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Untergetaucht im Licht
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Untergetaucht im Licht
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Warum ich alles riskierte, um den Islam zu verlassen und Jesus zu folgen

Rifqa Bary

Die mitreißende persönliche Geschichte eines jungen Mädchens, das den christlichen Glauben annahm und sich weigerte, zum Islam zurückzukehren.
Im Jahr 2009 verließ Rifqa Bary heimlich das Haus ihrer Eltern in Ohio, da sie von ihrem Vater wegen ihrer Konversion zum christlichen Glauben und ihrer Weigerung, zum Islam zurückzukehren, mit dem Tod bedroht wurde. Da das Mädchen erst 16 Jahre alt war, strengten die Eltern einen Gerichtsprozess an, um es zu zwingen, nach Hause zurückzukehren. Rifqa war jedoch bei christlichen Freunden untergetaucht, mit deren Hilfe sie sich gegen die Rückkehr wehrte. Sie wurde unter die Vormundschaft des Staates gestellt und bis zum Alter von 18 Jahren bei verschiedenen Pflegefamilien untergebracht. Heute lebt sie an einem geheim gehaltenen Ort, um sich vor der Gefahr zu schützen, wegen der Konversion zum christlichen Glauben getötet zu werden.
Rifqa erzählt ihre Erlebnisse als Mädchen in einem strenggläubigen muslimischen Elternhaus, das durch seine Konversion zum christlichen Glauben Schande über seine Familie gebracht hat. Es ist ein aufrüttelnder Bericht, der das Bild der Frau in traditionell geprägten muslimischen Familien aufzeigt. Heute ist Rifqa Bary 21 Jahre alt und studiert an einem geheim gehaltenen Ort. Sie möchte später in der Krankenpflege arbeiten und in der Mission im Ausland tätig sein.

Geb., 288 Seiten

ISBN 978-3-9454011-8-7

 

Über die Autorin:

Auf einem Auge blind und von einem Onkel sexuell missbraucht, betrachteten ihre Eltern, strenggläubige Muslime, die achtjährige Rifqa als Schande. Sie wanderten deshalb in die USA aus. Dort lernte Rifqa den christlichen Glauben kennen und ließ sich heimlich taufen. Als ihr Vater dies entdeckte, wurde sie mit dem Tode bedroht. Sie floh aus ihrem Elternhaus und lebt auch heute noch an einem geheim gehaltenen Ort.

 

Rezension des Pro Christlichen Medienmagazins am 12.05.2016

Alles riskiert, um den Islam zu verlassen

Die junge Rifqa Bary bringt die größte Schande über ihre Familie, die für sie nur vorstellbar ist: Sie tritt vom Islam zum Christentum über. Was das für Konsequenzen hat, beschreibt sie in dem Buch „Untergetaucht im Licht“. Eine Rezension von Johannes Weil.

Die 23-jährige Rifqa Bary hat ein bewegtes Leben hinter sich. Mit acht Jahren verlässt ihre Familie Sri Lanka und zieht in die USA. Die glückliche Kindheit wird getrübt, als das Mädchen vergewaltigt wird. Ihre weitreichendste Entscheidung ist es aber, vom Islam zum Christentum zu konvertieren. Den mutigen Schritt, der sie das Leben kosten kann, hat sie in ihrem Buch „Untergetaucht im Licht“ verarbeitet.

Rifqa Barys Eltern sind strenggläubige Muslime. Oft leidet sie unter dem Zorn ihres Vaters, der sie schlägt. Der Islam liefert ihr aber nicht die Antworten, die sie für ihr Leben braucht. Zudem hat sie durch einen Unfall auf einem Auge die Sehkraft verloren. Erst bei ihrer amerikanischen Freundin Angela und deren Familie erlebt sie das, was ihr zuhause fehlt: Liebe und Geborgenheit, in ihrer eigenen Familie herrscht hingegen Misstrauen.

Angst, der Vater könne sie ermorden

Unglücklich mit ihrem eigenen Leben, beginnt sie zu beten: „Wenn das alles ist, was das Leben zu bieten hat, dann möchte ich es nicht“, schreibt sie in dem Buch. Dass sie Gott wirklich erlebt, hat für sie schwere Konsequenzen. Mit Angela geht sie in deren Gemeinde und beginnt, in der Bibel zu lesen. Das alles muss sie vor ihren Eltern verbergen. Als es ihr Vater dennoch erfährt, spitzt sich die Lage für das damals 16-jährige Mädchen zu.

