es dabei um jeden persönlich von uns geht, sein Herz, seine Entscheidungen - und um das Heil, das Jesus, der Christus, bereithält. Geb., 336 Seiten
Athanasius Schneider Was man glauben, wie man leben und wie man beten soll, wie Christus es gelehrt hat, verfasst für unsere Zeit von einem lebenden Nachfolger der Apostel. Mit bischöflicher Autorität und pastoralem Eifer bietet Weihbischof Athanasius Schneider eine kühne neue Formulierung zeitloser Wahrheiten. Im klassischen Frage-Antwort-Format vermittelt er in seinem neuen Buch die "reine” und "ganze” Lehre des katholischen Glaubens. Auf diesen Seiten sind die Lehren zusammengefasst und ins Ganze integriert. Weihbischof Schneider verleiht der lebendigen Tradition eine Stimme und zeigt, dass sie nicht nur lebendig ist, sondern auch die Macht hat, unser Leben zu verändern und uns heilig zu machen. Credo - Kompendium des katholischen Glaubens ist der vollständigste und kohärenteste Leitfaden für authentischen Katholizismus in der heutigen Zeit und wird sicherlich ein Klassiker für kommende Generationen werden. Geb., 640 Seiten
Gerhard Lohfink Zwei Menschen ringen um die Frage, was Jesus wollte und wer er war. Ihr Gespräch hat am Abend begonnen und zieht sich immer weiter hin – bis zum frühen Morgen. Es geht um den Anspruch Jesu. Wie hat er sich selbst verstanden? Als Weisheitslehrer? Als Prophet? Als eine Art Messias? Oder als viel mehr? Die Antwort können letztlich nicht irgendwelche Hoheitstitel geben, sondern vor allem das, was hinter den ureigenen Worten und Taten Jesu hervorleuchtet: das Geheimnis des Galiläers. Die knappen, scharfkantigen und oft provozierenden Worte Jesu, seine Gleichnisse und genauso seine Handlungen, Gesten und Zeichen, werden in diesem spannenden Buch neu ausgeleuchtet und erkundet. Neben der Frage nach dem wahren Anspruch Jesu geht es Gerhard Lohfink vor allem auch darum, die Wucht und Schönheit möglichst vieler Jesusworte vor Augen zu führen. Geb., 280 Seiten
Paul Badde Seit 2000 Jahren gibt es Gerüchte über ein „nicht von Menschenhand gemaltes“ Urbild Christi: das sogenannte „Schweißtuch der Veronika“. Paul Badde geht diesem Rätsel kriminalistisch nach. In Manoppello, einem Bergstädtchen in den Abruzzen, stößt er auf ein leuchtendes Porträt des Messias auf einem durchsichtigen Tuch. Baddes Buch führt uns in ein gewaltiges Glaubensgeheimnis ein. Die Welt steht vor einer revolutionären Wiederentdeckung. Geb., 384 Seiten
Jean Galot SJMan kann nicht Christ sein, ohne immer wieder auf Christus zurückzukommen und das heißt, das Herz Christi zu erforschen. Unser Glaube steht in der beständigen Gefahr, abzugleiten. Man ist versucht, ihn von der Welt her zu begründen. So drückt man die Hoffnung herab auf innerweltliche Belange und Ideale, und so kommt auch die Person Christi, wer und was Christus ist, in Gefahr, banalisiert zu werden: Christus gilt vielen bloß als eine der großen Gestalten der Geschichte, als einer von vielen, ein moralisches Vorbild, als „unser Bruder“, als Prophet, einer der großen „Religionsgründer“. Wenn wir zu Christus selbst gehen, wenn wir die Evangelien durchforschen, was er von sich selbst sagte, bekommen wir ein anderes Bild von Christus. Jean Galot tut dies von vielen Seiten her, in unzähligen Betrachtungen, und was er dabei herausarbeitet, ist ein Heilmittel für unsere Glaubensschwäche: Was uns Christus über sich selbst kundgibt, führt uns zu Gott Vater. Wenn wir versuchen, in das Innerste seines Herzens einzudringen, wird er uns Dinge offenbaren, die jede rein menschliche Erkenntnis übersteigen. Dann wird uns deutlich, warum er vielen zum Stein des Anstoßes wurde, warum sich an ihm bis heute die Geister scheiden. Er wurde zum Tode verurteilt, weil er zu erkennen gab, der Sohn Gottes zu sein, kein politischer Messias, sondern Gott von Gott, der Heiland und Erlöser für alle Menschen. Anhand der Evangelien dringen die Betrachtungen Galots ein in die Tiefen des Herzens Jesu. Sie versuchen, seine innerste Gesinnung zu ergründen; sie zeigen seine Demut, seinen Opfermut, seine Art zu beten, seine