Andere Päpste
Papst Johannes Paul II. Karol Wojtyłas „Betrachtungen über das Wesen des Menschen“ stellen den frühesten Entwurf seiner personalistischen Anthropologie dar. Mit ihr hat er nicht nur einen philosophischen Beitrag von bemerkenswerter Originalität formuliert, sondern auch als Papst Johannes Paul II. die kirchliche Lehrverkündigung an der Schwelle zum dritten Jahrtausend tiefgründig geprägt. Die Betrachtungen Wojtylas gehen zurück auf Vorträge, die er Anfang der 1950er Jahre als Kaplan in der Krakauer Pfarrei St. Florian vor jungen Studentinnen und Studenten hielt, um ihnen Antworten nach Sinn und Richtung des menschlichen Lebens zu geben. Im geistigen Klima des kommunistischen Polen und angesichts einer materialistischen Sicht des Menschen entstanden, scheinen seine Überlegungen nichts von ihrer Aktualität verloren zu haben – zumal da sie vom Grundimpuls allen Philosophierens geleitet sind, wie ihn schon Sokrates formulierte: „Erkenne dich selbst!“ Broschur, 152 Seiten
Papst Leo XIV. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt vor der ganzen Welt äußert Papst Leo XIV. die Hoffnung auf einen „unbewaffneten und entwaffnenden“ Frieden, der den Grundstein seines Pontifikats legt. Die ersten Ansprachen und Botschaften des neuen Papstes, die hier versammelt sind, fokussieren einige seiner Prioritäten: die Vorrangstellung Gottes, die Gemeinschaft der Kirche und das Streben nach Frieden. Geb., 192 Seiten
Habt keine Angst und verändert die Welt! Von Beginn an hat sich Papst Franziskus immer wieder an die Jugendlichen gewendet. Direkt vor der Jugendsynode widmet er ihnen nun dieses Buch, aber nicht nur ihnen: Diese grundsätzliche Programmschrift ist ein christliches „Empört Euch“, das alle – Gläubige und Nichtgläubige – auffordert, nicht zu akzeptieren, was falsch läuft in unserer Zeit. Der Papst spricht konkret wie nie: über die „Wegwerfgesellschaft“ und die Flüchtlingsfrage, über den Klimaschutz und die atomare Bedrohung, über Erziehung und Familie, Arbeit und Würde, Gebet und Glaube, über Kreativität und Authentizität. Franziskus erklärt, wie Jung und Alt zusammen leben, gemeinsam wachsen und die Gesellschaft menschlicher machen können. Dabei erzählt Franziskus von seiner Jugend und seinen Träumen, von Verletzungen, Schmerzen und Zweifeln. Er spricht über Erfahrungen, die er noch nie preisgegeben hat und verrät zahlreiche Details aus seinem Leben. Persönlich und authentisch wie selten, voller Energie und Dynamik. Dieses Buch ist der leidenschaftliche Appell des Papstes an die Jugend und an alle Menschen – für eine friedlichere und gerechtere Welt. Für eine Welt, in der wir nicht „Touristen, sondern Protagonisten des Lebens“, in der wir „alte Träumer und junge Propheten“ sind. Geb., 144 Seiten
Jörg Ernesti Der Name ist Programm – gilt wohl im besonderen Maße für die Päpste. Leo XIV. hat erklärt, dass er mit seiner Namenswahl bewusst an Leo XIII. anknüpfen will und daran erinnert, dass dieser die Soziale Frage in den Mittelpunkt gestellt hat. Die 25-jährige Amtszeit Leos XIII. (1878–1903) wurde in mehrfacher Hinsicht für die weitere Entwicklung des Papsttums prägend. Er initiierte die moderne vatikanische Außen- und Friedenspolitik. Durch die Enzyklika Rerum Novarum zur Arbeiterfrage begründete er die Katholische Soziallehre. Leo XIII. war auch stilbildend als erster »Medienpapst«. Broschur, 480 Seiten
Michael Hesemann Nach zwölf Jahren im Amt verstirbt am Ostermontag 2025 Papst Franziskus. Am 8. Mai, nach einem nur zweitägigen Konklave, haben die Kardinäle bereits seinen Nachfolger gewählt. Es ist Robert Francis Prevost, ein Amerikaner, der erste US-amerikanische Papst überhaupt. Er wählt den Namen Leo XIV. Wer ist dieser Papst? Und was bedeutet seine Wahl für die Zukunft der katholischen Kirche? Der Vatikankenner Michael Hesemann gibt exklusive Einblicke in das Leben des Pontifex. Geb., 240 Seiten
Papst Leo XIV.Wird Künstliche Intelligenz wenigen Menschen enorme Macht über alle anderen geben? Oder wird sie allen Teilhabe an einem besseren Leben eröffnen? Wird sie dem Menschen dienen oder ihn beherrschen? Und wie lässt sich das Menschliche bewahren? Leo XIV. zeigt: Die Antwort hängt nicht vom Schicksal ab, sondern von unseren Entscheidungen. Broschur, 192 Seiten
