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Das wahre Evangelium der Familie
[1112]

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Das wahre Evangelium der Familie
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Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit

Vorwort von George Kardinal Pell

Juan-José Pérez-Soba, Stephan Kampowski

Kardinal Kasper hat international Aufsehen erregt, als er im Februar 2014 in seiner Rede vor dem Konsistorium in Rom vorschlug, die wiederverheirateten Geschiedenen nach einer Bußzeit zur Kommunion zuzulassen. Die beiden Autoren analysieren Kardinal Kaspers Vorschlag und begründen, in welchen Punkten seine Argumente einer Überprüfung nicht standhalten.

Sie wollen mit dem Buch auch einen positiven Beitrag leisten, indem sie eine alternative Weise aufzeigen, wie man einen von Barmherzigkeit geleiteten pastoralen Ansatz verstehen kann. Hierbei orientiert es sich an der Lehre und am Zeugnis Johannes Pauls II., den Papst Franziskus der ganzen Kirche als „Papst der Familie“ aufgezeigt hat.

Geb., 240 Seiten , Format: 13,5 x 20,5 cm

ISBN 978-3-9454010-3-3

Über die Autoren:

Prof. Dr. Juan-José Pérez-Soba, geb. 1964, ist ordentlicher Professor für Pastoraltheologie am „Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie“ in Rom. Bis November 2012 war er ordentlicher Professor für Fundamentalmoral an der Theologischen Fakultät „San Dámaso“ in Madrid, wo er auch heute noch Gastvorlesungen hält.

Prof. Dr. Stephan Kampowski, geb. 1972, ist ordentlicher Professor für philosophische Anthropologie am „Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie“ in Rom. Er studierte am Internationalen Theologischen Institut in Gaming, Österreich, an der Franciscan University of Steubenville, USA, und in Rom.

Rezensionen, Tagespost 01.08.2015

Ein zuverlässiger Lückendetektor
Das wahre Evangelium der Familie: Juan Jose Perez-Soba und Stephan Kampowski unterziehen die Thesen Kardinal Kaspers einer kritischen Würdigung
VON PROF. NORBERT MARTIN
Als Papst Johannes Paul II. 1980 das nach ihm benannte „Institut für Studien über Ehe und Familie“ an der Lateran-Universität gründete, war eines seiner damit verbundenen Anliegen, diese neue Institution in Rom solle in Zukunft alle mit Ehe und Familie verbundenen Probleme und Fragen auf hohem wissenschaftlichen Niveau interfakultativ behandeln. So ist es nicht zu verwundern, dass zwei Professoren des Instituts sich auch einer Frage widmen, die seit der Rede von Kardinal Kasper vor dem Konsistorium der Kardinäle 2014 die Gemüter in der katholischen Kirche bewegt. Es geht um die Sakramentenzulassung (Kommunion und Beichte) von in einer sakramental gültigen Ehe lebenden katholischen Eheleuten, die zivil geschieden und wiederverheiratet sind. Die bisherige Lehre der Kirche besagt, dass dies aufgrund der Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe nicht möglich ist.
Im vorliegenden Buch, das auch in Englisch, Spanisch und Italienisch erschienen ist, analysieren die beiden Autoren den Vorschlag von Kardinal Kasper, unter bestimmten Bedingungen von Seiten der Kirche „zudulden, was an sich unmöglich ist“ (so eine Formulierung Kardinal Kaspers selbst, in seinem Buch „Das Evangelium von der Familie“, Freiburg 2014). Seine These, die wiederverheirateten Geschiedenen nach einer Bußzeit zur Kommunion zuzulassen, hatte internationales Aufsehen erregt und wird seitdem lebhaft diskutiert. Diese Frage dürfte auf der Familiensynode im Herbst eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
Schon im Vorwort stellt Kardinal Pell, der das Buch in Rom der Öffentlichkeit präsentierte, fest, dass die beinahe vollkommene Einstimmigkeit von 2000 Jahren Geschichte in diesem Punkt eine unüberwindliche Hürde für die Befürworter einer in Lehre und Pastoral vorzunehmenden Neuregelung
darstellt. Und weiter: „Das Thema wird von Freund und Feind der katholischen Tradition als Symbol gesehen: ein Siegespreis im Kampf zwischen dem, was vom Christentum in Europa übrig ist, und einem aggressiven Neuheidentum. Jeder Gegner des Christentums will, dass die Kirche in Bezug auf dieses Thema kapituliert.“
In der innerkirchlichen Diskussion geht es allerdings nicht so sehr um einen „Kampf“, als vielmehr um einen theologischen Austausch von sachlichen Argumenten. So ist es eine faire, wenn auch harte Auseinandersetzung, die den Leser erwartet und die sich schon im provozierenden Titel ankündigt. Denn wenn der eine einfachhin vom „Evangelium von der Familie“ tituliert, die beiden anderen dem aber „Das wahre Evangelium der Familie“ entgegensetzen, dann wird darin implizit der Eindruck erweckt, dass im ersteren wohl nicht die volle Wahrheit aufscheint. Genau dies legen die beiden Autoren anhand gründlicher und kenntnisreicher Analysen dem Leser vor.