Der Vater fordert sie auf, ihren Glaubensschritt rückgängig zu machen. Doch das kommt für sie nicht in Frage. Aus Angst, ihr Vater können sie umbringen, flieht sie in einer Nacht- und Nebel-Aktion zunächst in das Haus eines befreundeten Pastors. Fast wie im Krimi geht das Versteckspiel vonstatten. Die junge Frau fragt sich, warum ihr Leben in Gefahr ist, nur weil sie an Jesus Christus glaubt. Währenddessen wird der Fall in der amerikanischen Medienöffentlichkeit landesweit bekannt.

Als die Polizei Rifqa Barys Aufenthaltsort findet, muss die Minderjährige vor Gericht. Dort begegnen ihr auch erstmals seit Langem wieder ihre Eltern. Eine schlimme Zeit im Gefängnis, weil sie als Minderjährige von zuhause abgehauen ist, und mehrere Stationen bei Pflegefamilien folgen, bis Rifqa Bary volljährig ist. Ihre Geschichte macht Schlagzeilen in den Medien, aber nicht jeder glaubt ihr. Ihr Glaube gibt ihr Kraft, obwohl sie auch große Verzweiflung spürt.

Vergebung gelernt

Trotz tiefer Wunden hat sie ihrer Familie vergeben. Bis heute hat Rifqa keinen Kontakt zu ihrer Familie und lebt weiterhin in Angst. Ihre Entscheidung für Jesus Christus hat sie nie bereut. Ihre Geschichte und das Buch sind gut und spannend zu lesen, auch wenn ähnliche Konversionsgeschichten keine Seltenheit sind. Es ist spannend, welche unglaublichen Geschichten das Mädchen mit Gott erlebt. Dabei schwankt der geneigte Leser zwischen Gottvertrauen und dem Gefühl großer Naivität.

Rifqa weiß sich bei allem sicher in Gottes Hand, obwohl ihre Sicherheit und ihr Seelenfrieden in ein tiefes Chaos gestürzt wurden. Fragen zur Diskussion und zum Weiterdenken am Schluss runden das Buch ab und könnten dafür sorgen, dass Rifqas Geschichte nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Das Buch ist in englischer Sprache bereits 2015 erschienen, wurde aber jetzt ins Deutsche übersetzt. (pro)

 

Tagespost vom 25.06.2016:

Der steinige Weg einer Muslimin zu Gott

Eine bewegende Autobiographie: Wie die in Sri Lanka geborene Rifqa Bary unter Lebensgefahr Christin wurde VON ALEXANDER RIEBEL

Eine junges Mädchen wollte der Strafe seiner Eltern entkommen – nicht der Strafe für ein Verbrechen, sondern für den christlichen Glauben. So beginnt Rifqa Bary die Beschreibung ihres Leidensweges, der letztlich in der Freiheit mit Gott endet. Heute muss die Autorin wegen einer Todesdrohung durch ihre Familie an einem verborgenen Ort leben – sie hatte ihren Glauben gefunden und sich heimlich taufen lassen. Rifqa Bary ist in Sri Lanka aufgewachsen und sprach damals Tamil sowie etwas Englisch. Sie liebt Reisbällchen mit Curry und macht mit fünf Jahren das, was alle Mädchen gerne tun – den Nagellack der Mutter ausprobieren. Doch ihre muslimische Familie hatte das streng verboten, nur heimlich bei der Mutter war es manchmal möglich. Schnell verstand Rifqa, dass ihre Familie ihre Identität aus dem Islam bezog:

„Meine fromme Familie hielt sich an alle Rituale, die der Islam vorschrieb, betete fünfmal am Tag, fastete und feierte und lernte den Koran auswendig.“ Jede Woche kam ein Iman ins Haus und lehrte Rifqa, den Koran zu lesen, der sie sprachlich verwirrte und ein Geheimnis blieb, denn in ihrer Region galt eine andere Sprache als arabisch als unheilig.