Wer er ist – wie er denkt – was ihn und uns erwartet Stefan von Kempis Er ist der erste US-Amerikaner an der Spitze von 1,4 Milliarden Katholiken weltweit: Robert Francis Prevost, geboren 1955, wurde in einem überraschend kurzen Konklave zum Nachfolger von Papst Franziskus gewählt und nahm den Namen Leo XIV. an. Er war Oberer des Augustinerordens in Rom und Bischof in Peru, bevor ihn Papst Franziskus erst 2023 an die vatikanische Kurie holte, ihm die Verantwortung für die Auswahl der katholischen Bischöfe weltweit übertrug, ihn zum Erzbischof und zum Kardinal machte. Trotz dieser steilen Karriere fehlte sein Name auf den Listen der Wettbüros, doch nun richten sich alle Blicke auf ihn: Wer ist er? Wie denkt er? Welche Geschichte bringt er mit, was hat ihn geprägt, was ist ihm wichtig? Welche Aufgaben warten auf ihn und wie hat er sich bisher dazu positioniert? Was bedeutet die Wahl seines Papstnamens? Was heißt das für den künftigen Kurs der Kirche? Stefan von Kempis, der die römischen Akteure kennt wie kaum ein Zweiter, stellt den neuen Papst vor – den Menschen hinter dem Amt, was ihn erwartet und was wir erwarten dürfen. Geb., 160 Seiten
Dilexi te – Über die Liebe zu den Armen. Das erste Lehrschreiben des Papstes Papst Leo XIV. präsentiert mit "Ich habe dich geliebt – Dilexi te" sein erstes apostolisches Schreiben – eine leidenschaftliche geistliche Ermahnung, die die Liebe zu den Armen ins Zentrum stellt. Diese kommentierte Ausgabe erschließt den Text in seiner theologischen, ethischen und historischen Tiefe: Mit sachkundigen Anmerkungen, biblischen Querverweisen und Reflexionen zu Armut, Gerechtigkeit und kirchlicher Sendung. "Ich habe dich geliebt – Dilexi te" lädt ein, über die Mitte des Evangeliums neu nachzudenken – und die Kirche wachzurufen zu einem Dienst aus Liebe. Andreas R. Batlogg, Stefan von Kempis, Ursula Nothelle-Wildfeuer, Helmut Rakowski und Eva Maria Welskop-Deffaa ordnen das Schreiben aus theologischer, sozialer und kirchenhistorischer Sicht ein. Broschur, 144 Seiten
Christoph Münch Dieses Buch geht einen anderen Weg und bringt nicht die Meinungen Außenstehender über Papst Leo XIV., sondern lässt ihn selber zu Wort kommen. Der Autor nimmt dabei die ersten einhundert Tage von Papst Leo XIV. in den Blick, ohne durch eine bestimmte Brille zu schauen. Wenngleich die wiedergegebenen Worte des Heiligen Vaters in ihrem Kontext erklärt werden, bleibt es doch den Leserinnen und Lesern überlassen, sich ein eigenes Bild zu machen. Zugleich wirft das Buch auch einen Blick auf Papst Leos XIV. Taten, Gesten und die Symbolik seines Handelns, um aufzuzeigen, in welche Richtung sich das noch junge Pontifikat in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Geb., 280 Seiten
Leonardo Sapienza Papst Paul VI. wurde 1963 zum 262. Papst der katholischen Kirche gewählt. Er führte das von Papst Johannes XXIII. einberufene Zweite Vatikanische Konzil zu Ende. Durch seinen Verzicht auf traditionelle Statussymbole (Baldachin, Pfauenwedel, Thronassistenten, Nobelgarde) und durch sein Ernstnehmen des Menschen und seiner Probleme zählt er zu den modernsten Päpsten des 20. Jahrhunderts. Er verfügte viele Reformen, ohne davon viel Aufhebens zu machen, und setzte eine Neuordnung der kirchlichen Gesetzgebung durch. Papst Paul VI. starb am 6.8.1978 in Castel Gandolfo. In diesem Buch sind seine Aussagen festgehalten, die er zum Glauben und zum Glaubensbekenntnis geäußert und niedergeschrieben hat. Ein kleiner biografischer Abriss deutet auf die Größe dieses Theologenpapstes hin. Geb., 112 Seiten, Format: 12 x 19 cm Leonardo Sapienza ist „Reggente“ in der Präfektur des Päpstlichen Hauses. Am 9.2.2013 hat Papst Benedikt XVI. ihn als eine seiner letzten Amtshandlungen zum „Apostolischen Protonotar“ ernannt. Er gehört somit dem Gremium an, das die Aufgaben der Notare des Papstes und des Heiligen Stuhls etwa für Heiligsprechungen oder für ein Konklave wahrnimmt.
Jörg Ernesti Das Pontifikat Pauls VI. (1963–78) fällt in eine bewegte Zeit: Zunächst hatte er das Zweite Vatikanische Konzil abzuschließen, was ihm Anerkennung einbrachte. Er bereiste als erster Papst die Welt, baute Brücken zu Orthodoxie, Judentum und zum kommunistischen Osten und avancierte durch seinen Einsatz für Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit zum "ersten modernen Papst". Umso härter traf ihn das weltweit negative Echo auf seine Enzyklika 'Humanae vitae', in der er alle Mittel der künstlichen Empfängnisverhütung verbot. Innerkirchlich galt er den Konservativen als zu liberal, den Progressiven als zu reaktionär – ein Widerstreit, der seine integere Persönlichkeit zermürbte. Der wachsende zeitliche Abstand offenbart mehr und mehr die außerordentliche Bedeutung dieses Pontifikats. Geb., 524 Seiten