Hingabe an den Willen des Vaters, seine vertraute Vereinigung mit dem Willen des Vaters, seine Liebe zum Vater. Sie geben Zeugnis von seiner Liebe zu seiner heiligen Mutter, zu den Menschen, zu seinen Jüngern, und von seiner Feindesliebe. Die Übung der Demut, die Liebe zur Wahrheit, die Einübung in das Liebesopfer, den Sohn suchen, sein Herz ergründen, das ist eine Mystik der Nachfolge Christi, ist ein betrachtendes Mitgehen mit Christus, ein betrachtendes Kreuzweggebet.Geb., 288 Seiten1. Aufl. 2025Jean Galot wurde 1919 in Ougrée, Belgien, geboren. Er promovierte in Rechtswissenschaften an der Katholischen Universität Leuven und in Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Nach seinem Eintritt in den Jesuitenorden lehrte er Dogmatik an der Katholischen Universität Leuven und Christologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Jean Galot SJ starb im Jahr 2008.
Fulton J. Sheen Fulton J. Sheen, der durch seine Rundfunk- und Fernsehpredigten weltbekannt gewordene Bischof von New York, gibt in diesem Buch eine Einführung in das Leben des Herrn. Von der Hl. Schrift ausgehend, die jeweils abschnittsweise den Kapiteln vorangestellt ist, lässt er das Leben des Gottmenschen vor dem Augen des Lesers lebendig werden. Fulton J. Sheen geht es hier, wie in allen seinen Predigten und Büchern, darum, dem Leser ganz konkret die Beispielhaftigkeit des Herrenlebens zu zeigen, das nur aus der Sicht des Kreuzes verstanden werden kann. Die moderne Welt, so sagt Sheen, hat Christus von Seinem Kreuz abgelöst, indem sie die persönliche Schuld leugnet und die Augen vor dem Schmerzensmann auf Golgotha verschließt. Der Weg zurück kann nur in einer tiefen Erkenntnis der Liebe Christi bestehen, die ihn „bis zum Äußersten“ (Joh 13,1) gehen ließ, um uns wieder mit dem Vater zu versöhnen. Geb., 536 Seiten
Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Vorwort von George Kardinal Pell Juan-José Pérez-Soba, Stephan Kampowski Kardinal Kasper hat international Aufsehen erregt, als er im Februar 2014 in seiner Rede vor dem Konsistorium in Rom vorschlug, wiederverheiratete Geschiedene nach einer Bußzeit zur Kommunion zuzulassen. Die beiden Autoren analysieren Kardinal Kaspers Vorschlag und begründen, in welchen Punkten seine Argumente einer Überprüfung nicht standhalten. Sie wollen mit dem Buch auch einen positiven Beitrag leisten, indem sie eine alternative Weise aufzeigen, wie man einen von Barmherzigkeit geleiteten pastoralen Ansatz verstehen kann. Hierbei orientiert es sich an der Lehre und am Zeugnis Johannes Pauls II., den Papst Franziskus der ganzen Kirche als „Papst der Familie“ aufgezeigt hat. Geb., 240 Seiten Prof. Dr. Juan-José Pérez-Soba, geb. 1964, ist ordentlicher Professor für Pastoraltheologie am „Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie“ in Rom. Bis November 2012 war er ordentlicher Professor für Fundamentalmoral an der Theologischen Fakultät „San Dámaso“ in Madrid, wo er auch heute noch Gastvorlesungen hält. Prof. Dr. Stephan Kampowski, geb. 1972, ist ordentlicher Professor für philosophische Anthropologie am „Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie“ in Rom. Er studierte am Internationalen Theologischen Institut in Gaming, Österreich, an der Franciscan University of Steubenville, USA, und in Rom. Rezension Tagespost 01.08.2015 Ein zuverlässiger Lückendetektor Das wahre Evangelium der Familie: Juan Jose Perez-Soba und Stephan Kampowski unterziehen die Thesen Kardinal Kaspers einer kritischen Würdigung VON PROF. NORBERT MARTIN Als Papst Johannes Paul II. 1980 das nach ihm benannte „Institut für Studien über Ehe und Familie“ an der Lateran-Universität gründete, war eines seiner damit verbundenen Anliegen, diese neue Institution in Rom solle in Zukunft alle mit Ehe und Familie verbundenen Probleme und Fragen auf hohem wissenschaftlichen Niveau interfakultativ behandeln. So ist es nicht zu verwundern, dass zwei Professoren des Instituts sich auch einer Frage widmen, die seit der Rede von Kardinal Kasper vor dem Konsistorium der Kardinäle 2014 die