Ein missbrauchtes Mädchen zieht die Schande auf sich

Ein erstes grausames Erlebnis mit dem Islam hatte Rifqa in der Familie. Sie bekam Streit mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder Rajaa. Er wurde jähzornig und warf ihr sein kleines Metallflugzeug ans Auge, was sie so schwer verletzte, dass sie im Alter von sieben Jahren an einem Auge erblindete. Die Familie änderte ihr Verhalten Rifqa gegenüber: „Wenn sie mich ansahen, wurde ihr Blick plötzlich kühl... Als sähen sie jedes Mal, wenn sie in mein verunstaltetes Gesicht blickten, etwas, das für sie einfach inakzeptabel war.“ Rifqa merkte, dass sie nicht als Mensch akzeptiert wurde mit ihrem Mangel des zerstörten Auges, sondern offenbar nicht mehr für den Heiratsmarkt attraktiv war und darum von der Familie hart und unbarmherzig behandelt wurde. Hinzu kam der permanente sexuelle Missbrauch durch den Onkel. Darüber schreibt sie: „In einigen muslimischen Kulturen – so auch in meiner – ist diese Art des Missbrauchs eine schlimme Ehrverletzung. Allerdings lädt nicht der Täter, sondern das Opfer Schande auf sich. Damit war ich in den Augen meiner Eltern nicht mehr nur ein halbblindes Bild der Unvollkommenheit, sondern hatte überdies dem Namen Bary Schande gemacht. Durch meine bloße Anwesenheit und Erscheinung besudelte ich das Wichtigste überhaupt – unsere Familienehre.“

Der Vater, wütend auf den die Tochter missbrauchenden Onkel, entschied im Jahr 2000, nach Amerika auszuwandern. Hier, in der Vorstadt Queens bei New York begann nun Rifqas eigentliche Leidensgeschichte, der Kampf um die Freiheit zu ihrem Glauben. In den Vereinigten Staaten bricht für die zunächst Achtjährige zugleich der ganze Unterschied zwischen der islamischen und westlichen Lebensform auf. Sie fühlte sich als „kompletter Sozialversager“. Nach der Schule musste sie nach Hause kommen, denn „Mädchen bleiben zu Hause“, sagte die Mutter. Auch durfte sie nicht mit Puppen spielen wie ihre Schulfreundinnen und diese nicht besuchen. Wenn Rifqa gegen solche Verbote verstieß, gab es Schläge auch in der Öffentlichkeit oder sie wurde von der Mutter an den Haaren aus dem Kinderzimmer gezogen – vor der Freundin, die zu Besuch kam. Durch ihre Freundin Emma bekam Rifqa erstmals engen Kontakt zum Christentum. Rifqa hatte schon als Fünfjährige im heimischen Garten ihr Urerlebnis der Gegenwart von etwas Starkem und zugleich Tröstlichem und diesem hatte sie seitdem weiter nachgespürt und es gesucht. Im Islam fand sie es nicht, ganz im Gegenteil. Sie kannte die andere Religion nicht und konnte sich auch nicht vorstellen, wie man außerhalb des Islam überhaupt beten könnte: „Das meiste, was der Iman mir über Christen beigebracht hatte, waren Warnungen und Lektionen über Dinge gewesen, die Muslime nicht tun dürfen. Man hatte mich immer gelehrt, dass Christen Teufel seien.“ Immer wieder erinnerte sich Rifqa an den Imam, der darüber lachte, dass Jesus Gott sei – warum habe er sich dann nicht retten können? Und er fuhr fort: „,Diese Leute haben sich reinlegen lassen, sie halten einen Menschen für Gott! Wie dumm! Selbst ein Hund wäre zu klug, um so einen Unsinn zu glauben‘. Die Anwesenden haben gepfiffen und gejohlt, während der Imam die Sache immer weiter ins Lächerliche zog.“ Doch das Mädchen merkte bei all diesen Erinnerungen, dass da etwas anders ist, wie die Christen mit ihrem Gott sprechen. „Ich war in dem Glauben erzogen worden, dass Beten der pflichtschuldige Umgang mit einem gebieterischen Gott ist.“

