Edith Stein – Ihre Jahre in Speyer

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Maria Adele Herrmann OP Edith Stein, geboren am 12. Oktober 1891 in Breslau, gestorben am 9.... mehr
Produktinformationen "Edith Stein – Ihre Jahre in Speyer"

Maria Adele Herrmann OP

Edith Stein, geboren am 12. Oktober 1891 in Breslau, gestorben am 9. August 1942 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
Einfühlsam geschildert werden die Jahre zwischen 1923 und 1931, die Edith Stein in Speyer bei den Dominikanerinnen zur hl. Magdalena verbrachte. Dort unterrichtete sie Deutsch und Geschichte und gab den Schwestern des Lehrerkollegiums Philosophiekurse. Die Aufzeichnungen erfolgten aufgrund der Aussagen von Zeitzeugen und Schülerinnen von Edith Stein.
Edith Stein zählt zu den bedeutendsten Frauengestalten des 20. Jahrhunderts. Sie wurde von Papst Johannes Paul II. am 1. Mai 1987 selig- und am 11. Oktober 1998 heiliggesprochen.

Geb., 188 Seiten mit 38 Abbildungen

ISBN 9783981444452


Sr. Maria Adele Herrmann OP trat 1939 in den Orden der Dominikanerinnen zur hl. Magdalena in Speyer ein und war dort bis 1988 als Lehrerin an den Schulen des Klosters tätig. Sie sammelte die Zeugnisse ihrer Mitschwestern, die Edith Stein noch persönlich gekannt hatten, und der ehemaligen Schülerinnen, die von ihr in Speyer unterrichtet wurden.

 

Besprechung im „Fels“:

Maria Adele Hermann OP: Edith Stein. Ihre Jahre in Speyer. media maria verlag 2012. Hard cover,188 Seiten mit 38 Abbildungen. € 17,90 (D) € 18,40 (A), ISBN 978-3-9814444-5-2.       

Es gab bis jetzt zwar viele Publikationen über die Karmelitin und Märtyrerin Edith Stein, eine schlüssige Darstellung über ihre grundlegenden Jahre in Speyer von 1923 bis 1931 fehlte jedoch. Diese Lücke füllte nun die Speyrer Dominikanerin Maria Adele Hermann sehr überzeugend. Als spätere Lehrerin an der gleichen Schule, an der auch Edith Stein unterrichtete, war Schwester Maria A. Hermann geradezu prädestiniert, diese wichtigen Jahre im Leben der Edith Stein darzustellen. Sie kannte die damaligen Kolleginnen und befragte auch die Schülerinnen von Edith Stein. Das ergab eine Fülle von mündlicher Überlieferung und schriftlichen Zeugnissen. Der geistige Einfluss von Hedwig Conrad-Martius, Dekan Breitling und Prälat Schwind auf Edith Stein wird einfühlsam nachgezeichnet. Edith Stein erlebte die separatistischen Unruhen in Speyer, den Abzug der französischen Besatzungsmacht und die Ankunft der bayerischen Polizei. Da ahnte sie schon: „Jetzt kommt eine Judenverfolgung, dann eine Kirchenverfolgung.“ Die Wirksamkeit von Edith Stein in der Schule nimmt einen großen Raum ein. Ihren Schülerinnen sagte sie: „Das Gebet ist die höchste Leistung, deren der Menschengeist fähig ist.“
1928 kam der damalige Nuntius Eugenio Pacelli nach Speyer. An seine Begegnung mit Edith Stein hat sich der spätere Papst nach dem Zeugnis von Pascalina Lehnert stets erinnert. Ein Klostereintritt kam damals für Edith Stein nicht in Frage, da sie auf ihre Mutter Rücksicht nehmen wollte. Da die Publikationen und Vorträge von Edith Stein eine rege Reisetätigkeit mit sich brachten, lag ein Abschied vom Unterrichtsbetrieb in Speyer nahe. Die notwendige Trennung fiel ihr schwer. Geistig blieb sie mit den Dominikanerinnen in Speyer jedoch stets verbunden. Schon lange vor der Heiligsprechung haben die Dominikanerinnen ihrer früheren Lehrerin in dem Raum, in dem sie gelebt hat, ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken eingerichtet. Auch die Stadt Speyer ehrt Edith Stein mit einem „Edith-Stein-Platz“. Ein wertvolles Buch, das man nicht ungerührt lesen kann.                                                                              
Dr. Eduard  Werner 