„Dreißig Schlüsselfragen für die kommende Synode über die Familie“
Allein schon die wissenschaftlichen Anmerkungen und Belegstellen von 34 Seiten dokumentieren die Gründlichkeit der Analyse, die nachweisen will, dass die Kirche eben nicht dulden kann, „was an sich unmöglich ist“. Dabei schätzen sie weite Teile der Ausführungen des Kardinals als positiv und hilfreich für eine erneuerte Familienpastoral ein; ihre Kritik wendet sich lediglich gegen den Teil des Buches, der einer neuen Vorgehensweise bei der sakramentalen Zulassung der Geschiedenen zur Kommunion gewidmet ist.
Die Autoren belassen es allerdings nicht bei dieser Kritik. In einem Anhang von dreißig Seiten listen sie dreißig Schlüsselfragen für die kommende Synode über die Familie auf, die eine weite Sicht von Fragen einer positiven und alternativen Familienpastoral eröffnen und so die Synode vor einer Engführung lediglich auf die Kommunionzulassung der wiederverheirateten Geschiedenen bewahren könnte.

„Kasper geht viel zu wenig auf die letzten wichtigen Dokumente des Lehramts ein“
Zuvor aber behandeln sie in fünf Kapiteln verschiedene kontrovers-theologische Fragen, die sich aus den Ausführungen Kardinal Kaspers ergeben. Kapitel 3 beispielsweise behandelt den Umgang der frühen Kirche mit den Geschiedenen und weist anhand einer genauen Analyse der Aussagen von Kanon 8 des Konzils von Nicäa sowie der Behandlung des Problems bei Origenes, Basilius, Gregor von Nazianz und Augustinus nach, dass Kardinal Kasper durch Fehlinterpretationen dem Irrtum aufgesessen ist, diese Kirchenväter hätten die Kommunionzulassung wiederverheirateter Geschiedener für möglich gehalten. John M. Rist, ein anderer Kritiker der diesbezüglichen Thesen Kardinal Kaspers, spricht in einer Publikation gar von einem methodischen Kniff des Kardinals, wenige und darüber hinaus dunkle Quellenaussagen in ihrer Bedeutung aufzublasen und als mögliche Alternativen zur kirchlichen Lehre zu postulieren. Erst diese fragwürdige Vorgehensweise erlaube es dem Kardinal, nicht nur als mögliche, sondern als eine sichere Tatsache zu behaupten, dass nach einer Bußzeit und mit pastoraler Milde, Nachsicht und Barmherzigkeit den wiederverheirateten Geschiedenen der Zutritt zur Kommunion gestattet werden könne.
Im zweiten und fünften Kapitel wird eine Pastoral der Barmherzigkeit, mit der Kardinal Kasper seine neue Sichtweise glaubt legitimieren zu können, einer eingehenden Analyse unterzogen mit dem Ergebnis, dass der Zusammenhang von Barmherzigkeit, Treue, Gerechtigkeit und bräutlicher Liebe die von Kasper vorgeschlagenen Ausnahmen verbietet.
In vielen weiteren Details zeigen Perez-Soba und Kampowski, in welchen Punkten die Argumente Kardinal Kaspers einer kritischen Überprüfung nicht standhalten. Vor allem weisen sie auch kritisch auf die Tatsache hin, dass Kardinal Kasper viel zu wenig auf die letzten wichtigen Dokumente des Lehramts eingeht, in denen die Frage der Geschiedenen behandelt wurde, so zum Beispiel Familiaris consortio und Sacramentum caritatis. Vollends unverständlich bleibt die Tatsache, dass das bahnbrechende Werk der „Theologie des Leibes“ des heiligen Papstes Johannes Paul II. nicht einmal erwähnt wird.
Wer im Zusammenhang der Synode – und das gilt insbesondere für die über 200 Synodenväter aus allerWelt – beim hier behandelten Thema kirchenhistorisch, dogmatisch, moralisch, kanonistisch, sakramententheologisch, anthropologisch oder auch in der Einbettung des Themas in den Zeitgeist kompetent und kenntnisreich mitreden will, kommt an dem Buch von Perez-Soba und Kampowski nicht vorbei.

 

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