Gemüter in der katholischen Kirche bewegt. Es geht um die Sakramentenzulassung (Kommunion und Beichte) von in einer sakramental gültigen Ehe lebenden katholischen Eheleuten, die zivil geschieden und wiederverheiratet sind. Die bisherige Lehre der Kirche besagt, dass dies aufgrund der Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe nicht möglich ist. Im vorliegenden Buch, das auch in Englisch, Spanisch und Italienisch erschienen ist, analysieren die beiden Autoren den Vorschlag von Kardinal Kasper, unter bestimmten Bedingungen von Seiten der Kirche „zudulden, was an sich unmöglich ist“ (so eine Formulierung Kardinal Kaspers selbst, in seinem Buch „Das Evangelium von der Familie“, Freiburg 2014). Seine These, die wiederverheirateten Geschiedenen nach einer Bußzeit zur Kommunion zuzulassen, hatte internationales Aufsehen erregt und wird seitdem lebhaft diskutiert. Diese Frage dürfte auf der Familiensynode im Herbst eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Schon im Vorwort stellt Kardinal Pell, der das Buch in Rom der Öffentlichkeit präsentierte, fest, dass die beinahe vollkommene Einstimmigkeit von 2000 Jahren Geschichte in diesem Punkt eine unüberwindliche Hürde für die Befürworter einer in Lehre und Pastoral vorzunehmenden Neuregelung darstellt. Und weiter: „Das Thema wird von Freund und Feind der katholischen Tradition als Symbol gesehen: ein Siegespreis im Kampf zwischen dem, was vom Christentum in Europa übrig ist, und einem aggressiven Neuheidentum. Jeder Gegner des Christentums will, dass die Kirche in Bezug auf dieses Thema kapituliert.“ In der innerkirchlichen Diskussion geht es allerdings nicht so sehr um einen „Kampf“, als vielmehr um einen theologischen Austausch von sachlichen Argumenten. So ist es eine faire, wenn auch harte Auseinandersetzung, die den Leser erwartet und die sich schon im provozierenden Titel ankündigt. Denn wenn der eine einfachhin vom „Evangelium von der Familie“ tituliert, die beiden anderen dem aber „Das wahre Evangelium der Familie“ entgegensetzen, dann wird darin implizit der Eindruck erweckt, dass im ersteren wohl nicht die volle Wahrheit aufscheint. Genau dies legen die beiden Autoren anhand gründlicher und kenntnisreicher Analysen dem Leser vor. „Dreißig Schlüsselfragen für die kommende Synode über die Familie“ Allein schon die wissenschaftlichen Anmerkungen und Belegstellen von 34 Seiten dokumentieren die Gründlichkeit der Analyse, die nachweisen will, dass die Kirche eben nicht dulden kann, „was an sich unmöglich ist“. Dabei schätzen sie weite Teile der Ausführungen des Kardinals als positiv und hilfreich für eine erneuerte Familienpastoral ein; ihre Kritik wendet sich lediglich gegen den Teil des Buches, der einer neuen Vorgehensweise bei der sakramentalen Zulassung der Geschiedenen zur Kommunion gewidmet ist. Die Autoren belassen es allerdings nicht bei dieser Kritik. In einem Anhang von dreißig Seiten listen sie dreißig Schlüsselfragen für die kommende Synode über die Familie auf, die eine weite Sicht von Fragen einer positiven und alternativen Familienpastoral eröffnen und so die Synode vor einer Engführung lediglich auf die Kommunionzulassung der wiederverheirateten Geschiedenen bewahren könnte. „Kasper geht viel zu wenig auf die letzten wichtigen Dokumente des Lehramts ein“ Zuvor aber behandeln sie in fünf Kapiteln verschiedene kontrovers-theologische Fragen, die sich aus den Ausführungen Kardinal Kaspers ergeben. Kapitel 3 beispielsweise behandelt den Umgang der frühen Kirche mit den Geschiedenen und weist anhand einer genauen Analyse der Aussagen von Kanon 8 des Konzils von Nicäa sowie der Behandlung des Problems bei Origenes, Basilius, Gregor von Nazianz und Augustinus nach, dass Kardinal Kasper durch Fehlinterpretationen dem Irrtum aufgesessen ist, diese Kirchenväter hätten die Kommunionzulassung wiederverheirateter Geschiedener für möglich gehalten. John M. Rist, ein anderer Kritiker der diesbezüglichen Thesen Kardinal Kaspers, spricht in einer Publikation gar von einem methodischen Kniff des Kardinals, wenige und