Das islamische Gottesbild spiegelt sich für Rifqa auch im Bild des muslimischen Mannes wieder. Diese Erfahrung macht sie zu Hause. Bei einem Streit mit ihrem Bruder Rivlan stößt dieser sie Boden und tritt sie in Brust und Magen, während ihre Mutter mit gefalteten Händen danebensitzt und gleichgültig zuschaut. „Rivlan tat immer, was er wollte; genau wie mein Vater. Und aus einem einzigen Grund: weil er ein Mann war. Einmal, als mein Vater nicht in der Stadt war, sah ich, wie er meine Mutter mit dem Messer bedrohte, weil er wollte, dass sie sofort etwas für ihn kochte. ,Mach mir etwas zu essen, Frau‘, schrie er und richtete die Spitze seiner Waffe gegen sie.‘“ Der Islam gab Rifqa das Gefühl der „Leere und Haltlosigkeit“. Er habe nur immer genommen, ohne wirklich etwas zurückzugeben. Es ist äußerst bewegend, wie die einstige Muslimin ihr Ringen um die Religion beschreibt, ihre heimlichen Besuche mit Freunden in der Kirche in Todesangst, die Eltern oder die muslimische Moscheegemeinde könnten es merken. Natürlich merkte auch die Familie, dass sie ihre täglichen islamischen Praktiken zu vernachlässigen begann. Den Islam empfand sie als Pflicht und Zwang und vermisste die Barmherzigkeit; stattdessen ständig Schläge, so dass sie tiefste Abneigung gegenüber ihrer Familie entwickelte. Eine neue Schulfreundin ist koreanische Christin. Sie hat viel Verständnis für das muslimische Mädchen, das sich nach dem christlichen Gott sehnt. Auch wenn Rifqa sich nicht modisch anziehen darf und eigentlich unter den Jugendlichen völlig out ist, entsteht zwischen den beiden Mädchen eine enge Freundschaft. Mit Angela konnte Rifqa über alles sprechen, über eine aufrichtige Gottesbeziehung, eine liebevolle Glaubensgemeinschaft und all die Fra- gen, was es bedeutet, Christ zu sein und warum Jesus am Kreuz gestorben ist. Im Unterschied zu diesem Gottverlangen schildert sie, wie sie den Islam erlebt hat:

„Die Muslime, die ich kannte, taten alles aus Pflichtgefühl oder unter Zwang. Entscheidungen traf man gemäß der Kultur der Ehre, an die wir uns halten mussten. Schande war eine wirkungsvolle Strategie, die eingesetzt wurde, damit die Mitglieder der Gemeinschaft dem Islam Folge leisteten, weil sie fürchteten, andernfalls eine Sünde zu begehen. Ehre und Ansehen waren entscheidend; unser Glaube dreht sich darum, in den Augen der anderen als heilig und rechtschaffen zu gelten. Selbst als ich den Koran auswendig gelernt hatte, war es dabei hauptsächlich um das Ansehen meiner Familie innerhalb der islamischen Gemeinschaft gegangen – und nicht etwa um meine Beziehung zu Allah.“ In Rifqa reifte immer mehr der Entschluss, alles zu riskieren. Die Dramatik des Geschehens nimmt auf jeder Seite des Buches zu. Rifqa merkt, dass der Druck in der Familie immer größer wird, sie wird nur noch als Schande bezeichnet, weil sie die Gebote des Islam nicht hinreichend erfülle. Stattdessen lässt sie sich heimlich im Alter von 16 Jahren taufen. Sie lernt Brian kennen, der jeden Samstag Gebetstreffen auf dem Gelände einer Abtreibungsklinik abhält, und gewinnt ihn als Helfer zur Flucht.

Für Gott hat die Autorin alles aufgegeben

Vor ihrer Familie will sie fliehen und Schutz unter Christen finden. Als ihr Vater herausbekam, dass Bary innerlich zum Christentum übergewechselt war, drohte er ihr, sie zu töten; und sie hatte keinen Grund anzunehmen, dass er es nicht tun würde. Sie verließ das Haus ohne Koffer, fand zunächst in der nahen Kirche Geborgenheit, um dann nach weiteren Abenteuern nach Orlando in Florida zu gelangen. Hier konnte sie bei einer christlichen Familie unterkommen, erfuhr jedoch schon bald, dass sie von ihren Eltern gesucht wird. Es kommt zum Kontakt mit der Familienbehörde, sie muss einen Anwalt nehmen, wird gerichtlich verhört, eingesperrt, sieht in Verhandlungen ihre Eltern wieder und muss dem Gericht klar machen, dass eine Rückkehr lebensgefährlich wäre. Die Richterin sieht das schließlich genauso. Nach einer Krebserkrankung, die aber geheilt wird, steht sie schließlich mit 18 Jahren zum letzten Mal vor Gericht und erhält eine Greencard, weil die Gültigkeit ihrer Papiere abgelaufen war. Rifqa darf nun endlich ein freies selbstbestimmtes Leben als Christin führen, auch wenn sie sich wegen der Todesdrohung der Familie im Verborgenen aufhält.