 

http://www.glaubeaktuell.net, Gert Holle – 20.6.2012
Edith Stein zählt zu den bedeutendsten Frauengestalten des 20. Jahrhunderts. Sie konvertierte zum katholischen Glauben und wurde als erste jüdische Konvertitin in der katholischen Kirche heiliggesprochen (11.10.1998).
Die Zeit von 1923 bis 1931 verbrachte sie in Speyer bei den Dominikanerinnen zur hl. Magdalena. Sie wohnte im Kloster und unterrichtete Deutsch und Geschichte und gab den Schwestern des Lehrerkollegiums Philosophiekurse.
Sr. Maria Adele Hermann, die Autorin, ist eine Dominikanerin aus dem Kloster zur hl. Magdalena. Sie hat Zeitzeugen und Schülerinnen von Edith Stein befragt und ihre Zeugnisse aufgeschrieben.
Außerdem nimmt sie einen kleinen Rückblick auf Edith Steins Familie und ihr Leben in Breslau (Geburtsort), auf ihr Studium und ihre Assistenz bei Husserl und berichtet auch über die Zeit nach Speyer, den Eintritt in den Karmel in Köln, die Verlegung in den Karmel nach Echt (Holland), von wo sie zusammen mit ihrer leiblichen Schwester Rosa ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde und am Tag ihrer Ankunft, am 9.8.42, starb.

 

Maria A. Herrmann, Edith Stein: Ihre Jahre in Speyer
Ein Stück „Zeitgeschichte“ des 20.Jahrhunderts.
Wen wird es wohl interessieren, was eine Nonne in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Speyer getan hat? Es sollte nicht nur Historiker oder Philosophen interessieren, denn hier wird eine „Nahaufnahme“ von Zeitgeschichte gezeigt: höchst relevant in einer Zeit, da man vor lauter Wald keine Bäume mehr sieht, wenn es um die Zeit vor dem Nationalsozialismus geht.
Wie hier eine junge Frau ihren Weg geht und was sie als Lehrerin den Mädchen in einem Gymnasium vermittelte, dürfte nicht nur für Pädagogen und Psychologen, sondern auch für jene von Interesse sein, die sich mit dem „Feminismus“ beschäftigen.
Da geht es nicht nur um „religiöse“ Ideen, sondern um ein Stück „Geistesgeschichte“ des 20. Jahrhunderts. Es sind „Zeitzeugen“ – vor allem Kolleginnen und Schülerinnen – die ein realistischeres Bild dieser Zeit zeigen, als das, was wir heute fast nur noch mit der ideologisch gefärbten Brille zu sehen bekommen.
In den Diskussionen um die Schulreform, vor allem des Gymnasiums, können die Kapitel „Wirksamkeit im Klassenzimmer“ und die „Lehrordnung für Deutsch“ zeigen, was das heutige Gymnasium an Niveau verloren hat. Allein diese zwei Kapitel wären es wert, dass unsere Lehrer (und Lehrerinnen) und Bildungspoltiker dieses Buch kaufen.
Dem Verlag MEDIA MARIA muss man das Kompliment machen, dass solche „Zeitdokumente“ gerade jetzt zur Verfügung stehen, da wir in der Diskussion über die  „Reformen“ im Bildungswesen fast nur noch von selbst-ernannten „Experten“ hören.
Dr. Hans Schieser
Prof.emeritus, DePaul University Chicago                        September 2012

 

Besprechung Missiothek 3/2012

Einfühlsam schildert die Autorin die Jahre zwischen 1923 und 1931, die Edith Stein als Lehrerin am Lyzeum der Dominikanerinnen in Speyer verbracht hat. Die Autorin, selbst viele Jahre an jenem Mädchengymnasium tätig, sammelte die Zeugnisse von Schülerinnen, die von der bekannten Philosophin und Mystikerin in Speyer unterrichtet wurden und von Mitschwestern, die sie noch persönlich kannten. Dabei ist ein berührendes Bild über eine der ganz großen Gestalten des 20. Jahrhunderts entstanden, die als Jüdin zum katholischen Glauben konvertierte und 1933 als Teresia Benedicta a Cruce in den Kölner Karmel eintrat.1942 erlitt sie im KZ Ausschwitz-Birkenau das Martyrium. 1998 wurde sie von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen und ein Jahr später zur Co-Patronin Europas ernannt.



 

 

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