darüber hinaus dunkle Quellenaussagen in ihrer Bedeutung aufzublasen und als mögliche Alternativen zur kirchlichen Lehre zu postulieren. Erst diese fragwürdige Vorgehensweise erlaube es dem Kardinal, nicht nur als mögliche, sondern als eine sichere Tatsache zu behaupten, dass nach einer Bußzeit und mit pastoraler Milde, Nachsicht und Barmherzigkeit den wiederverheirateten Geschiedenen der Zutritt zur Kommunion gestattet werden könne. Im zweiten und fünften Kapitel wird eine Pastoral der Barmherzigkeit, mit der Kardinal Kasper seine neue Sichtweise glaubt legitimieren zu können, einer eingehenden Analyse unterzogen mit dem Ergebnis, dass der Zusammenhang von Barmherzigkeit, Treue, Gerechtigkeit und bräutlicher Liebe die von Kasper vorgeschlagenen Ausnahmen verbietet. In vielen weiteren Details zeigen Perez-Soba und Kampowski, in welchen Punkten die Argumente Kardinal Kaspers einer kritischen Überprüfung nicht standhalten. Vor allem weisen sie auch kritisch auf die Tatsache hin, dass Kardinal Kasper viel zu wenig auf die letzten wichtigen Dokumente des Lehramts eingeht, in denen die Frage der Geschiedenen behandelt wurde, so zum Beispiel Familiaris consortio und Sacramentum caritatis. Vollends unverständlich bleibt die Tatsache, dass das bahnbrechende Werk der „Theologie des Leibes“ des heiligen Papstes Johannes Paul II. nicht einmal erwähnt wird. Wer im Zusammenhang der Synode – und das gilt insbesondere für die über 200 Synodenväter aus allerWelt – beim hier behandelten Thema kirchenhistorisch, dogmatisch, moralisch, kanonistisch, sakramententheologisch, anthropologisch oder auch in der Einbettung des Themas in den Zeitgeist kompetent und kenntnisreich mitreden will, kommt an dem Buch von Perez-Soba und Kampowski nicht vorbei.
Was kommt nach dem irdischen Leben? Gerhard Kardinal Müller Christliches Leben ist vom Beginn an mit der Hoffnung verbunden, das ewige Leben zu erreichen. Eine Botschaft, die für den Gläubigen Trost, aber auch Verantwortung sich selbst gegenüber bedeutet. Als Antwortender hat der Mensch die Möglichkeit, in Gottes Heilsangebot über den Tod hinaus zu leben. Ein Blick in die Kontroversen der Theologie und Philosophie über die Verheißung des ewigen Lebens lässt erahnen, welche Schwierigkeiten sich mit diesem Passus aus dem Glaubensbekenntnis ergeben. Der Autor nimmt den Leser mit durch Kritik und Zustimmung, durch den Zweifel und die Hoffnung, die im Glauben zur Gewissheit wird und jeden Einzelnen unmittelbar in seiner Existenz herausfordert. Die Eschatologie wird so aus einem isolierten dogmatischen Traktat zu einer Aussage über das Schicksal des individuellen Menschen, der in der Schöpfung zugleich die Vollendung erkennen kann. Geb., 392 Seiten
Paul Josef Kardinal Cordes Der Hinweis auf die „Gottvergessenheit“ unserer Tage durchzieht wie ein roter Faden die Lehre und Verkündigung Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. Sein Appell nötigt dazu, eindeutig und verstärkt an Gott zu erinnern. Der allmächtige Gott hat die Weltgeschichte geprägt: Sein Handeln und seine Selbstbekundung schufen das Alte und Neue Testament. In der fortdauernden Heilsgeschichte faszinieren beeindruckende Glaubenszeugen und Heilige wie Teresa von Avila, Blaise Pascal, John Henry Kardinal Newman oder Charles de Foucauld. Paul Josef Kardinal Cordes möchte dem heutigen Menschen, der von der „Gottesfinsternis“ (Martin Buber) gequält ist, einen neuen Zugang zum oft vergessenen Gott eröffnen. Geb., 288 Seiten1. Aufl. 2017 Paul Josef Kardinal Cordes wurde 1934 in Kirchhundem/Westfalen geboren. Er empfing 1961 das Sakrament der Priesterweihe, promovierte 1971 bei Karl Lehmann und wurde 1976 zum Bischof geweiht. Nach seiner Berufung in den Vatikan 1980 förderte er die neuen apostolischen Bewegungen und initiierte die Weltjugendtage. Papst Benedikt XVI. formulierte 2010 in einem öffentlichen Glückwunsch: Du hast „sofort das Lebendige gespürt, das da aufgebrochen war – die Kraft des Heiligen Geistes, der neue Wege schenkt und in unvorhergesehener Weise die Kirche immer wieder jung erhält“.