Ihre Autobiographie hat die Autorin ihrem Bruder Mohamed Rajaa Bary gewidmet; sie schreibt eingangs, das Buch sei wie ein langer Brief und sie hoffe, dass dieser dem Bruder alles erklärt: „Ich bin gegangen, weil ich einem Gott begegnet bin, der es wert war, alles andere aufzugeben: selbst den kostbarsten kleinen Menschen in meinem Leben.“ An den Leser schickt die Autorin in einer Anmerkung voran: „Bitte glauben Sie mir, dass es nicht meine Absicht war, die Muslime oder den Islam insgesamt in Misskredit zu bringen.“ Ein äußerst bewegendes Buch, das zeigt, wie schwer Religionsfreiheit zu erringen ist, die auch selbst immer wieder Thema der Autobiographie ist.

 

Buchbesprechung kath.net

Der Eindruck trügt sicherlich nicht, dass der Islam auf der ganzen Welt im Vormarsch ist – auch im Westen. Bekehrungen vom Islam zum Christentum sind eher selten, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Abwendung einer Person vom Islam mit massivem Druck zu verhindern versucht wird. Als letzten Ausweg schrecken Anhänger des Mohammed selbst vor sogenannten „Ehrenmorden“ nicht zurück, wobei derartige „Maßnahmen“ häufig auch wegen anderer „Vergehen“ ergriffen werden.
Vor diesem Hintergrund ist ein neues Buch von höchstem Interesse, das unter dem Titel „Untergetaucht im Licht“ in deutscher Übersetzung vom „Media Maria Verlag“ herausgegeben wurde. Die fast 300 Seiten umfassende Autobiografie erzählt die Geschichte von Rifqa Bary, die „alles riskierte, um den Islam zu verlassen und Jesus zu folgen“. Geboren in Sri Lanka, in einem von der islamischen „Kultur“ geprägten Umfeld, wird sie als Achtjährige von einem Onkel vergewaltigt. Wenig später wandert sie mit ihrer Familie aus in die Vereinigten Staaten von Amerika.
Dort kann sie aufgrund der finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern keine muslimische Schule besuchen, sondern muss zur normalen staatlichen High School. Eine Freundin lädt Rifqa ein, mit ihr einen christlichen Gottesdienst zu besuchen, und obwohl ihre Eltern sie von „schädlichen“ Einflüssen fernzuhalten versucht haben, willigt sie ein. Gepackt von der Botschaft Christi beginnt sie zu beten und studiert die Heilige Schrift. Schließlich wird sie nach einiger Zeit auch getauft.
Jeder Aspekt dieser Bekehrungsgeschichte muss sich aus Furcht vor den Eltern, die sie ohnehin schon immer wieder misshandeln, im Geheimen vollziehen. Eines Tages finden sie indes doch heraus, dass die Tochter sich zum Christentum bekehrt hat und so „Schande“ über die Familie gebracht hat. Der Vater droht damit, sie zu töten. Angesichts des bekannten gewalttätigen Hintergrunds, besonders des Vaters, beschließt sie, von zu Hause auszureißen. Doch nun beginnt, da Rifqa noch minderjährig ist, eine Odyssee durch das amerikanische Justizsystem, da die Eltern darauf klagen, das Sorgerecht für ihre Tochter zu behalten. Dabei kann sich der Staat übrigens nicht unbedingt mit Ruhm bekleckern.
„Untergetaucht im Licht“ liest sich wie ein Thriller – man will es so schnell nicht wieder aus der Hand legen. Als das persönliche Zeugnis einer jungen Frau ist das Buch vielleicht besser dazu in der Lage, dem einen oder anderen Gutmenschen die Augen über den Islam zu öffnen, was ein mehr akademisches Werk nicht könnte. Aus katholischer Sicht ist abschließend noch zu erwähnen, dass Rifqa sich zwar zum Christentum bekehrt, aber der Protestantismus, wie er sich im Buch darstellt, theologisch natürlich defizitär ist. Andererseits geht sie nicht zu sehr ins Detail, was die Theologie betrifft, sodass man als normaler Katholik keine Bedenken haben muss, das Buch zu lesen.

Hans Jakob Bürger

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