Emmanuel MaillardGott hat jedem von uns einen besonderen, sehr mächtigen Freund geschenkt, unseren Schutzengel. Wir sehen ihn nicht, aber er ist Tag und Nacht an unserer Seite, immer bereit, uns zu beschützen, so groß ist seine Liebe zu uns! Nutzen Sie die wunderbare Gelegenheit, sich mit ihm anzufreunden, er wird Ihnen helfen, das zu verwirklichen, wozu Sie geschaffen wurden! Lassen Sie ihn nicht untätig! Entdecken Sie auf den folgenden Seiten anhand von realen Erlebnissen der Autorin diesen wertvollen Freund, der so sehr darauf bedacht ist, Ihr tägliches Leben zu bereichern! Er wartet darauf, Freude in Ihr Herz zu bringen... Sie werden sich nie wieder allein fühlen! Broschur, 128 Seiten
Mit Gottes Waffenrüstung den Stürmen des Lebens standhalten Sefora Nelson Was bedeutet die „Waffenrüstung Gottes“ aus dem bekannten biblischen Brief an die Epheser für unser Leben heute? Vielen ist das Bild vertraut und doch bleibt es im Alltag schwer greifbar. Sefora Nelson wirft einen frischen Blick darauf: Warum brauchen wir die Waffenrüstung eigentlich? Und wer ist unser Feind? Wo finden wir Halt, wenn unsere eigene Stärke an ihre Grenzen kommt? Was trägt, wenn Sicherheiten plötzlich wegbrechen? Einfühlsam und lebensnah erschließt sie die bekannten Paulus-Worte neu. Sie erklärt die einzelnen Elemente verständlich, ordnet sie biblisch ein und zeigt, wie sie Schritt für Schritt im eigenen Leben wirksam werden können. Ein ermutigendes Buch für alle, die sich nach innerer Stärke, Klarheit und einem Glauben sehnen, der auch in unsicheren Zeiten trägt. Geb., 192 Seiten
John Henry Kardinal Newman Obwohl der Antichrist in der Heiligen Schrift vielfältige Erwähnung findet, weiß unsere heutige Zeit doch sehr wenig mit ihm anzufangen. Am ehesten ist man noch gewillt, ihn als einen rein historischen Herrscher und Christenverfolger aufzufassen oder als bloßes sprachliches Stilmittel gelten zu lassen. Um dieses durchaus dunkle Thema zu erhellen, hat der heilige Kardinal Newman seine hier vorliegende Schrift verfasst. Anhand von Heiliger Schrift und Väterlehre legt Newman die kirchliche Lehre dar und scheidet sie klar von Irrtümern und Privatmeinungen. Den praktischen Nutzen für die Gläubigen nicht aus den Augen verlierend, unternimmt er es ferner, dem „Sohn der Verlorenheit“ klare Konturen zu geben. Er zeigt sein gesetzloses Prinzip auf, seinen Weg der „Gräuel der Verwüstung“, den Glaubensabfall, die Empörung gegen Gott und lehrt, ihn an all seinen Anzeichen – welche sich in Häresien, Schismen, Aufständen, Revolutionen und Kriegen kundtun – zu erkennen. Damit verhilft er auch dazu, unsere heutige von Umstürzen und Erhebungen wider alles Göttliche gekennzeichnete Welt besser zu verstehen und widerchristliche Elemente darin klarer zu erkennen. Geb., 176 Seiten